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Österreich-Gruppe

Ukraine mit Zittersieg gegen Nordmazedonien

Schevchenko-Crew schließt auf

In Österreichs EM-Gruppe C siegte die Ukraine gegen Nordmazedonien am Donnerstag mit 2:1 (2:0).

Die Ukraine hat bei der Fußball-Europameisterschaft den anvisierten Sieg gegen Nordmazedonien eingefahren. Die Osteuropäer holten sich nach einem 2:1 (2:0) gegen den EM-Debütanten am Donnerstagnachmittag den ersten Erfolg bei dieser Endrunde. 

Doppelschlag für Ukraine

Nordmazedonien erwischte wie bereits zum Auftakt gegen Österreich einen guten Start. Kapitän Goran Pandev und Co agierten sehr aggressiv und ließen die Ukrainer kaum zur Entfaltung kommen. Erst nach knapp einer halben Stunde fielen in der umkämpften Partie die ersten Tore. Jarmolenko (29.) und Jaremtschuk (34.) erzielten für die Gastgeber noch vor der Pause die komfortable 2:0-Führung.

Erster Sieg für Schevchenko-Elf

Im zweiten Abschnitt gelang Nordmazedonien durch Alioskis (57.) Elfmeter-Nachschuss noch der Anschlusstreffer. Der EM-Neuling konnte sich für die couragierte Leistung aber nicht mehr belohnen.

Die Ukrainer ließen im Finish der Partie ihre Chance vom Elferpunkt liegen. Ruslan Malinowskyj scheiterte mit einem Hand-Elfmeter an Stole Dimitrievski (84.). Die Elf von Trainer Andrij Schewtschenko trifft nun am Montag im letzten Gruppenspiel auf Österreich, Nordmazedonien bekommt es zum Abschluss mit den Niederlanden zu tun.

Eckball leitet Ukraine-Sieg ein

In der Arena Nationala war die Ausgangslage klar. Beide Teams durften sich nur mit einem Sieg berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Die Ukrainer kamen an zwei Positionen verändert aufs Spielfeld und ließen wenig Zweifel an ihrer Marschroute. Die Angriffe wurden lanciert, auffällig war immer wieder Jarmolenko, der über rechts gefährlich in die Mitte zog. Malinowskyj zwang Dimitrievski zu einer ersten Parade (8.), gegen Jaremtschuk war Stefan Ristovski im letzten Moment per Tackling zur Stelle (11.).

Nordmazedonien näherte sich erstmals nach einer Viertelstunde zaghaft dem gegnerischen Strafraum an, es war aber nur ein kurzes Aufflackern. Der Defensivverbund des Debütanten kam immer mehr ins Bröckeln, nach einer knappen halben Stunde war die fällige ukrainische Führung perfekt. Dimitrievski machte sich zunächst vor Jarmolenko breit, beim anschließenden Eckball legte Oleksandr Karawajew mit der Ferse für den West-Ham-Stürmer ab, der aus kurzer Distanz keine Probleme hatte.

Jarmolenko wirbelt Nordmazedonien durcheinander

Für Jarmolenko war es der 42. Treffer im Nationaltrikot, auf Rekordhalter Schewtschenko (48) fehlen dem 31-Jährigen nur noch sechs Tore. Dass er auch Tore einleiten kann, bewies Jarmolenko beim 2:0. Jaremtschuk stand nicht im Abseits und verwertete eiskalt. Der Gent-Stürmer und Jarmolenko haben nun in drei aufeinanderfolgenden Spielen immer getroffen. Goran Pandev blieb bei Nordmazedonien wirkungslos. Einmal war der Altstar durch und lupfte den Ball auch ins Netz, er stand zuvor jedoch im Abseits (39.).

Alioski trifft für EM-Debütanten

Nordmazedonien warf nach Seitenwechsel mehr nach vorne, Heorhij Buschtschan tauchte bei einem Ademi-Schuss zunächst erfolgreich ab (47.). Keine zehn Minuten später war der Anschlusstreffer da. Buschtschan lenkte einen Schuss des eingewechselten Aleksandar Trajkovski an die Latte, Karawajew traf aber den heranstürmenden Pandev. Der argentinische Referee Fernando Andres Rapallini gab sofort Elfmeter. Alioski, dessen Disput mit Marko Arnautovic zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatte, traf nach einem zu zentral angetragenen Strafstoß doch noch per Nachschuss.

Die Ukraine wirkte, als ob die Mannschaft einen Gang zurückgeschaltet hätte. Schewtschenko nahm 20 Minuten vor Schluss seine beiden Torschützen vom Feld und brachte neue Kräfte für die Offensive. "Joker" Wiktor Zyhankow hätte aus elf Metern eine Vorentscheidung schaffen können (74.). Die blieb auch Malinowskyj verwehrt. Nachdem Daniel Avramovski einen Freistoß vor dem Gesicht mit der Hand geblockt hatte, entschied Rapallini nach VAR-Studium erneut auf Elfer. Dimitrievski war aber zur Stelle. Im Finish gelang es Nordmazedonien nicht mehr, den Ausgleich zu erzwingen.

Ukraine siegt knapp gegen Nordmazedonien

Aufstellungen

Ukraine: Buschtschan - Karawajew, Sabarnyj, Matwijenko, Mykolenko - Schaparenko, Stepanenko, Sintschenko - Jarmolenko, Jaremtschuk, Malinowskyj

Nordmazedonien: Dimitrevski - S. Ristovski, Velkovski, Musliu - Nikolov, Ademi, Spirovski, Bardhi, Alioski - Pandev, Elmas

Tore: Jarmolenko (29.), Jaremtschuk (34.); Alioski (57.)

(Quelle: SALZBURG24)

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