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Fußball: Salzburg müht sich ins Cup-Viertelfinale - 2:1 gegen LASK

Red Bull Salzburg hat mit Mühe das Viertelfinale des österreichischen Fußball-Cups erreicht.

Die Salzburger eliminierten am Mittwoch den Erste-Liga-Club LASK nach 0:1-Rückstand mit 2:1. Der LASK war vor nur 3.300 Zuschauern eine Stunde das bessere Team und ging durch Benjamin Freudenthaler in Führung. Nach der Roten Karte für Attila Varga (66.) drehten die Salzburger in Überzahl die Partie mit Toren von Franz Schiemer (72.) und Stefan Maierhofer (79.).

Salzburg-Trainer Moniz hielt Kabinenpredigt

Salzburg-Trainer Ricardo Moniz hat vor der Partie an seine Mannschaft appelliert, mit hundertprozentiger Ambition ins Spiel zu gehen. Diese Aufforderung setzten seine Kicker aber nicht einmal annähernd um. Bis zu ersten Chance durch Sekagya (40.) sorgte das auf der ganzen Linie enttäuschende Salzburg nur durch zwei lautstarke Meinungsverschiedenheiten für Aufsehen. Zunächst geriet Moniz mit Bruins aneinander (26.), danach lieferten sich Leonardo und Wallner ein Verbalduell (30.). Der LASK war klar besser und hätte bei Möglichkeiten von Henrique (12., 41.) und Aigner (14., 28.) sowie bei einem Abseitstreffer von Freudenthaler (43.) in Führung gehen können. Die Salzburger Fans schickten ihr Team mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Pause. Das änderte an der Darbietung der Hausherren aber genauso nichts wie die Kabinenpredigt von Moniz. In Minute 51 schossen sich die Linzer verdient in Führung. Walke parierte einen Schuss von Kogler, Freudenthaler staubte zum 1:0 ab. Moniz brachte Cziommer, Maierhofer und Zarate ins Spiel, erst dann erwachte nach rund einer Stunde Salzburg.

72. als Glücksminute für Salzburg

Auch dank der Roten Karte für LASK-Spieler Varga, der den Ball Richtung Leonardo schleuderte und dafür wegen einer Tätlichkeit eine fragwürdige Rote Karte sah (66.). Cziommer (62.) und Franz Schiemer (63., 69.) scheiterten an LASK-Goalie Pavao Pervan, in der 72. Minute glich Salzburg aber aus. Nach Zarate-Corner traf Schiemer per Kopf zum 1:1. Sieben Minuten später war die Wende perfekt, nach gefühlvoller Zarate-Flanke war Maierhofer zur Stelle und markierte das 2:1 (79.). Ein Henrique-Eckball sorgte noch einmal für Gefahr für Salzburg-Goalie Walke (92.). (APA)
(Quelle: S24)

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