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Fußball: Salzburgs Meisterkicker erfuhren bei F1 von Roger Schmidt

Beim Formel-1-Grand Prix in Valencia haben die Meister-Fußballer von Red Bull Salzburg am Sonntag über die Trainer-Neubestellung von Roger Schmidt bei ihrem Arbeitgeber erfahren.

Eddie Gustafsson und Co. waren für Ligatitel und Cupsieg u.a. mit einem Besuch des Rennens in Spanien belohnt worden, litten bei Temperaturen von fast 30 Grad aber mit Sebastian Vettel mit. "Schade. Da sind wir das erste Mal dabei, und dann fällt Sebastian als Führender aus", bedauerte Gustafsson.

Mateschitz nicht bei Formel 1 in Valencia

Viel Zeit blieb den Fußballern nicht, denn ihr Charterflieger mit 32 Fluggästen war erst gegen Mittag in der spanischen Hafenstadt gelandet, unmittelbar nach Rennende ging es bereits wieder zurück nach Salzburg. Firmenchef Dietrich Mateschitz war wegen der anstehenden Fußball-Causa nicht wie ursprünglich geplant beim Spanien-Trip dabei, dafür sein Sohn Mark Gerhardter (20). Auch die Spieler wurden knapp zwei Wochen nach dem Rücktritt von Ricardo Moniz am Sonntag vom Namen des neuen Coaches Roger Schmidt etwas überrascht. "Ich kannte ihn nicht", gestand Gustafsson. "Wichtig ist aber, dass man möglichst früh weiß, wer kommt. Denn für uns ist sehr wichtig, dass wir uns ordentlich auf die Champions-League-Qualifikation vorbereiten können", sagte der Schwede.

"In der Mannschaft ist genug Qualität."

Warum bei RB Salzburg auf dem Trainersektor die Turbulenzen nicht nachlassen, konnte bzw. wollte Gustafsson in Spanien nicht beantworten. "Ich bin Spieler bei Red Bull Salzburg. Da muss man jemand anderen fragen. Ich konzentriere mich auf mich und das Team und dass ich jede Woche meine Leistung bringe", sagte der Tormann. Gustafsson ist überzeugt, dass die Chance auf die erstmalige Qualifikation für die CL-Gruppenphase da ist. "In der Mannschaft ist genug Qualität", betonte er. "Wir trainieren gerade erst seit zwei Wochen, es ist kein Urlaubsrost mehr da und ich hoffe sehr, dass wir die Gruppenphase endlich schaffen", sagte Gustafsson wahrend des Formel-1-Grand-Prix gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. Dass Kompetenzbeschneidungen aus der Ecke der Red-Bull-Leistungsdagnostik der Grund für den Moniz-Abgang gewesen waren, quittierte Gustafsson mit einem Schulterzucken. "Ich weiß davon auch nur aus der Zeitung. Wenn es so war, war es eine Entscheidung von Moniz. Wir müssen jetzt mit unserem Job weitermachen und gut Fußball spielen. Ich bin nicht für jeden Spieler verantwortlich, aber die (körperlichen/Anm.) Tests schauen okay aus." (APA)
(Quelle: S24)

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