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Hochklassig: Red Bull Salzburg schlägt Rapid Wien 6:3

Red Bull Salzburg entschied das Duell, gegen Angstgegner Rapid Wien mit 6:3 für sich. Die Wiener leisteten dabei große Gegenwehr und forderten den Bullen alles ab.

Das umkämpfte und hochklassige Topsspiel der 25. Runde, zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien ging mit 6:3 an die die Bullen. Matchwinner für den Tabellenführer aus Salzburg war Jonatan Soriano mit drei (10., 84., 90+4) Treffern. Treffsicher zeigten sich auch Stefan Ilsanker (41.), Rodnei (58.) und Kevin Kampl (89.). Die Salzburger mussten erstmals seit mehr als einem Jahr im eigenen Stadion drei Gegentreffer hinnehmen - damals am 24. Februar ebenfalls gegen Rapid (3:3). Diesmal wurde der Angstgegner aber überwunden.

Salzburg-Trainer Roger Schmidt musste neben Andreas Ulmer (Bruch des Wadenbeinköpfchens), Alan (muskuläre Probleme) auch auf Andre Ramalho (Adduktoren) verzichten. Für ihn lief Rodnei in der Innenverteidigung auf, Dusan Svento ersetzte Ulmer. Damit bewieß Schmidt ein gutes Händchen, denn alle zwei hatten großen Anteil am Salzburger Sieg. Sonst vertraute der Deutsche der siegreichen Mannschaft aus dem Ajax-Spiel.

Red Bull Salzburg dominanter

Die 17.612 Zuschauer in der Bullen Arena sahen in den ersten Minuten, eine offensiv eingestellte Gästemannschaft. Red Bull Salzburg tat sich erst schwer, gegen die aggressiv und hoch verteidigende Rapid-Mannschaft. Aber mit dem 1:0-Führungstreffer durch Kapitän Jonatan Soriano (10.) ging den Bullen der Knopf auf. Rapid versuchte zwar weiter dagegen zu halten, kam aber erst in der 32. Minute durch Marcel Sabitzer (Schuss ans Außennetz) zur ersten Möglichkeit. Salzburg hatte mehr vom Spiel, konnte vorerst allerdings keine Chancen kreieren. In der 37. Minute verhallte der Torjubel der Salzburger Fans, nachdem Schiedsrichter Harkam den Treffer von Mane – Fehlentscheidung – nicht gab. Nur Minuten später stellte Stefan Ilsanker nach einem Svento-Freistoß dann doch auf 2:0. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit Schrecksekunden im Salzburger-Strafraum: Nach einem Zusammenstoß blieben Bullen-Schlussmann Gulacsi und Rapid-Verteidiger Christopher Dibon verletzt am Boden liegen. Gulacsi spielte vorerst weiter, Dibon wurde mit einem Kieferhöhlenbruch vom Platz getragen. Sekunden später der nächste Paukenschlag: Nachdem die Salzburger vor dem eigenen Tor den Ball nicht wegbrachten, nützte Terence Boyd die Unsicherheit und köpfte mit dem Pausenpfiff zum 1:2-Anschlusstreffer, für Rapid Wien. Gulacsi blieb nach Seitenwechsel dann doch verletzt in der Kabine und wurde durch Alexander Walke ersetzt.

Turbulente Schlussphase

Halbzeit zwei war geprägt von Härte und Dynamik. Das Spiel wurde zwar ruppiger, aber niemals unfair. Rapid kam dieser Spielstil eher entgegen und glich durch einen Petsos-Weitschuss (56.) aus. Zwei Minuten Später die Antwort der Bullen: Wie schon beim 2:0 hieß der Assistgeber auf Seiten von Red Bull Salzburg Dusan Svento. Nach seinem Freistoß stieg Rodnei am höchsten und köpfte zur erneuten Führung ein. Das 3:3 von Rapid (66.) durch Trimmel (Weitschuss) hätte nach ein einem eindeutigem Handspiel von Schrammel nicht zählen dürfen. Rapid erwachte dadurch aber erneut zum Leben, es gestaltete sich eine offene und weiter hochklassige Partie. Zwei weitere Soriano-Tore und eines von Kampl (nach schöner Lazaro-Vorlage) entschieden am Ende die Partie, zugunsten des überlegenen Tabellenführers Red Bull Salzburg.

Roger Schmidt: "Das war ein großartiges, sehr intensives Spiel. Rapid hat uns alles abverlangt. Aber am Ende des Tages haben wir uns durchgesetzt, Kompliment an die Mannschaft. Sie hat alles mobilisiert und sich gewehrt."

Mehr Stimmen und eine Analyse zum Spiel, lesen Sie am Montag auf Salzburg24.

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(Quelle: S24)

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