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Kovac vs. Fan: Nur ein Kopf-an-Kopf-Schreiduell

Niko Kovac, früher Profi des FC Bayern München und des Hamburger SV, drohte nach einem Kopfstoß gegen einen Zuschauer in Österreich eine Sperre. Kovac wurde am Montag zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt.

Kovac, mittlerweile Co-Trainer bei Red Bull Salzburg, hatte am Sonntag während des Spiels der österreichischen Fußball-Bundesliga bei Rapid Wien (1:0) ein "Edel-Fan" der Gastgeber attackiert. Der Zuschauer soll den ehemaligen kroatischen Nationalspieler zuvor ausländerfeindlich beschimpft haben. Vom Schiedsrichter sah Kovac umgehend die Rote Karte. 

Kovac: Nur ein Kopf-an-Kopf-Schreiduell

Am Montag erklärten beide Kontrahenten, dass es in dem Disput in der Pause des Spiels am Sonntag zu keinerlei körperlichem Kontakt gekommen sei, es habe sich um ein Kopf-an-Kopf-Schreiduell gehandelt. Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hat Niko Kovac aber wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt.

Keine Sanktionen für Maierhofer

Im Schlager gegen Rapid am Sonntag hatte der Salzburger Stürmer Stefan Maierhofer seinen Gegenspieler Harald Pichler mit dem Ellenbogen für einige Beobachter vorsätzlich im Gesicht getroffen. Referee Schörgenhofer ahndete die Aktion aber nicht. Gegen Maierhofer wird vonseiten der Fußball-Bundesliga keine Anzeige erhoben. Dies gab die Liga am Montag bekannt. Der Torschütze von Salzburgs 1:0-Erfolg wertete sie als "normalen Zweikampf". Maierhofer drohen damit keine nachträglichen Sanktionen.
(Quelle: S24)

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