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Krimi in der Regionalliga: Austria Salzburg und TSV Neumarkt trennen sich 3:3

In der vorletzten Runde der Regionalliga sah Austria Salzburg im letzten Heimspiel lange wie der sichere Sieger aus. Ausgerechnet ein Neo-Austrianer machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Im letzten Heimspiel der Saison für Austria Salzburg, konnten die Violetten lange jubeln. Schon vor dem Spiel wurden Winkler, Wührer, Oberauer und Tanidis vom Verein geehrt und verabschiedet. Sie verlassen den Verein in der Sommerpause. Nach dem Ehrenanstoß durch Austria-Präsident Walter Windischbauer und Bürgermeister-Stv. Martin Panosch ging es auch gleich ordentlich zur Sache.

Schnelle Führung für Neumarkt

Bereits in der 10. Minute brachte Alexander Madlmayr die Gäste aus Neumarkt mit 1:0 in Führung. Ein vorerst geschocktes Publikum, kam erst wieder in Feier-Laune als ihre Austria nach dem Gegentreffer einen Hebel umdrehte und das Spiel an sich riss. Marko Vujic erziehlte mit seinem 22. Saisontor den 1:1 Ausgleich, in der 26. Minute. Allerdings war dieser Treffer umstritten, zumindest aus Sicht der Neumarkter. „Bei uns lag ein Spieler verletzt am Boden und die Austrianer haben einfach weitergespielt. Selbst das Fairplay fordern, aber dann in einer ähnlichen Situation selber einfach weiterzuspielen ist eine Frechheit“, so Neumarkt-Torschütze Alexander Madlmayr im Gespräch mit SALZBURG24. Somit gingen die Mannschaften mit einem 1:1 in die Pause.

Austria übernimmt das Spiel

Den 1250 Zuschauern bot sich nach der Pause ein ähnliches Bild, wie in Halbzeit eins. Die Austrianer stürmten auf das Tor von Neumarkt-Goalie Bachleitner. In der 57. Minute erlöste dann Elias Kirchler sein Team und die Fans mit dem 2:1-Führungstreffer. In der 72. Minute legte Marko Vujic nach und erziehlte mit einem Foul-Elfmeter die komfortable 3:1-Führung. „Der Elfmeter war gerechtfertigt, aber so überlegen waren die Austrianer eigentlich nicht. Die hohe Führung war in diesem Sinne nicht gerechtfertigt“, so Madlmayr weiter. Alexander Madlmayr war mit dem nicht-einhalten der Fairplay-Regel, nicht ganz einverstanden.

Schwacher Austria-Goalie

Nachdem sich Austria Salzburg nun auf das Verwalten des Ergebnisses konzentrierte, bekamen die Flachgauer plötzlich die zweite Luft. Das Ergebnis war der Anschlusstreffer von Thomas Lehenbauer in der 80. Spielminute. Nun wurde die Partie ein wenig hektisch, da die Neumarkter wieder an sich glaubten und die Chance auf den Ausgleich vor Augen hatten. Dieser gelang dann tatsächlich in der 87. Minute, durch Christoph Hübl. Für Hübl war es nicht nur sein 16. Saisontor, sondern auch ein Genickschuss gegen seinen künftigen Verein. Minuten nach dem Spiel gab Austria Salzburg über ihre Facebook-Seite bekannt, dass sie den Neumarkter Stürmer für die kommende Saison verpflichtet haben. „Die Austria hatte an diesem Nachmittag einfach einen schwachen Tormann, das war unser Vorteil. Es hat für sie einfach kein Sieg sein sollen“, sagte Madlmayr abschließend.

Letzte Runde der RLW am Pfingstmontag

Nach dem 3:3-Unentschieden steht Austria Salzburg vor der letzten Runde der Regionalliga West auf dem 7. und Neumarkt auf dem 13. Platz. „Wir können mit der Saison natürlich überhaupt nicht zufrieden sein und wollen nächste Saison nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, sagte Madlmayr, der auch in der kommenden Saison für Neumarkt auflaufen wird. Die letzte Runde wird schon am Pfingstmontag ausgetragen. TSV Neumarkt empfängt zu Hause die Wacker Innsbruck Amateure und die Austria muss nach Dornbirn reisen.

Wattens ist Meister

Nachdem Tabellfenführer Wattens auswärts klar mit 4:0 gegen Innsbruck gewinnen konnte und Anif nicht über ein 3:3 gegen die Red Bull Juniors hinauskam, darf man Wattens zur Meisterschaft gratulieren.
(Quelle: S24)

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