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Landescup: Überraschungen im Viertelfinale

522 Tage lang konnte Anif auf fremden Terrain nicht zu Fall gebracht werden. Just im Landescup-Viertelfinale gelang es erneut Erzrivale Grödig den Westliga-Meister zu bezwingen. Pinzgau behielt im Elfer-Krimi gegen Wals-Grünau die Oberhand und sorgte für die nächste Überraschung. Auch der SAK steht nach dem 2:3-Sieg gegen Bad Hofgastein im Halbfinale. Straßwalchen siegte mit 2:0-Sieg gegen Altenmarkt.

Es will einfach nicht sein: Für Anif mustern sich die Grödiger immer mehr zum regelrechten Angstgegner. In den letzten zehn Duellen konnte der Tabellenführer der Regionalliga West nur einen Sieg verbuchen. Das 2:0 ist vom 8. April 2006 datiert.

Stolze Anifer Auswärtsserie gerissen

Ebenso riss nach der 1:0-Niederlage Anifs stolzer Erfolgslauf in Auswärtsspielen: Ein 1:2 am 5. November 2016 - vor 522 Tagen - steht als letzte Pleite auf fremden Boden zu Buche. Der Gegner? Richtig, die Mannen vom Untersberg. Im Viertelfinal-Schlager am Mittwochabend setzte die Messner-Crew erneut mit viel Routine und ihrer harten Gangart dem spielerisch überlegenen Rivalen stark zu. "Grödig weiß, wie sie gegen uns bestehen können. In jeder Aktion war der Siegeswille zu spüren, das habe ich bei uns vermissen lassen", ärgerte sich "Co" Andreas Berktold im SALZBURG24-Gespräch, der Thomas Hofer (gesundheitlich verhindert) auf der Trainerbank ersetzte.

Die Enttäuschung war Anifs Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. /SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Die Enttäuschung war Anifs Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. /SALZBURG24/Andonov

Grödig steht im Landescup-Halbfinale

Anif dominierte zwar mit mehr Ballbesitz das Geschehen, ließ jedoch vor Grödig-Keeper David Hundertmark die letzte Durchschlagskraft vermissen. Ihren gewohnten Tempofußball unterband der Ex-Bundesligist mit konsequenten Zweikämpfen. Und als Scherzer, Gastager und Co. ein Durchkommen gelang, war entweder Hundertmark mit Volleyball-Paraden oder das Aluminium im Wege. "Für uns war es ein reines Kampfspiel. Wir wussten, dass Anif spielerisch überlegen ist, fanden allerdings das richtige Rezept", erklärte Messner. Als der starke Bendikt Pichler Goalie Jakob Zankl prüfte und dieser den Ball nicht ordentlich klären konnte, war Luka Dzidziguri per Abpraller zur Stelle und erzielte in Minute 52 das Goldtor.

Pinzgau revanchiert sich für 0:4-Schlappe

Am Ostermontag fügte Wals-Grünau dem FC Pinzgau eine schmerzliche 4:0-Niederlage in der Liga hinzu. Nur neun Tage später nutzten die Pinzgauer die Chance zur Revanche. Ermin Hasic (19.) sorgte wie aus dem Nichts mit einem Weitschusstor zur Pinzgauer Führung. Christian Schnöll (53.) und Elvis Ozegovic (59.) drehten in der zweiten Halbzeit das Spiel zugunsten der Walser. Als Pinzgau durch einen "depperten Elfmeter" durch Hasic der Ausgleich gelang, rochen die Fürstaller-Mannen Lunte. "Der Strafstoß hätte nicht sein müssen. Wir hätten das Spiel schon davor entscheiden müssen", erklärte Grünau-Trainer Franz Aigner. "Macht nichts, dafür haben wir dann schon ab Pfingsten Urlaub", scherzte Aigner.

SAK bezwingt Bad Hofgastein

In knapp zwei Wochen ist auch der SAK 1914 im Cup-Halbfinale mit von der Partie. Im schwierigen Duell bei Bad Hofgastein reichte ein knappes 3:2 für den Einzug. Den Toren von Michael Blötzeneder (40.), Tom Heinrich (47.) und Danijel Vucanovic (49.) konnte bei den Pongauern nur Thomas Rudigier (55.) und Johann Stuhler (84.) etwas entgegensetzen - zu wenig für den Aufstieg. Bereits am Dienstag stand mit Straßwalchens 2:0-Triumph im Liga-internen Duell gegen Altenmarkt der Gegner von Grödig fest. Am 25. April muss Pinzgau zum SAK reisen.

Landescup-Halbfinale: Die Paarungen

  • Straßwalchen - Grödig
  • SAK - FC Pinzgau

Aufgerufen am 14.12.2018 um 03:41 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/landescup-ueberraschungen-im-viertelfinale-58159435

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