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Bayern will Nagelsmann

Leipzig-Boss verlässt Bullen

Vertrag von Krösche aufgelöst

Der deutsche Fußball-Bundesligist RB Leipzig und Sportdirektor Markus Krösche beenden mit Saisonende die Zusammenarbeit. Das bestätigten die Bullen am Montagmittag.

"Nach zwei Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit sind wir nun gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrages die richtige Lösung für beide Seiten ist. Selbstverständlich sind wir auf diese Situation vorbereitet und werden auch in der kommenden Saison das Ziel Champions League Qualifikation mit einem schlagkräftigen Kader angehen", wird RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einer Mitteilung zitiert.

Krösche und RB Leipzig trennen sich

Krösche trat mit seinem Wechsel aus Paderborn 2019 die Nachfolger von Ralf Rangnick an und wurde mit einem bis 2022 datierten Vertrag ausgestattet. Nun soll er nach deutschen Medienberichten bei Liga-Konkurrent Eintracht Frankfurt auf der Wunschliste stehen. Dort haben Sportboss Fedi Bobic und Trainer Adi Hütter bereits das Aus bekannt gegeben.

Umbruch bei RB Leipzig

Bei RB Leipzig steht in den Führungspositionen ebenso ein Umbruch bevor. Einem Bericht des "Kicker" zufolge soll der Leipzig-Cheftrainer bereits um die vorzeitige Auflösung seines bis 2023 datierten Vertrages gebeten haben. Der FC Bayern München hat laut übereinstimmenden deutschen Medienberichten beim Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig wegen Trainer Julian Nagelsmann angefragt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister hinterlegte demnach sein Interesse an einer Verpflichtung des 33-Jährigen ab der kommenden Saison. Stellungnahmen der beiden Vereine gab es dazu am Montagvormittag zunächst nicht. Leipzig soll aber eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro verlangen.

Die Aufgaben von Krösche bei RB sollen nach Angaben von Vorstandschef Oliver Mintzlaff bis zum Saisonende Kaderplaner und Ex-Salzburger Christopher Vivell gemeinsam mit Medienchef Florian Scholz übernehmen.

Beerbt Marsch Nagelsmann bei Bullen?

Bayern-Trainer Hansi Flick hatte angekündigt, die Münchner nach der Saison verlassen zu wollen. Eine Entscheidung über eine Vertragsauflösung könnte noch in dieser Woche fallen. Flick gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw bei der deutschen Nationalmannschaft. Nagelsmann hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2023, jedoch keine Ausstiegsklausel.

Neuer Leipzig-Coach könnte Red Bull Salzburg-Trainer Jesse Marsch werden, der sich mit einer interessanten Aussage in die Position gebracht hatte.

 
(Quelle: SALZBURG24)

Marsch zu Leipzig? "Eine super Idee für mich"

Red Bull Salzburg, Kinopremiere, Jesse Marsch, Kim SALZBURG24/Wurzer
Salzburg-Trainer Jesse Marsch (re.) könnte mit seiner Frau Kim und deren Kindern nach Leipzig übersiedeln. (ARCHIVBILD)

Gerüchte über Transfers von Red Bull Salzburg zu Schwesterclub RB Leipzig beinhalten jede Menge Zündstoff. Bislang ging es jedes Mal um begehrte Kicker – heuer soll Trainer Jesse Marsch ins Visier des deutschen Bundesligisten geraten sein. Der US-Amerikaner bringt sich mit einem Interview in Position.

Transfers innerhalb des Red Bull-Imperiums lösten bei Fans, den Verantwortlichen und neutralen Beobachtern in der Vergangenheit oft allergische Reaktionen aus. Speziell die Wechsel von Salzburg zum aktuellen deutschen Top-Club stießen den Anhängern aus der Mozartstadt sauer auf.

 

Für die Protagonisten auf und neben dem Feld ist die Luftveränderung freilich ein sportlicher Mega-Aufstieg. Leipzig geigt bei den Nachbarn im Konzert der Großen mit und hat sich in die Position des ersten Verfolgers von Liga-Dominator Bayern München gespielt.

Marsch-Lockruf aus Leipzig

Klar: Gerüchte gehören im Profi-Fußball zur Tagesordnung so wie Red Bull Salzburg an die österreichische Tabellenspitze. Ersteres ist ein wenig pikanter, gibt dem Millionen-Geschäft die nötige Würze. Zweiteres ist seit acht Jahren Usus: Jeder Schulanfänger kennt im heimischen Fußball keinen anderen Meister.

Die Bullen agieren auch heuer wieder meisterlich, führen die Tabelle nach der Punkteteilung mit acht Zählern vor Rapid Wien und zwölf Punkte vor dem nächsten Kontrahenten Sturm Graz an. Erfolge im Bullen-Dress wecken bekanntlich Begehrlichkeiten. Das gilt neben den Kickern auch für die Trainer.

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Red Bull Salzburg-Trainer Jesse Marsch (li.) und Keeper Cican Stankovic haben keine Ausstiegsklausel in ihren Verträgen.

Marsch und Stankovic verraten Vertragsdetails

Mit einem "ich bleibe in Salzburg" könnte Trainer Jesse Marsch die ganzen Spekulationen über seinen Abgang selber beenden – tut er aber nicht. Indes verrät der US-Amerikaner, dass er keine …

Der Name Jesse Marsch wurde in den jüngsten Spekulationen im Trainer-Karussell auf potenziell frei werdende Posten in der deutschen Bundesliga genannt. Kein Wunder: Wer in 59 Bundesliga-Partien einen Punkteschnitt von 2,34 aufweist, weckt Begehrlichkeiten. Sogar die Traum-Marke von Erfolgscoach Marco Rose, der in 114 Partien pro Liga-Duell 2,35 Zählern holte, ist in Griffweite.

Marsch: "Leipzig eine Top-Idee"

Das Sonntags-Duell gegen den WAC könnte eine der letzten Partien für Trainer Marsch in Salzburg gewesen sein. Denn auch am Wochenende verdichteten sich wieder die Gerüchte, Leipzig-Coach Julian Nagelsmann könnte zu Bayern München gehen – womit der Verein beim ehemaligen Leipziger-Co-Trainer Marsch (von 2018 bis 2019) anfragen könnte. Erst im Samstag ausgestrahlten Sky-Interview erklärte der 47-Jährige offen: "Wenn ich die Möglichkeit als Trainer in Leipzig haben kann, dann ist es eine super Idee für mich.“

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RB Salzburg sorgte beim WAC trotz Unterzahl für einen 2:1-Erfolg, der auch höher ausfallen hätte können.

Bullen melden sich mit Sieg gegen WAC zurück

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Geht Nagelsmann, ist der Weg für Marsch frei

Während sich der US-Amerikaner zuletzt stets bedeckt hielt, macht er nun keinen Hehl mehr daraus, dass er sich ein Engagement bei den Leipzigern vorstellen könnte. "Natürlich verstehe ich diesen Verein sehr gut, natürlich ist Leipzig eine Top-Idee. Julian Nagelsmann macht einen super Job, es gibt keinen Grund für Leipzig jetzt einen neuen Trainer zu haben", betonte Marsch. Das könnte sich jedoch schnell ändern: Denn heute werden die Bayern-Vorständen über die Zukunft beraten, wo sicherlich auch der wohl im Sommer scheidende Hansi Flick und Julian Nagelsmann Gesprächsthema sein werden. RB soll eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen für den aktuellen Leipzig-Trainer verlangen.

 

Salzburgs Coach bestätigte vor zehn Tagen, dass er keine Ausstiegsklausel im Vertrag hat. Sprich: Ein Transfer zu seinem Ex-Klub würde dem österreichischen Serienmeister kolportiert rund zwei Millionen Euro bringen. Noch ist es allerdings nicht so weit. Marsch peilt mit Mozartstädtern die Double-Verteidigung an, hat noch fünf Liga-Spiele und das Cup-Finale gegen den LASK vor der Brust.

Kehrt Glasner nach Salzburg zurück?

Wie auch immer der Transfer-Poker enden mag. Es deutet vieles darauf hin, dass Marsch auch in der kommenden Saison den Bullen auf der Brust tragen wird. Salzburgs Bosse werden nach einem möglichen Wechsel auf dem Trainerposten nicht unvorbereitet sein, arbeiten freilich schon an der Liste der Nachfolger.

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Salzburg-Trainer Jesse Marsch auf der Suche nach der besten Startelf gegen Villarreal.

Kein Treuebekenntnis von Marsch zu Salzburg

Der Wechsel von Ex-Bulle Marco Rose von Gladbach zu Dortmund hat auch bei Red Bull Salzburg zu Trainer-Spekulationen geführt. Coach Jesse Marsch wird in der deutschen Bundesliga als Nachfolge-…

In der Pole-Position soll Wolfsburg-Coach Oliver Glasner sein, der wieder mit einer Rückkehr in die Heimat liebäugelt. Zu groß sei ihm die Distanz zu Ehefrau Bettina und seinen Kindern. Und auch die Eiszeit mit VfL-Sportchef Jörg Schmadtke trägt seinen Teil dazu bei, dass er wieder nach Österreich zurückkehren könnte. Der Ex-LASK-Trainer war von 2012 bis 2014 "Co" bei den Bullen, könnte im Sommer wieder einen Posten in Salzburg annehmen. 

Aber auch der derzeitige Marsch-Assistent René Aufhauser sowie der Sturm Graz-Coach Christian Ilzer würden in das Anforderungsprofil der Bullen-Chefetage passen.

Aufgerufen am 12.05.2021 um 01:15 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/leipzig-boss-markus-kroesche-verlaesst-bullen-102963172

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