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Leistung gegen Konyaspor für Salzburgs Rose an erster Stelle

Für Trainer Marco Rose zählt die Leistung, nicht das Ergebnis. Red Bull/GEPA
Für Trainer Marco Rose zählt die Leistung, nicht das Ergebnis.

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg steht in der Europa League mit einem Bein im Sechzehntelfinale. Am Donnerstag (21.05 Uhr/live Puls 4 und Sky) könnte im Heimspiel gegen Konyaspor mit glücklicher Fügung schon der Aufstieg besiegelt sein. Trainer Marco Rose tangiert das allerdings wenig. "Noch haben wir gar nichts erreicht", meinte der Deutsche. Wir berichten im LIVETICKER ab 21 Uhr.

Salzburg ist auf der europäischen Bühne acht Spiele in Folge ungeschlagen und hat sich dabei nur drei Gegentore eingefangen.

EL-Aufstieg für Salzburg zum Greifen nah

Zuletzt feierten die "Bullen" einen 2:0-Auswärtserfolg in der Türkei gegen Konya. Dank sieben von möglichen neun Punkten, die man in der Gruppe I bisher gesammelt hat, ist der Aufstieg vor dem insgesamt 50. Europa-League-Match der Vereinsgeschichte wie zum Greifen nahe. Die Salzburger werden neben PSV Eindhoven, Villarreal, Atletico Madrid und Anderlecht einer von nur fünf Clubs über dieser Marke sein.

Aus eigener Kraft können es die Österreicher in der Donnerstag-Spätschicht aber nicht schaffen: Voraussetzung ist ein Sieg gegen Konyaspor, Vitoria Guimaraes darf aber gleichzeitig im Parallelspiel gegen Olympique Marseille höchstens einen Punkt machen.

Rose: "Leistung steht vor dem Ergebnis"

Rose machte deutlich, dass die Begegnung in Portugal für ihn keine Rolle spiele, er nur am Auftreten seiner Mannschaft interessiert sei. "Die Leistung steht wieder vor dem Ergebnis. Deswegen rede ich nicht gerne über Ergebnisse, bevor nicht die Leistung erbracht wurde", erklärte der 41-Jährige.

"Es bringt uns nichts, jetzt irgendwo anders hinzuschauen, weil wir haben unsere Aufgabe zu bewältigen, und wir wollen sie positiv bewältigen. Das klingt vielleicht klischeehaft, aber es ist tatsächlich so", führte Reinhold Yabo aus. Der Mittelfeldspieler hatte nach knapp zweimonatiger Verletzungspause zuletzt beim Cupsieg gegen Bad Gleichberg sein Comeback gegeben und dieses mit einem Tor perfekt gemacht.

Neuer Trainer mit erfolgreichem Einstand

"Konyaspor hat ja einen neuen Trainer, daher müssen wir uns auf neue Impulse gefasst machen", weiß Rose, dass sich beim Gegner im Vergleich zum Hinspiel vor zwei Wochen einiges verändert hat. Mehmet Özdilek trat am 26. Oktober die Nachfolge von Mustafa Resit Akcay an, dem die jüngsten Niederlagen zum Verhängnis geworden waren. Am Sonntag gab der 51-Jährige mit einem 1:0-Heimsieg gegen Osmanlispor einen erfolgreichen Einstand.

"Neuer Trainer, neue Möglichkeiten, neue Chancen, neues Gefühl vielleicht auch in der Mannschaft. Das bedeutet, wir müssen aufmerksam, wachsam und gierig sein", sagte Rose, betonte aber, dass sich der Spielstil von Konyaspor nicht verändert habe. "Aber wir haben uns natürlich auch das Hinspiel noch einmal angeschaut und haben dann schon auch festgestellt, dass wir dort eine richtig gute Leistung gebraucht haben, um das Spiel zu gewinnen."

Auch gegen den aktuellen Tabellen-14. der türkischen Liga wird gemäß einer im Profigeschäft nicht üblichen Vereinbarung Cican Stankovic das Salzburger Tor hüten. Der ab Samstag 25-Jährige habe sich seine Einsätze in Pflichtspielen "einfach verdient", nachdem er Alexander Walke im Sommer gut vertreten habe. Nach der Länderspielpause wird voraussichtlich wieder Walke übernehmen. "Er würde gerne spielen, aber er akzeptiert es", verwies Rose auf den Goalie-Routinier. "Ich denke, es ist eine saubere Lösung."

Bei den angeschlagenen Diadie Samassekou und Paulo Miranda gebe es "guten Grund zu Hoffnung, dass beide spielen können". Falls doch nicht, habe der Chefcoach keine Bedenken. Nahezu alle Spieler sind derzeit an Bord und brennen auf Einsätze. "Ich habe großes Vertrauen in meine Spieler, in alle", verriet Rose. "Das macht es mir dann natürlich sehr leicht, die Jungs reinzuschmeißen. Die Stimmung im Team ist über Ergebnisse einfach gewachsen."

(APA)

(Quelle: S24)

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