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Nach Platz-Sturm in Salzburg: Fan-Ausschluss und Geldstrafe für Roter Stern Belgrad

Die Fans hatten jubelnd den Rasen in Salzburg gestürmt. APA/DANIEL KRUG
Die Fans hatten jubelnd den Rasen in Salzburg gestürmt.

Roter Stern Belgrad muss in den ersten beiden Auswärtsspielen in der Fußball-Champions-League gegen Paris St. Germain und Liverpool auf die Unterstützung der Fans verzichten. Dieses Urteil fällte die UEFA-Disziplinarkommission am Freitag. Auch Red Bull Salzburg muss als Veranstalter Strafe zahlen. 

Serbiens Meister wurde bestraft, da Anhänger nach dem Schlusspfiff des Play-off-Duells mit Salzburg in Wals-Siezenheim vor Freude den Platz gestürmt hatten. Die Belgrader müssen zudem eine Geldstrafe von 30.000 Euro bezahlen und für Schäden aufzukommen, die Roter-Stern-Fans in Salzburg verursachten. Roter Stern qualifizierte sich erstmals für die "Königsklasse".

Auch Verfahren gegen Salzburg

Nach einem 2:2-Auswärtsremis gegen Salzburg, das aufgrund der Auswärtstorregel nach dem Hinspiel-0:0 für den Aufstieg genug war, kam es zu einem Platzsturm der Belgrader Fans. Die UEFA leitete daraufhin auch gegen Salzburg, das als Veranstalter für den Ordnerdienst verantwortlich war, ein Verfahren ein.

Red Bull Salzburg muss 23.000 Euro zahlen

Am Freitag gab die UEFA auch die Sanktion gegen Red Bull Salzburg bekanntgegeben. Demnach müssen die Salzburger, die als Veranstalter für den Ordnerdienst verantwortlich waren, eine Geldstrafe in der Höhe von 23.000 Euro zahlen.

Als Grund nannte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA neben dem Platzsturm der Roter-Stern-Anhänger auch blockierte Stiegen, die eine Verletzung der Sicherheitskriterien bedeuten.

(APA)

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