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ÖFB-Spiel gegen Israel

Alabas Rennen gegen die Zeit

David Alaba APA/ROBERT JAEGER
Der Nationalteam-Einsatz von David Alaba (li.) gegen Israel ist weiterhin fraglich.

David Alaba hofft trotz seines Haarrisses in der Rippe weiter auf einen Einsatz im Heimspiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag (20.45 Uhr) in der EM-Qualifikation gegen Israel. "Natürlich hoffe ich, dass es sich in den nächsten 24 bis 48 Stunden so entwickelt, wie ich mir das vorstelle", sagte der Bayern-München-Star Dienstagmittag in einer ÖFB-Pressekonferenz.

Die Verletzung, die er sich vergangene Woche in der Champions League zugezogen hatte, wird laut Alaba derzeit intensiv manuell, mit Lymphtherapie und mit Tabletten behandelt.

Alaba hofft aus Israel-Einsatz

"In 24 Stunden ist sehr viel machbar", betonte der 27-Jährige. "Jeder Tag ist da sehr, sehr wichtig", meinte auch Teamchef Franco Foda. Entscheidend dürfte die Schmerzsituation sein. Sollte sich ein Einsatz gegen Israel noch nicht ausgehen, ist noch das folgende Schlüsselspiel am Sonntag in Slowenien eine Option.

Trotz anfangs ablehnender Äußerungen von Bayern München bezüglich einer Abstellung wollte Alaba unbedingt zum ÖFB-Team reisen. Die Gespräche, die Foda mit Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic geführt hatte, seien ebenso "sehr positiv" verlaufen wie seine eigenen, berichtete Alaba. "Uns allen ist bewusst, dass es eine sehr, sehr wichtige Woche für uns ist. Da wollte ich natürlich dabei sein, um dem Team wie auch immer zu helfen", erklärte der 71-fache Nationalspieler.

Foda widerspricht Ex-Sportdirekor Ruttensteiner

Teamchef Franco Foda hat der Darstellung von Israels Sportdirektor Willi Ruttensteiner (ehemaliger Sportchef beim ÖFB) widersprochen. Der Deutsche wies die klare Favoritenrolle, die der Oberösterreicher dem ÖFB-Team für das EM-Qualifikationsspiel zugeschoben hatte, mit Hinweis auf die Ausgeglichenheit der Gruppe zurück. "Ich kenne Willi schon sehr lange. Er betreibt Understatement", sagte Foda. Ruttensteiner sei ein guter Taktiker. "Es ist das eine, was man sagt, und das andere, was man denkt."

(Quelle: SALZBURG24)

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