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Pure Dominanz

Per Abfuhr! Salzburg feiert siebten Cup-Titel

Austria Lustenau von Bullen überrennt

Red Bull Salzburg feiert im ÖFB-Cup-Finale den siebten Titel der Vereinsgeschichte. Gegen Zweitligist Austria Lustenau gewannen die Bullen am Freitagabend im Wörthersee Stadion ungefährdet mit 5:0. Vor einer Geisterkulisse bewiesen die Bullen eindrucksvoll ihre Dominanz.

Der Restart im österreichischen Spitzensport nach der großen Corona-Pause war gleich ein Endspiel – und diese war in vielen Belangen speziell.

Lustenau überrascht mit Tempo-Start

Gleich zu Beginn kam es beim Betreten des Spielfeldes zu einem Novum: Beide Finalsten spazierten getrennt voneinander in das Wörthersee Stadion und lauschten unter Ausschuss der Öffentlichkeit (200 Personen waren anwesend) mit Sicherheitsabstand der Nationalhymne. Gewöhnungsbedürftig aber dennoch einprägsam. "Natürlich ist es ungewohnt, aber die Mannschaft hat sich darauf ganz gut eingestellt", erzählte Sportdirektor Christoph Freund im SALZBURG24-Video (siehe oben).

Red Bull Salzburg, ÖFB-Cup-Finale, Austria Lustenau GEPA/Red Bull
Impressionen vom ÖFB-Cup-Finale zwischen Red Bull Salzburg (rot-weiß) und Austria Lustenau (grün).

Auch der Spielbeginn hatte es sportlich gleich so richtig in sich. Der Außenseiter aus Vorarlberg störte die Bullen mit Angriffspressing und versuchte so ins Spiel zu kommen. Das gelang der Truppe von Roman Mählich auch zunächst, doch nach der Drangperiode des Zweitligisten übernahmen die Mozartstädter das Zepter.

Salzburger Doppelschlag in 102 Sekunden

Nach einem Freistoßtreffer vom gut aufgelegten Dominik Szoboszlai (19.) und einem Eigentor, das nach einem Hwang-Stanglpass entstand, wurde die Dominanz des Titelverteidigers deutlich.

Lustenau bemühte sich wieder Anschluss zu finden, fand allerdings gegen kompakt stehende Salzburger kein Durchkommen. Die Bullen übernahmen das Zepter und gingen mit einem Zwei-Tore-Vorsprung, der in exakt 102 Sekunden über die Bühne ging, hochverdient in die Pause.

Salzburger überrennen Lustenau

Von der Geisterkulisse ließen sich beide Teams allerdings nicht beeindrucken. Vom Niveau her konnte sich das Finalduell durchaus sehen lassen. Vor allem die "Lautsprecher“ der Teams wurden bei teilweise gespenstischen und ungewohnter Stimmung relativ gut ersichtlich: Bei den Salzburgern gaben Keeper Cican Stankovic, die Abwehrzentrale mit Maxi Wöber und André Ramalho sowie Kreativgeist Zlatko Junuzovic stets das Tempo und die Marschroute vor.

Okafor bejubelt Premierentreffer

Unter den Kommandos der Leader gelangen den Bullen in der Folge drei weitere Treffer. Zunächst erzielt Neuzugang und Acht-Millionen-Mann Noah Okafor (53.) sehenswert mit dem 3:0 seinen ersten Treffer im Dress des Cup-Seriensiegers, ehe Majeed Ashimeru (65.) mit einem Distanzschuss auf 4:0 erhöhte. Sekou Koita (79.) machte mit dem 5:0 die Abfuhr und den Endstand perfekt.

Marsch spricht von "gutem Gefühl"

"Es ist ein gutes Gefühl für uns. Die Jungs haben so viel in der Coronapause investiert, es war nicht so leicht. Ich denke, es ist ein verdienter Titel. Wir haben ein gutes Turnier gespielt und auch viel daraus lernen können. Ein Kompliment an Austria Lustenau, sie haben in den ersten 15, 20 Minuten sehr intensiv, sehr gut gespielt. Aber unser Ziel war 90 Minuten in einem hohen Niveau mit viel Tempo und auch Torchancen zu spielen. Das erste Tor von 'Szobo' (Szoboszlai, Anm. d. Redaktion)war sehr wichtig für uns, von da an hatten wir alles im Griff."

ÖFB-Cup-Finale: Red Bull Salzburg – Austria Lustenau 5:0 (2:0)

(Quelle: SALZBURG24)

Salzburgs-Boss Freund und Reiter zum Cup-Sieg

Christoph Freund APA/BARBARA GINDL
Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund äußert sich zum LASK-Skandal.

Red Bull Salzburg hat sich den ersten nationalen Fußball-Titel in Zeiten der Coronavirus-Pandemie geholt. Mit einem mühelosen 5:0 (2:0) gegen den Zweitligisten Austria Lustenau wurden die "Bullen" im als Geisterspiel ausgetragenen ÖFB-Cupfinale in Klagenfurt ihrer Favoritenstellung gerecht. Salzburgs Bosse Stephan Reiter und Christoph Freund mit einer ersten Einschätzung zum Spiel.

HIER geht es zum kompletten Spielbericht.

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