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ÖFB-Cup

Bullen treffen auf Regionalligisten

Red Bull Salzburg Jubel Red Bull/GEPA
Die Bullen wollen auch im Cup jubeln.
 

Am Mittwoch steht das Achtelfinale im ÖFB-Cup für den FC Red Bull Salzburg an. Der Titelverteidiger muss auswärts bei Regionalligist Ebreichsdorf ran (18:00 Uhr ORF1). "Ebreichsdorf hat mit der Admira einen Bundesliga-Klub aus dem Bewerb geworfen, sie sind also eine gefährliche Mannschaft", warnt Trainer Jesse Marsch vor dem Underdog.

Nach dem dramatischen 3:2-Sieg gegen Rapid steht für die Bullen die nächste englische Woche an. Die Elf von Trainer Jesse Marsch bekommt es im Cup mit Underdog Ebreichsdorf zu tun. Salzburgs Coach sagt über den kommenden Gegner: "Vom System her spielen sie meist 4-4-2 und sind vor allem durch ihre großen Innenverteidiger gut bei Standardsituationen. Auch darauf müssen wir aufpassen. Für uns ist es kein Nachteil, dass wir in der Südstadt spielen, wo sicher gute Bedingungen herrschen werden. Unsere Jungs wissen, dass dieser Bewerb wichtig für uns ist."

LASK und Altach im Bundesliga-Duell

Ohne burgenländische und Wiener Clubs, dafür aber etwa mit vier steirischen Vereinen geht die Runde der letzten 16 über die Bühne. Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck empfängt den WAC und der LASK im Bundesligaduell den SCR Altach (20:30/ORF1). Highlight des Dienstags ist neben dem Steirerderby das Kräftemessen zwischen SKN St. Pölten und SV Ried, das den Auftakt (18.00/ORF Sport+) macht.

ÖFB-Cup: St. Pölten trifft auf Ried

Die Niederösterreicher haben nach dem 2:1 in der 2. Runde gegen Mattersburg in der Bundesliga nicht mehr gewonnen. Die "Wölfe" lechzen nach der 0:4-Heimschlappe gegen Sturm nach einem Erfolgserlebnis. Ried hingegen kommt in guter Form und fünf Ligasiegen en suite in die NV-Arena. "Gegen St. Pölten sind wir seit Langem einmal nicht in der Favoritenrolle. Wir spielen gegen einen Bundesligisten", sagte Ried-Routinier Thomas Reifeltshammer. "Aber wir haben genug Selbstvertrauen, dass wir dorthin fahren, um eine Runde weiterzukommen."

Baumgartner einst im Endspiel

Zuletzt verloren haben die Oberösterreicher vor über zwei Monaten (1:2 gegen GAK). Aufgrund einiger angeschlagener Spieler muss Trainer Gerald Baumgartner improvisieren. "Dass wir rotieren müssen, ist kein Problem. Die Umstellungen werden einigen Spielern die Chance geben, sich zu zeigen", beruhigte der Trainer. Er gilt bekanntlich als Cup-Spezialist.

Daran dürften sich auch die Fans des Gegners erinnern. Denn mit St. Pölten erreichte Baumgartner 2014 als Zweitligist das Endspiel, das 2:4 gegen Salzburg verloren wurde. Ein Jahr zuvor triumphierte er mit Regionalligist Pasching sensationell. Und im Frühjahr 2018 zwang ein von Baumgartner trainierter SV Mattersburg den Favoriten aus Salzburg ins Elfmeterschießen. Jene zwei Niederlagen gegen die "Bullen" sind bis dato die einzigen bei Baumgartners 26 Cup-Auftritten als Trainer.

Steirer-Derby am Dienstag

In einem Steirer-Derby stehen sich am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF Sport+) erstmals seit siebeneinhalb Jahren wieder der Kapfenberger SV und Sturm Graz in einem Pflichtspiel gegenüber. Am 28. April 2012 hatte sich Sturm zuhause glücklich mit 2:1 durchgesetzt, Kapfenberg stieg danach ab.

Typischer Cupfight prognostiziert

"Wir legen auf den Pokal enormen Wert", ließ am Montag ein glänzend aufgelegter Sturm-Trainer Nestor El Maestro wissen. "Sicher nicht mehr als auf die Liga, aber da der Pokal ein Chaossystem ist, ist es für mich ganz klar das wichtigste Spiel bis jetzt in dieser Saison." Zwei Tage nach dem klaren 4:0-Auswärtssieg in St. Pölten sagte El Maestro gegen das Schlusslicht der zweiten Liga einen typischen Cupfight voraus. "Wir müssen bereit sein für einen großen Kampf, das ist das Wichtigste."

Er stellte beim Cupsieger von 2018 zwar "den ein oder anderen" personellen Wechsel in Aussicht. Es werde aber, so El Maestro, "ganz sicher unsere beste Elf" auflaufen. Im Kapfenberg-Lager fieberte man dem großen Schlager entgegen. "Auf so ein großes Spiel in diesem Rahmen haben wir lange warten müssen. Ein Cup-Fight zu Hause gegen Sturm - das sind genau die Matches, für die man Fußball spielt", meinte Trainer Kurt Russ.

Underdogs noch im Bewerb

Der FC Gleisdorf ist einer von drei Drittligisten, die am Dienstag gefordert sind. Die Steirer, in der Regionalliga Mitte derzeit Achter, haben mit Bundesligist WSG Tirol den schwierigsten Gegner gezogen. Die Ligakonkurrenten USV St. Anna am Aigen (Tabellendritter) und Union Gurten (4.) bekommen es mit Amstetten beziehungsweise Austria Lustenau (alle 19 Uhr) mit zwei Zweitligisten zu tun. Seitdem Roman Mählich in Lustenau als Trainer fungiert, hat die Mannschaft fünf von sechs Pflichtspielen gewonnen.

(Quelle: APA)

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