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"David gegen Goliath"

Bullen wollen im Cup nichts anbrennen lassen

Auch Gurten soll Siegesserie nicht enden lassen

RB Salzburg - Lustenau APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Salzburg muss im ÖFB-Cup gegen Union Gurten ran. (ARCHIVBILD)

Der ÖFB-Cup geht diese Woche in seine zweite Runde. Red Bull Salzburg trifft in Ried auf Union Gurten. Austria Salzburg bekommt es mit dem Vizemeister Sturm Graz zu tun.

Am Dienstag ist der amtierende Titelträger Red Bull Salzburg im ÖFB-Cup im Einsatz. Die Mannschaft von Trainer Matthias Jaissle gastiert im Innviertel bei Union Gurten (20.30/live ORF Sport+). Brisanz weist die Partie des kriselnden SK Rapid beim USV Allerheiligen am Donnerstag (17.30/live ORF Sport+) in der Steiermark auf.

RB Salzburg - Lustenau APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Salzburg traf in der sechsten Bundesliga-Runde auswärts auf Aufsteiger Austria Lustenau

Bullen zeigen Aufsteiger Lustenau Grenzen auf

Meister Red Bull Salzburg gab sich keine Blöße und gewann beim bisher starken Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau 6:0. Den Grundstein legten die Bullen mit zwei frühen Toren.

Salzburg klarer Favorit

Das Spiel des Jahres für den Regionalligisten Gurten gegen Österreichs Serien-Double-Sieger - Salzburg ist im Cup seit mehr als vier Jahren unbesiegt - findet in Ried statt. Wenn der oft strapazierte Vergleich "David gegen Goliath" irgendwo passt, dann für diese Partie. "Natürlich sind wir der klare Favorit und es ist unser Anspruch, souverän in die nächste Runde einzuziehen", erklärte Jaissle, der dem Gegner Respekt zollte. "Auch das Pokalspiel fängt bei 0:0 an, und Gurten hat sich den Einzug in die zweite Runde genauso verdient, wie wir es getan haben."

Veränderungen in der Startelf

Ähnlich sah das der Däne Maurits Kjaergaard, der am Samstag beim 6:0 in Lustenau als Torschütze in Erscheinung getreten war: "Wir brauchen auch da eine konzentrierte Leistung, dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Der Cup kann tückisch sein." Jaissle wird gegen Gurten in der Startaufstellung rotieren lassen. Fix ist, dass Nico Mantl im Tor statt Philipp Köhn beginnen wird.

Austria Salzburg trifft auf Vizemeister

Austria Salzburg bestreitet am Mittwoch wohl das Spiel des Jahres. Die Violetten treffen in der Merkur Arena auf den Vizemeister Sturm Graz (18.00/live ORF 1). Ebenfalls am Dienstag im Einsatz ist der SCR Altach und zwar bei Zweitligist Admira. Aufsteiger Austria Lustenau gastiert unterdessen in Dornbach beim Wiener Sportclub. Am Mittwoch tritt Tabellenführer LASK in Tirol beim Regionalligisten SC Imst an. Der TSV Hartberg reist mit einem Erfolgserlebnis in der Bundesliga (2:0 gegen Ried) zu Zweitligist Dornbirn ebenso ins Ländle wie Austria Klagenfurt, die Mannschaft von Coach Peter Pacult tritt bei Schwarz-Weiß Bregenz an.

Einmal über den Packsattel muss der Wolfsberger AC für sein Zweitrundenspiel beim Deutschlandsberger SC. Ebenfalls keine weite Reise vor sich hat die SV Ried, die beim WSC Hertha in Wels zurück in die Erfolgsspur finden will. Die WSG Tirol muss nach Traiskirchen zum dortigen Drittligaverein, während der ASV Siegendorf aus der Regionalliga Ost auf der Hohen Warte in der Bundeshauptstadt gegen Austria Wien antritt (20:30 Uhr/live ORF Sport+).

Rapid unter Druck

Zum Abschluss der 32er-Runde benötigt Rapid in Allerheiligen dringend einen Erfolg, soll die sportliche Misere nicht noch tiefer ausfallen. Verlieren die Grün-Weißen beim steirischen Regionalligisten, wäre Trainer Ferdinand Feldhofer trotz aller gegenteiliger Beteuerungen seitens des Vereins wohl kaum mehr zu halten.

(Quelle: APA)

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