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ÖFB-Cup: Red Bull Salzburg vor historischem Double gegen Sturm Graz

Youngster Hannes Wolf zeigt diese Saison mit bislang 20 Scorerpunkten auf. Red Bull / GEPA
Youngster Hannes Wolf zeigt diese Saison mit bislang 20 Scorerpunkten auf.

Red Bull Salzburg hat das fünfte Double en suite fest im Blick. Vor dem ÖFB-Cup-Finale am Mittwochabend (20.30 Uhr) gegen Sturm Graz im Klagenfurter Wörthersee-Stadion stapelt Salzburgs Erfolgstrainer Marco Rose gewohnt tief: "In einem Spiel ist im Fußball alles möglich."

Bei der 4:1-Meisterkrönung am Sonntag gegen Sturm hatte Rose einige Spieler geschont. Auch wenn der Deutsche Akteure wie Christoph Leitgeb, Reinhold Yabo, Hannes Wolf oder Patrick Farkas explizit lobte, darf erwartet werden, dass Andre Ramalho, Valon Berisha, Diadie Samassekou oder Amadou Haidara am Mittwochabend in Klagenfurt wieder einlaufen. Teamspieler Stefan Lainer mahnt: "Wir dürfen keinen Prozent nachlassen, denn Sturm wittert die Chance auf einen Titel. Sie werden alles daran setzen und aggressiv auftreten." Der Triumph im Cup würde Lainer und Co. den nächsten Eintrag in den heimischen Geschichtsbüchern bringen, nachdem sie als erstes Team überhaupt zum fünften Mal in Folge den Meistertitel geholt hatten.

Salzburg will historisches Double fixieren

"Wir haben in der Kabine eine Riesengaudi gehabt", blickt Rose auf die Meisterkrönung zurück. Aber der Deutsche warnt vor dem designierten Vizemeister im Cup-Finale: "Die Grazer werden am Mittwoch alles reinwerfen, was sie haben." Salzburg konnte diese Saison einmal bezwungen werden, beim 1:0 am 27. August in Graz. Im Cup gab es in der Red-Bull-Ära erst zwei direkte Duelle. 2010 siegte Sturm auf dem Weg zum bisher letzten Cup-Titel im Achtelfinale mit 2:0, 2016 behielt dafür Salzburg im Viertelfinale mit 1:0 die Oberhand.

Nach der Meistersause in die Cup-Vorbereitung: Marco Rose. /Red Bull / GEPA Salzburg24
Nach der Meistersause in die Cup-Vorbereitung: Marco Rose. /Red Bull / GEPA

Graz ist brandheiß aufs ÖFB-Cup-Finale

"Ich gratuliere Salzburg zum Meistertitel, aber nicht zum Cup, den holen nämlich wir", spuckte Offensivmotor Peter Zulj große Töne. Dass dafür eine Steigerung notwendig sein wird, war ihm klar. "In der zweiten Hälfte, das war desaströs. Da müssen wir uns einfach viel besser anstellen", forderte der ÖFB-Teamspieler. Die Bullen müssen sich noch einmal fokussieren, um das historische fünfte Double en suite einzutüten: "Jeder meiner Spieler schafft es in wichtigen Momenten sein Ego hintenanzustellen – der unbedingte Wille und die Mentalität haben uns das gesamte Jahr über stark gemacht."

Laut Sturm-Trainer Heiko Vogel habe man das Spiel bereits intensiv analysiert. Eigenfehler sollen am Mittwoch vermieden werden. "Wir bereiten uns vom Naturell eigentlich aufs Gleiche vor, aber auf andere Spieler, die das Gleiche umsetzen", sagte der Deutsche. Prinzipiell könne die deutliche Niederlage eine "sehr, sehr gute Motivation" sein.

Sturm-Heimspiel in Klagenfurt

Über 25.500 Karten sind für das Finale in Klagenfurt bereits abgesetzt. Ein Großteil davon wird dem Sturm-Lager angehören. Für Salzburg soll dies kein Problem darstellen. "Für uns wird es eher ein Auswärtsspiel sein. Aber wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir auch vor einer Kulisse bestehen können, die nicht unbedingt auf unserer Seite ist", sagte Rose. Einzig fraglich ist Salzburgs Linksverteidiger Andreas Ulmer, den muskuläre Probleme im Oberschenkel plagten.

So könnten sie spielen

Salzburg: C. Stankovic - Lainer, Ramalho, Caleta-Car, Farkas - Haidara, Samassekou, X. Schlager, Va. Berisha - Gulbrandsen, Dabbur
Sturm: Sturm: Siebenhandl - Koch, Spendlhofer, Maresic, Potzmann - Jeggo, Lovric - Hierländer, P. Zulj, Röcher - Alar

(APA/S24)

(Quelle: S24)

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