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Wiens gefährlichste Waffe ist Salzburger Pichler

Auf diesen Goalgetter müssen Bullen aufpassen

Nach drei Zu-Null-Siegen in der Bundesliga in diesem Jahr empfängt Titelverteidiger Salzburg im ÖFB-Cup-Viertelfinale die Wiener Austria. Das Duell am Samstag (ab 16.50 Uhr im S24-LIVETICKER) ist Teil eins von zwei Duellen mit den Wienern.

Salzburg, Wals-Siezenheim

Die Hauptstädter gastieren am Mittwoch in der Liga erneut in Wals-Siezenheim. Die Rollen sind klar verteilt. Für Austria-Trainer Peter Stöger war eines klar: "Wir können die Überraschung schaffen - wenn bei uns alles optimal verläuft."

Salzburg mit Traumstart ins neue Jahr

Für die Salzburger ist es bereits das dritte Pokal-Duell en suite gegen einen Meisterschafts-Kontrahenten: In der zweiten Runde siegten die Bullen in St. Pölten 3:0, im Achtelfinale dann zu Hause gegen Rapid klar mit 6:2. Die Bilanz nach den ersten drei Runden im neuen Jahr: Drei Spiele, drei Siege, 8:0 Tore. "Austria Wien ist besser als Altach, Ried und Hartberg", versicherte aber Salzburg-Trainer Jesse Marsch und sprach von einer "schwierigen Aufgabe" für sein Team.

Albert Vallci GEPA/Red Bull
Verteidiger Albert Vallci will sich in Salzburgs Stammelf festspielen.

Vallci verrät Salzburgs Zu-Null-Rezept

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Austria Wien im Konter stark

"Sie haben Schnelligkeit vorne, sie verteidigen tief und sehr stark. Wir haben das schon in Wien gesehen, da war es nicht einfach für uns, Chancen zu finden. Das wird auch am Samstag und Mittwoch so sein. Und wir müssen aufpassen bei defensiven Umschalt-Situationen", warnte Marsch explizit vor der Konterstärke der Austria. Diese kam im jüngsten Saisonduell kaum zur Geltung. In Wien siegte Salzburg Ende Oktober mit 2:0, wobei die Gäste erst nach etwas mehr als einer Stunde das Abwehrbollwerk der Wiener knackten.

Pichler aus Salzburg für Bullen gefährlich

Seither hat die Austria defensiv zugelegt und einen Schritt nach vorne gemacht, wie Stöger anmerkte. Speziell von Austria-Stürmer Benedikt Pichler, der aus der Stadt Salzburg stammt, geht die größte Gefahr aus. Der Ex-Anif und ehemalige Grödig-Kicker traf in den jüngsten drei Spielen des Jahres jede Partie und ist mit sechs Volltreffern der gefährlichste Liga-Schütze der Wiener. Fünf der elf Pichler-Volltreffer in der höchsten Spielklasse bereitete übrigens Manprit Sarkaria vor.

Benedikt Pichler, Austria Wien m & m deportivo
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"Benni macht das sehr gut, ich freue mich für ihn. Er ist ein super Stürmer, kann den Ball halten, ist groß, kräftig und kopfballstark", ist Sarkaria voll des Lobes für seinen Kollegen. "Ich freue mich sehr, dass wir ihn als Stürmer haben", sagte der Austrianer.

Benedikt Pichler (Mitte) und Spielerberater Philipp Mirtl im S24-LIVE-Talk. SALZBURG24/Schuchter
Benedikt Pichler (Mitte) und Spielerberater Philipp Mirtl im S24-LIVE-Talk.

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Die Stimmung im Kader der Wiener sei positiv und zuversichtlich. Zwei Siege und ein Remis haben die Austrianer gegen Ried, die Admira und die WSG Tirol im Frühjahr erreicht. Wie Marsch merkte jedoch auch Stöger an: "Das ist jetzt eine andere Qualität, die auf uns zukommt."

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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