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ÖFB: Jugend-Nationalteam testet im Salzburg-Doppel

Hannes Wolf (li.) von Red Bull Salzburg und der Bischofshofener Sandro Ingolitsch (Mitte/St. Pölten) werden der U21-Nationalmannschaft fehlen. APA/ROBERT JAEGER
Hannes Wolf (li.) von Red Bull Salzburg und der Bischofshofener Sandro Ingolitsch (Mitte/St. Pölten) werden der U21-Nationalmannschaft fehlen.

Das österreichische U21-Nationalteam (Jahrgang 1996) bereitet sich derzeit in Flachau (Pongau) auf die beiden freundschaftlichen Länderspiele gegen Tschechien vor. Beide Duelle werden auf Salzburger Boden stattfinden. Gestartet wird am Donnerstag, 31. Mai (14.30 Uhr) in Zell am See, gefolgt vom Rückspiel am Sonntag, den 3. Juni (17.30 Uhr) in Kuchl.

Nach einer langen, kräfteraubenden Saison mit hohen Belastungen steht ÖFB-U21-Teamchef Werner Gregoritsch diesmal verletzungs- oder krankheitsbedingt zwar nicht der komplette Kader zur Verfügung, dafür erhalten einige junge Spieler die Chance, sich zu zeigen.

Wolf und Ingolitsch fehlen bei Nationalteam-Tests

Unter anderem fehlen die beiden Salzburger Hannes Wolf und Sandro Ingolitsch, Alexandar Borkovic, Arnel Jakupovic, Michael Lercher, Sandi Lovric, Dario Maresic und Maximilian Ullmann aus dem ursprünglich berufenen Aufgebot. Ingolitsch wartet mit Schlusslicht St. Pölten auf die Entscheidung des Schiedsgerichts, ob die Relegationsspiele gegen Hartberg stattfinden werden. "Ein Wahnsinn, wenn zwei Tage vor dem Termin erst darüber entschieden wird", sagt Ingolitsch im Gespräch mit SALZBURG24.

Julius Erlthaler, Petar Gluhakovic, Manuel Haas, Manuel Maranda, Christoph Rabitsch und Anthony Schmid rücken nach. "Wir werden einiges ausprobieren, um zu sehen, auf welche Spieler wir im Herbst bauen können, wenn es in der EM-Qualifikation darum geht, unsere Ziele zu erreichen", betont Gregoritsch. "Der letzte Lehrgang vor der Sommerpause steht im Zeichen des Testens und soll vor allem dazu genutzt werden, Teamgeist und Kollektiv weiter zu fördern."

Schaulauf bis zur EM-Qualifikation

Dennoch verlangt der Teamchef wie gewohnt vollste Konzentration. Die ÖFB-Auswahl hat vor allem die vier entscheidenden Spiele in der EM-Qualifikation gegen Armenien, Gibraltar, Serbien und Russland im Blick, die im September und Oktober über die Teilnahme an der UEFA U21 EURO 2019 in Italien entscheiden. Österreich liegt dabei voll im Rennen um die Playoffs, aber auch der Gruppensieg ist theoretisch noch möglich. Für die Kicker werden die zwei Auftritte als Schaulauf zur Europameisterschaft dienen.

Die Tickets für die beiden Begegnungen gibt es an den Spieltagen an den jeweiligen Stadionkassen. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigte Tickets sind um drei Euro weniger erhältlich. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

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