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Offiziell bestätigt

Haidara wechselt zu Leipzig

Amadou Haidara GEPA/Red Bull
Haidara geht nun offiziell nach Leipzig.

Amadou Haidara verlässt Österreichs Fußball-Meister Salzburg. Der derzeit verletzte Mittelfeldspieler wechselt in die deutsche Bundesliga zum Schwesternclub RB Leipzig. Dies gaben die Salzburger am Samstag auf Twitter bekannt.

Der 20-Jährige aus Mali war im Sommer 2016 nach Salzburg gewechselt und in der Mozartstadt zu einem prägenden Akteur geworden.

In Leipzig soll Haidara der Nachfolger von Naby Keita werden.

Vertrag in Leipzig bis 2023

"Wir sind sehr stolz, dass sich mit Amadou Haidara ein weiterer junger Spieler und ein außergewöhnlicher Mensch in den letzten zweieinhalb Jahren derart entwickelt hat, dass er den Sprung in eine europäische Top-Liga geschafft hat", wurde Salzburgs Sportlicher Leiter Christoph Freund in einer Aussendung zitiert. Haidara hatte noch im Juni seinen Vertrag vorzeitig - ohne Ausstiegsklausel - bis 2022 verlängert, ein Wechsel nach Sachsen war aber bereits seit längerem medial kolportiert worden. Bei Leipzig erhielt er nun einen bis Juni 2023 laufenden Kontrakt. Über die Ablösesummen machten die Clubs keine Angaben.

Von Mali an die Salzach

Der Mittelfeldmotor war im Sommer 2016 von der JMG Acadamy in seiner malisischen Heimatstadt Bamako an die Salzach gewechselt. Neben 25 Spielen in der zweiten Liga bei Ausbildungsclub Liefering war Haidara Teil des Salzburger Youth-League-Sieges. Danach schaffte er den Sprung zu den Profis von Salzburg - und etablierte sich noch im Sommer 2017 als Stammspieler.

Rangnick: "Großes Potenzial"

"Es gibt in seinem Alter nicht so viele Spieler, die über solch großes Potenzial verfügen", wurde Leipzig-Trainer Ralf Rangnick in einer Aussendung zitiert. Bei "RasenBall" soll Haidara nun just in die Fußstapfen eines Salzburger Vorgängers treten. "Er bringt alle Voraussetzungen mit, um in unserem Mittelfeld die Nachfolge von Naby Keita anzutreten", sagte Rangnick. Keita kickt mittlerweile gemeinsam mit einem weiteren Ex-Salzburger, Sadio Mane, in Liverpool.

Haidara arbeitet an Comeback

Derzeit arbeitet Haidara aber nach einem Riss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie an einem Comeback. Er wird noch monatelang keine Spiele bestreiten können. "Natürlich ist es sehr schade, dass er noch länger wegen seiner Verletzung ausfällt, aber wir hoffen, dass der konservative Heilungsprozess erfolgreich ist und er uns womöglich im Verlauf der Rückrunde noch helfen kann", erklärte Rangnick.

Haidara will "weiter wachsen"

Haidaras persönliche Entwicklung verlief rasant. In 83 Spielen für Salzburg hat der ausgezeichnete Defensivarbeiter 13 Tore und 17 Vorlagen beigesteuert. Noch im Juni hatte er Salzburg als "beste Ausgangsbasis, um mich weiter zu verbessern", bezeichnet. Ein halbes Jahr später fühlt sich der sechsfache A-Teamspieler seines Landes offenbar für den nächsten Schritt gerüstet. Er sei froh, sich schon bald in einer neuen Liga zu beweisen. "Im Leben hat man immer Ziele. Eines meiner Ziele ist es, in einer Liga zu spielen, die mich noch weiter wachsen lässt."

(APA)

(Quelle: APA)

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