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Flachgauer mit hohen Zielen

Patrick Pentz hat Einser-Leiberl im Visier

"Man merkt, dass im Nationalteam etwas entsteht"

Der 25-jährige Salzburger-Tormann Patrick Pentz läuft mittlerweile in der Ligue 1 bei Stade Reims (Frankreich) auf. Nun will er sich auch vollends im Nationalteam durchsetzen, wie er im Interview mit SALZBURG24 verriet.

Patrick Pentz begann seine Karriere in Bürmoos (Flachgau). Es dauerte aber nicht lange bis er im Nachwuchs bei Red Bull Salzburg im Tor stand. Mit 16 Jahren wechselte er dann zu Austria Wien. Jetzt will er international in einer Top-Liga Fuß fassen.

Hammer-Spiele in der Nations League

Ende September kommt das österreichische Nationalteam wieder für die letzten Spiele in der Nations League zusammen. Mit dabei ist höchstwahrscheinlich auch Patrick Pentz. Der 25-jährige Tormann zählt aktuell drei Länderspieleinsätze. "Erstmal hoff ich natürlich, dass ich wieder dabei sein darf beim nächsten Lehrgang. Für mich ist wichtig, dass ich meine Leistung bringe und mich stetig weiterentwickle“, so Pentz gegenüber SALZBURG24.

 

Pentz betont Aufschwung im Nationalteam

"Die Stimmung ist top im Nationalteam, besonders mit dem Aufschwung den Trainer Ralf Rangnick in die Mannschaft bringt. Da merkt man sofort, wie hoch die Intensität im Training ist. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr.“ Der Salzburger konnte international mit seinen letzten Leistungen im Nationalteam aufzeigen. Pentz stand zuletzt in den Länderspielen gegen Frankreich und Dänemark im Tor.

Tormannfrage noch nicht geklärt

Eine klare Nummer Eins im Tor der Nationalmannschaft gibt es seit Robert Almer nicht mehr. Dies sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Spekulationen. "In der Öffentlichkeit ist das vielleicht ein Thema, über das sehr viel diskutiert wird. Für einen Tormann ist es allerdings wieder eine Chance sich zu beweisen. Mein Ziel ist es natürlich die Nummer Eins im österreichischen Nationalteam zu werden, das wäre die größte Auszeichnung für mich.“ Bei diesem Ziel soll ihm der Wechsel in die französische Topliga helfen.

„Bin sehr zufrieden mit der aktuellen Situation“

Pentz wechselte im Sommer von Austria Wien zum französischen Erstligisten Stade Reims und stand in den ersten fünf Spielen als Nummer Eins im Tor. "Ich wollte unbedingt auch einmal andere Stadien, andere Mannschaften und generell eine andere Liga sehen", schwärmt der 25-Jährige. "Wichtig war mir, dass ich aus meiner Komfortzone raus komme, dass ich in einer der Top-Fünf-Ligen spiele und dass ich mich wohlfühle. Jetzt kann meine internationale Karriere so richtig starten.“ Die Ligue 1 gehört neben den Ligen in Deutschland, England, Italien und Spanien zu diesen "Big-Five" in Europa.

Große Unterschiede zur österreichischen Bundesliga

Der Bürmooser schätzt die Erfahrungen in einer neuen Liga und betont auch die Unterschiede zur österreichischen Bundesliga. Spiele wie gegen Paris Saint-Germain, Olympique Marseille oder AS Monaco sind die Highlights der Saison. "Solche Spiele wie letztens gegen Marseille sind natürlich ein Traum und man will sich auch mit so starken Gegnern messen. Da versuchen wir auch mitzuhalten, besonders im Umschaltspiel haben wir unsere großen Stärken." Das Auftaktspiel vor 60.000 Zuschauern in Marseille verlor seine Truppe mit 4:1. "Ein Unterschied zur österreichischen Bundesliga sind die Schiedsrichter, die sind in Österreich besser.“ Drei Platzverweise in fünf Spielen bei Stade Reims sprechen jedenfalls für sich.

Neue Herausforderungen in Frankreich

Aktuell versuche er die Sprache so gut wie möglich zu lernen. "Die Standardbegriffe im Fußball hab ich schon drauf. Die Umstellung war zu Beginn schon eine Herausforderung, aber es tut gut, mal aus der Komfortzone zu kommen“, beschreibt Pentz, der gemeinsam mit seiner Freundin diesen Schritt gegangen ist. "Der Abschied aus Wien fiel uns natürlich schwer. Diese Lebensqualität ist schwer zu toppen, aber nach neun Jahren Wien war ich dann bereit für etwas Neues.“

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 06.10.2022 um 06:23 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/pentz-hat-einser-leiberl-im-nationalteam-im-visier-126470611

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