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RB Leipzig schuldet Red Bull 134 Millionen Euro

Ralf Rangnick APA/AFP/ROBERT MICHAEL
Der Club von Ralf Rangnick RB Leipzig schuldet Red Bull 134 Millionen Euro.

Die Schulden des deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig bei Besitzer Red Bull sind deutlich gewachsen. Das geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2017 hervor. Demnach stiegen die Verbindlichkeiten des Clubs beim österreichischen Getränkekonzern von 2016 auf 2017 um 51 Millionen Euro. 2016 waren es 83,2 Millionen Euro, 2017 dann 134,2 Millionen.

Die höheren Schulden haben Gründe. Der im Mai 2009 gegründete Verein war im Sommer 2016 in die Bundesliga aufgestiegen, der Kader musste für die Premierensaison im Oberhaus deutlich verstärkt werden. Ihre erste Spielzeit in der Bundesliga beendeten die Leipziger unter dem damaligen steirischen Trainer Ralph Hasenhüttl hinter Rekordmeister Bayern München auf Platz zwei.

Schulden von RB Leipzig bei Red Bull auf 134 Mio. gestiegen

Dementsprechend stieg der Umsatz ebenfalls deutlich - von 119,9 (2016) auf 217,8 Millionen (2017). Der Gewinn betrug 1,4 Millionen Euro. Zudem haben sich die Spielerwerte bereits in dieser Zeit deutlich erhöht. Das Eigenkapital betrug laut Geschäftsbericht mit 31. Dezember 2017 5,6 Millionen Euro. Aktuell belegt RB den vierten Tabellenplatz und hat seine zweite Champions-League-Teilnahme ins Visier genommen. Am Montag empfängt die Mannschaft der ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Stefan Ilsanker 1899 Hoffenheim mit Coach Julian Nagelsmann, der im Sommer nach Leipzig wechseln wird.

(APA)

(Quelle: APA)

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