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Red Bull Salzburg an Robert Zulj interessiert

Gerüchten zu Folge ist Red Bull Salzburg an der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Robert Zulj von der SV Ried interessiert. Über die Wintertransferzeit plant Sportdirektor Ralf Rangnick keine Neuzugänge – Abgänge sind aber durchaus möglich.

Mit acht Toren und vier Assists in 14 Bundesliga-Spielen hat Robert Zulj von der SV Ried anscheinend auch Tabellenführer Red Bull Salzburg auf sich Aufmerksam gemacht. Laut diversen Medienberichten sind die Salzburger einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers nicht abgeneigt. Nach dieser Saison läuft der Vertrag des 21-jährigen Talents aus, er könnte somit ablösefrei wechseln. Red Bull Salzburg selbst kommentiert die Gerüchte gar nicht. „Ich weiß auch nicht woher sie kommen, von uns auf jeden Fall nicht", sagte Pressesprecher Christian Kircher am Montag. Somit bleibt es weiterhin beim Gerücht, welches wir im Frühjahr sicher noch öfter hören werden.

Red Bull Salzburg plant keine Transfers

Kurz vor der Wintertransferzeit ist der Tabellenführer mit seinem Kader zufrieden und plant keine Einkäufe. Sportdirektor Ralf Rangnick sehe laut Kircher keinen Veränderungsbedarf. Nur wenn der eine oder andere Spieler mit seiner Einsatzzeit unzufrieden sei, könne es zu Abgängen kommen. „Sobald es eine konkrete Anfrage eines Spielers und Vereins kommt, setzen wir uns mit den Parteien zusammen", so Kircher, der im selben Atemzug Christopher Dibon nennt. Der 23-jährige Innenverteidiger kam in der letzten Saison bei den Bullen kaum (nur sechs Spiele) zum Einsatz und blüht nun in seiner Leihsaison bei Rapid auf. Der Leihvertrag läuft übrigens im Sommer aus. Da er ins Konzept von Rangnick und Trainer Roger Schmidt passt – jung und aufstrebend – könnte er in der nächsten Saison schon wieder für Red Bull Salzburg auflaufen.

Der Plan sich junge Spieler zu holen und andere Bundesligamannschaften als Ausbildungsverein zu nutzen gefällt. Damit ist Red Bull Salzburg nicht nur in der Meisterschaft top.

Keine hängenden Köpfe

Statt zwölf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten nach einem Sieg beträgt der Abstand auf Verfolger Rapid nach der 1:2-Niederlage im direkten Duell im Hanappi-Stadion am Sonntag "nur mehr" sieben Punkte. Die Bullen bleiben aber auch nach der zweiten Niederlage in Folge gelassen.

"Wir fangen jetzt nicht an, nachzudenken. Wir wissen, welche Qualität wir haben und halten den Kopf hoch", betonte Innenverteidiger Ramalho. Auch für Coach Roger Schmidt gibt es keinen Grund zur Sorge. "Wenn ich auf die Tabelle schaue, sehe ich, dass wir noch immer sieben Punkte vorne sind. Das sagt aus, was die Mannschaft in den letzten Wochen geleistet hat", erinnerte der Deutsche an die Serie von 33 ungeschlagenen Meisterschaftsspielen vor den Niederlagen bei Admira Wacker Mödling (1:3) und eben Rapid.

Fokus auf Meisterschaft

Auf die Schmidt-Truppe wartet nun am Donnerstag das Europa-League-Gastspiel bei Elfsborg. Die Salzburger stehen schon fix im Sechzehntelfinale und können daher ohne Druck in die Partie gehen. "Das wird ein komplett anderes Spiel werden", vermutete Hinteregger. Ausgehen soll es laut dessen Abwehrkollegen Ramalho wie die bisherigen Partien in der Gruppenphase. "Wir haben bisher alle unsere Spiele gewonnen und so müssen wir auch weitermachen."

Aufgrund des bereits gesicherten Aufstiegs scheint das am Sonntag folgende Meisterschaftsheimspiel gegen den Vierten Ried (mit Robert Zulj, Anm.) momentan wichtiger zu sein, die Innviertler haben als Vierter neun Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. "Die Mannschaft ist so gefestigt, dass sie gegen Ried wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wird", ist Schmidt überzeugt.

Darauf hofft auch Hinteregger. "Wir müssen gegen Ried Gas geben, damit wir die zwei Niederlagen vergessen machen", gab der Kärntner die Marschroute vor. Der Neo-ÖFB-Teamspieler soll im Visier mehrerer europäischer Top-Clubs wie Manchester United, Juventus Turin oder Lazio Rom stehen. "Ich konzentriere mich bis Jänner hundertprozentig auf Salzburg. Dann wird geschaut, was wirklich an den Gerüchten dran ist. Die Gerüchte ehren mich, das ist Prestige", gab Hinteregger Einblick.

(Redaktion/APA)

Aufgerufen am 21.05.2019 um 06:43 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/red-bull-salzburg-an-robert-zulj-interessiert-44323117

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