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Red Bull Salzburg bindet Talente und Leistungsträger langfristig

Caleta-Car (re.) bleibt Red Bull Salzburg erhalten. Die Zukunft von Abwehrboss Paulo Miranda (Mitte) ist noch unklar. GEPA/Red Bull
Caleta-Car (re.) bleibt Red Bull Salzburg erhalten. Die Zukunft von Abwehrboss Paulo Miranda (Mitte) ist noch unklar.

Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg hat am Dienstag drei Vertragsverlängerungen und drei Neuverpflichtungen bekanntgegeben. Der Kontrakt des 21-jährigen Innenverteidigers Duje Caleta-Car, kroatischer U21-Teamspieler mit bereits 109 Pflichtpartien längst eine Mannschaftsstütze der Bullen, wurde ebenso wie die Verträge vom Salzburger Luca Meisl und Alexander Schmidt vorzeitig bis 31. Mai 2021 verlängert.

Der 18-jährige Defensivspieler Meisl ist Kapitän des Salzburger Youth-League-Teams und beim FC Liefering, für den er schon 25 Partien in der zweithöchsten heimischen Spielklasse absolviert hat. Ein Pflichtmatch hat er auch schon für die Kampfmannschaft der Salzburger gespielt. Der 19-jährige Stürmer Schmidt hat in der UEFA Youth League immer wieder für Furore gesorgt und unter anderem den Siegtreffer im Finale gegen Benfica Lissabon erzielt. Auch der Wiener ist Kooperationsspieler bei Lieferung und dort eine feste Größe.

Neuverpflichtungen von drei 18-jährigen Toptalenten

Die drei Neuzugänge sind allesamt erst 18 Jahre alt. Sekou Koita aus Mali wurde von der britischen Tageszeitung "Guardian" in die Liste der Top-60-Talente des Jahrgangs 1999 aufgenommen und debütierte bereits als 16-Jähriger im Nationalteam seiner Heimat. Er war mehrmals Trainingsgast in Salzburg und unterschrieb bis 30. Juni 2022. Gleiches gilt für Stürmer Anderson Niangbo von der Elfenbeinküste, der beim U20-Afrika-Cup 2015 alle drei Spiele über die volle Distanz im Einsatz war und dabei ein Tor erzielte.

Der dritte Neue, der seine Karriere in Salzburg ebenfalls als Kooperationsspieler beim FC Liefering startet, ist der Südkoreaner Kim Jung-min, der in seiner Heimat mehrere Nachwuchs-Nationalteams durchlief. Bei Testspielen im Sommer konnte er im zentralen Mittelfeld Liefering-Chefcoach Gerhard Struber überzeugen und unterschrieb nun bis Sommer 2022.

Zukunft von Abwehrboss Miranda nicht geklärt

In Sachen Paulo Miranda gibt es laut Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund noch "keine finale Entscheidung". Sie soll aber spätestens in der ersten Jänner-Woche vor dem Start in die Frühjahrs-Vorbereitung feststehen. Sollte der 29-jährige Brasilianer, den es in die Heimat zieht, tatsächlich weggehen, dann schließt Freund "nicht aus, dass ein neuer Innenverteidiger geholt wird". Weitere Neuverpflichtungen seien nicht geplant, denn "wir sind gut aufgestellt", betonte der 40-Jährige.

Er schloss aber nicht aus, dass der eine oder andere Spieler, der wenig zum Einsatz kommt, im Frühjahr verliehen werden könnte. "Da kann schon etwas passieren", meinte Freund. Gleichzeitig stellte der Salzburger aber auch klar: "Es gibt für keinen der Spieler konkrete Anfragen."

(APA)

(Quelle: S24)

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