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Red Bull Salzburg gewinnt auch gegen Mattersburg

Die Salzburger konnten am Ende noch jubeln. APA/KRUGFOTO
Die Salzburger konnten am Ende noch jubeln.

Spitzenreiter Red Bull Salzburg ist seit mittlerweile über einem Jahr und 18 Spiele in Fußball-Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen. Diese Erfolgsserie haben die Bullen am Mittwoch gegen Mattersburg fortgesetzt.

Fußball-Meister Salzburg hat den SV Mattersburg mit etwas Mühe 2:0 (0:0) bezwungen. Dank zwei Toren im Finish holten die Bullen wieder die Tabellenführung von Sturm Graz zurück. Die in den ersten 17 Runden herausgespielten 40 Punkte sind Clubrekord in der Red-Bull-Ära.

Salzburg mit Sieg im Finish

In einem Match, das Salzburg auf nassem Rasen über weite Strecke zwar dominierte, ohne aber wirklich Torgefahr auszustrahlen, schloss Liga-Topscorer Munas Dabbur in der 87. Minute einen Konter mustergültig ab. Der in der 72. Minute eingewechselte Takumi Minamino sorgte in der Nachspielzeit noch für das 2:0.

Mattersburg mit besseren Chancen in erster Hälfte

Mattersburg verkaufte sich zwar teuer und hatte in der ersten Hälfte sogar die besseren Chancen als der Meister, am Ende reichte es aber nicht für die Sensation. Für Salzburg war es der siebente Heimsieg in Folge gegen die Burgenländer, die sieben Punkte vor St. Pölten weiter Tabellenneunter sind.

Mattersburg nutzt Chancen nicht

Salzburg brachte gleich zu Beginn die höhere individuelle Klasse zum Vorschein und versuchte, Mattersburg schnell müde zu spielen. Die erste Chance der Partie verzeichneten in Person von Jano (5.) trotzdem die Gäste. Den Kopfball des Spaniers in die Mitte des Tores nach Seidl-Ecke entschärfte Salzburg-Goalie Alexander Walke mühelos. In der 31. Minute verfehlte ein Distanzschuss von Michael Perlak in einer guten Phase der Mattersburger das Ziel nur knapp. Auch beim Schuss von Manuel Seidl (44.) kurz vor der Pause fehlte nicht viel.

Salzburger blieben im Strafraum zu oft hängen

Erwähnenswert aus Salzburger Sicht war ein weiter Pass in den Strafraum, den sich Dabbur (34.) gekonnt herunternahm. Sein versuchter Heber über Markus Kuster wurde aber noch aus dem Gefahrenbereich geschlagen. Zuvor hatte Mattersburgs Kapitän Lukas Rath einen Stanglpass von Stefan Lainer im Strafraum nicht ungefährlich ans Außennetz geklärt. Sonst blieben die spielbestimmenden Hausherren vor 3.900 Zuschauern - noch kein Minusrekord für Salzburg-Heimspiele - zu oft spätestens im Strafraum hängen.

Druck in zweiter Halbzeit erhöht

Nach der Pause setzten sich die Salzburger häufiger in den entscheidenden Zweikämpfen durch und erhöhten den Druck. Analog zur ersten Hälfte schwächte sich der Angriffswirbel aber mit Fortdauer ab. Die Burgenländer verstanden es, die Räume eng zu machen. Cesar Ortiz, der den gesperrten Nedeljko Malic ersetzte, Thorsten Mahrer und Co. riegelten vor allem die Mitte ab. Aus der Distanz fehlte bei den Schüssen des Tabellenführers die Präzision.

Zu wenig Angriffssituationen für Mattersburg

Die beste Chance vergab zunächst der eingewechselte Hwang Hee-chan, der in der 75. Minute die Kniescheibe von Kuster traf. Mattersburg hatte selbst zu wenige Situationen im Angriffsdrittel, um vielleicht die Sensation schaffen zu können. Bei einem Abschluss von Alois Höller in der 76. Minute rettete die Salzburg-Defensive im Verbund.

Dabbur und Minamino sorgen für Siegestreffer

Als sich einige schon mit dem Remis abgefunden hatten, verwertete Dabbur einen Querpass von Hwang, den Minamino bedient hatte. Für den Israeli war es das zwölfte Saisontor. Es war praktisch der einzige Fehler, den sich Mattersburgs Hintermannschaft bis dahin erlaubt hatte. Drei Minuten später setzte Minamino selbst nach Vorlage von Reinhold Yabo den Schlussakkord.

(APA)

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(Quelle: S24)

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