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Red Bull Salzburg: Integration der Neuzugänge im Trainingslager

Cican Stankovic, Omer Damari, Stefan Lainer, Trainer Peter Zeidler, Paulo Miranda, Airton und Reinhold Yabo (v.l.). APA/EXPA/ MARTIN HUBER
ABD0135_20150709 - SCHLADMING - ?STERREICH: Die Red Bull Salzburg-Spieler (v.l.n.r.) Cican Stankovic, Omer Damari, Stefan Lainer, Trainer Peter Zeidler, Paulo Miranda, Airton und Reinhold Yabo am Donnerstag, 09. Juli 2015, anl. einer Pressekonferenz im Rahmen eines Trainingslagers in Schladming. - FOTO: APA/EXPA/ MARTIN HUBER

Ein an einigen Schlüsselpositionen veränderter Fußball-Double-Sieger Red Bull Salzburg hat am Donnerstag in Schladming seine Neuzugänge offiziell vorgestellt. Omer Damari, Reinhold Yabo, Stefan Lainer, Paulo Miranda, die Torhüter Cican Stankovic und Airton samt Dolmetscher sowie Neo-Trainer Peter Zeidler nahmen am verlängerten Podium im Trainingslager in der Steiermark Platz.

Nach der 0:1-Pleite zum Testspielauftakt gegen Kapfenberg gewannen die Bullen am Mittwoch den zweiten Test gegen den englischen Premier-League-Club West Bromwich Albion mit 3:1. "Wir haben mit dem gestrigen Sieg die richtige Wende eingeschlagen, so kann es jetzt auch weitergehen", sagte Zeidler, dessen Mannschaft phasenweise bereits wieder ihr berüchtigtes Angriffspressing aufgezogen hatte.

Neo-Coach Zeidler legt sich nicht fest

Gegen den englischen Erstligisten kamen alle Kaderspieler zum Einsatz, eine erste Elf will Zeidler noch nicht gefunden haben. "Wir werden uns in Ruhe Zeit lassen, eine Stammformation zu finden. Wir haben nicht nur elf oder 14 Stammspieler, sondern etliche mehr. Ich denke, das zeichnet uns auch aus, dass wir in der Breite sehr gut aufgestellt sind", erklärte Zeidler.

Stankovic: "Luft nach oben ist dünner geworden"

Auch aufgrund der vergangenen hochsommerlichen Temperaturen wären die Trainingseinheiten zuletzt "extrem intensiv" gewesen, wie Neo-Torhüter Stankovic verriet. "Wir sind gewappnet für die neue Saison", meinte der ÖFB-U21-Torhüter. Der verschärfte Konkurrenzkampf mit Alexander Walke und dem brasilianischen Neuzugang Airton (21) scheint den 22-Jährigen nicht sonderlich zu tangieren: "Ob da ein Konkurrenzkampf ist oder nicht, ist mir eigentlich egal. Ich versuche in jedem Training Gas zu geben", sagte Stankovic, der aber gestand: "Die Luft nach oben ist dünner geworden."

Stankovic kämpft ums Einser-Leiberl. /APA Salzburg24
Stankovic kämpft ums Einser-Leiberl. /APA

Wer wird die Nummer 1 bei Red Bull Salzburg?

Die Entscheidung, wer als Nummer eins das Salzburg-Tor hüten wird, ist laut Trainer Zeidler noch nicht gefallen. "Wir sammeln noch Eindrücke", sagte Zeidler, der sich aber vor dem ersten Pflichtspiel-Einsatz am 18. Juli im Cup gegen den Deutschlandsberger SC entscheiden dürfte.

Dolmetscher fungieren als Bindungsglied

Für die Brasilianer Airton sowie Innenverteidiger Paulo Miranda steht die möglichst rasche Integration ins Teamgefüge im Vordergrund. "Es ist natürlich alles neu für mich - die Sprache, die Kultur. Ich werde alles dafür geben, mich schnell anzupassen und die Sprache zu erlernen", versprach Miranda. Der 26-Jährige, der von Sao Paulo an die Salzach gewechselt war und seinen nach Leverkusen abgewanderten Landsmann Andre Ramalho ersetzen soll, wird am Platz jedoch vorerst von einem Dolmetscher unterstützt.

Zudem würde der Anfang 2014 aus der Red-Bull-Akademie in Brasilien gekommene Felipe Pires inzwischen sehr gut Deutsch sprechen. "Er hilft uns sehr gut weiter. Ich finde es sehr interessant, mit so vielen Sprachen, so vielen Nationalitäten am Platz zu arbeiten", erklärte Zeidler, der einst als Französisch-Lehrer gearbeitet hat.

Eigengewächs Lainer brennt auf Chance

Mit Stefan Lainer holten die Salzburger einen zuvor in der eigenen Akademie ausgebildeten Spieler von der SV Ried zurück. "Ich glaube für einen jungen Spieler ist es sehr gut, einmal aus seiner gewohnten Umgebung wegzukommen und neue Dinge zu sehen. Das neue Umfeld hat mich auch als Person weitergebracht", verriet Lainer. In der abgelaufenen Saison stand der 22-jährige Rechtsverteidiger und Sohn von Salzburg-Legende Leo Lainer bei 34 Bundesligaspielen für die Innviertler auf dem Platz. "Ried ist ein sehr gut aufgestellter Verein. Auch sportlich war es ein guter Schritt für mich", sagte Lainer.

Lainer kehrt aus Ried heim. /APA Salzburg24
Lainer kehrt aus Ried heim. /APA

Sturm-Hoffnung Damari auf dem Weg zurück

Mit dem im Frühjahr bei Partnerclub RB Leipzig glücklos agierenden, aber österreicherprobten Stürmer Omer Damari ersetzte Salzburg Marcel Sabitzer, der im Gegenzug nach Sachsen wechselte. Voll ins Training einsteigen konnte der Angreifer aber noch nicht, den 26-jährigen Israeli plagen zurzeit Knieschmerzen. "Ich bin aber schon in wenigen Tagen wieder im Einsatz", gab Damari selbst Entwarnung.

 

(APA)

(Quelle: S24)

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