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Red Bull Salzburg ist vor Mattersburg gewarnt

Minamino hat bislang mehr Tore geschossen als Soriano. Red Bull / GEPA
Minamino hat bislang mehr Tore geschossen als Soriano.

Es sind die beiden einzigen Teams, die mit zwei Siegen ins Bundesliga-Frühjahr gestartet sind. An der Favoritenrolle von Red Bull Salzburg hat das vor dem Heimspiel am Samstag (Liveticker ab 18.15 Uhr) gegen den SV Mattersburg aber nichts geändert. Der Tabellenführer präsentierte sich zuletzt mit einem 6:1 in Ried in Topform.

Vor den Mattersburgern und deren Sturmtank Stefan Maierhofer zeigten die Bullen dennoch Respekt. "Mattersburg hat sich gut verstärkt und ist derzeit sehr gefährlich", warnte Salzburg-Trainer Oscar Garcia. Dabei haben die Burgenländer auswärts in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen. Unter Neo-Trainer Gerald Baumgartner ging es aber bergauf: 1:0 gegen Sturm Graz, 2:1 gegen den WAC - jeweils zu Hause. Die "Rote Laterne" des Tabellenschlusslichts haben die Burgenländer inzwischen an Ried abgegeben.

Lange Bälle auf Maierhofer

"Ich erwarte eine topmotivierte Mattersburger Mannschaft", sagte Oscar, der sein Team auf Altbewährtes einstellt. "Ich bin überzeugt, dass sie mit langen Bällen auf die Stürmer agieren werden. Sie werden auch versuchen, die zweiten Bälle zu gewinnen." Eine Schlüsselrolle nimmt dabei der Ex-Salzburger Maierhofer ein. Oscar: "Sie werden ihn sicher mit hohen und langen Bällen suchen. Er kann diese verwerten oder verlängern, ist im Strafraum gefährlich und gibt für die Mannschaft alles."

Ein Tor und ein Assist steuerte der "Major" zuletzt zum Sieg gegen den WAC bei. Mit den Salzburgern war er 2012 Meister. Nach einer schöpferischen Pause seit Sommer ist Maierhofer bei Baumgartner gesetzt. "Er hat viel individuell trainiert, seine Fitness ist gut", versicherte der SVM-Trainer.

Minamino überragt Soriano

Die Salzburger setzen auf den in Ried überragenden Takumi Minamino. Der Japaner hat in dieser Saison in bisher elf Ligaeinsätzen neun Treffer erzielt - eines mehr sogar als Stürmerstar Jonatan Soriano. "Gegen Mattersburg erwarte ich mir ein schwieriges Spiel, weil sie gut in Form sind und sehr kompakt und aggressiv spielen", erklärte der 22-Jährige. Sechs Siege in Folge haben die Salzburger zuletzt in der Liga gefeiert. Konstant waren die Leistungen über ein ganzes Spiel gesehen dennoch nicht immer. "Es ist unmöglich, über 90 Minuten in bester Form zu agieren", meinte Oscar. "So wie wir spielen, sind wir gezwungen, im Spiel zwischendurch runterzuschalten."

Salzburger Rasen als Vorteil?

Die Mattersburger wollen diese Phasen nutzen, um auf dem in Mitleidenschaft gezogenen Rasen der Red Bull Arena zuzuschlagen, unter Umständen auch bei Standardsituationen. "Alles, was wir aus Salzburg mitnehmen, sind Bonuspunkte", erklärte Baumgartner. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz liegt sein Team vor dem neuen Schlusslicht Ried, auf den SKN St. Pölten fehlt ein Zähler.

(APA)

(Quelle: S24)

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