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Red Bull Salzburg spielte gegen kleine Mädchen

Nach dem Aufstieg ins Europa League Achtelfinale werden die Spieler von Red Bull Salzburg wie Helden gefeiert. Spielten doch Krieger gegen kleine Mädchen.

Red Bull Salzburg wirft Traditionsverein Ajax Amsterdam mit einem Gesamtscore von 6:1 aus der Europa League und setzt sich damit selbst ein Denkmal. Die Spielweise und Auftreten der Salzburger war dabei mehr als beeindruckend. Das mussten sich auch Ajax-Trainer Frank de Boer und die niederländischen Gazetten eingestehen.

Die Stimmen zum Spiel

Dietrich Mateschitz (Red-Bull-Chef): "Das, was die Mannschaft heute abgeliefert hat, war sehr beeindruckend und begeisternd. Die Mannschaft entwickelt sich perfekt. Jetzt heißt es weiter hart daran arbeiten und eben von Runde zu Runde denken."

Frank de Boer (Ajax-Trainer): "Salzburg kann auch gegen stärkere Gegner über die Runden kommen. Es ist ein starkes Team mit guter Struktur und Philosophie. Ihre Spielweise war ganz einfach männlicher als unsere."

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Das war heute ein ganz besonderes Spiel für uns. Darauf haben wir lange gearbeitet. Und wir haben uns letztlich hochverdient durchgesetzt. Wenn wir einmal in Führung sind, sind wir einfach in der Lage, weiter nach vorne zu spielen. Es war trotzdem ein schwieriges Spiel. Wir waren tonangebend, konnten lange aber kein Tor erzielen. Dazu hatte auch Ajax zwei gute Chancen. Ich werde das jetzt einmal genießen, dass wir das geschafft haben. Wenn wir weiter so souverän auftreten, wie gegen Ajax, können wir auch gegen Basel bestehen."

Kevin Kampl (Salzburg-Mittelfeldspieler): "Wir haben heute wieder ein Klassespiel gezeigt und stehen hochverdient im Achtelfinale. Wir haben in beiden Spielen kaum Chancen zugelassen, haben den Gegner jeweils dominiert. Lange Zeit zum Feiern gibt es aber nicht. Denn schon am Sonntag wartet in der Meisterschaft mit Rapid der nächste schwere Gegner."

Sadio Mane (Salzburg-Mittelfeldspieler): "Wir haben ein unglaubliches Kollektiv in der Mannschaft. Deshalb war es auch möglich, Ajax zweimal zu schlagen. Wir haben heuer noch viele Ziele."

Jonatan Soriano (Salzburg-Stürmer): "Wir sind sehr glücklich. In zwei Spielen 6:1 gegen Ajax, das ist ein Wahnsinn. Als Kapitän bin ich sehr stolz auf die Mannschaft, ein Supertag."

Christian Schwegler (Salzburg-Verteidiger): „Ich glaube nach dem Hinspiel wollten sie heute ein anderes Konzept spielen, was überhaupt nicht zu Ajax passt. Sie haben versucht mit langen Bällen und ich glaub, dass ist nicht das was Ajax normalerweise spielt – deshalb hat es auch nicht funktioniert. Wir haben vermutet, dass sie so eine Taktik wählen werden".

Pressestimmen

"De Telegraaf": "Ajax wieder weggespielt von Red Bull Salzburg. Der Sieg ist noch bescheiden ausgefallen. Ajax war chancenlos. In der ersten Hälfte hatte Ajax zwei Möglichkeiten, Salzburg fünf."

"Algemeen Dagblad": "Red Bull demütigt Ajax - eine schmachvolle Niederlage. Ajax glaubte nicht mehr an ein Weiterkommen. Red Bull war überlegen wie in Amsterdam, machte viel Druck und hatte viele Chancen. Ajax hatte Glück, dass es zur Pause noch 0:0 stand."

"De Volkskrant": "Red Bull demütigt Ajax auch in Salzburg."

"Voetbal International" (online): "Ajax war chancenlos gegen Red Bull. Ajax präsentierte sich erschreckend schwach und bekam nie Zugriff auf die Salzburger. Red Bull servierte Ajax ab. Mane war wie in Amsterdam ein Quälgeist für die Verteidigung von Ajax."

(Quelle: S24)

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