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Red Bull Salzburg strebt nach neuen Rekorden

Nach dem frühzeitigen Gewinn der Österreichischen Meisterschaft und dem furiosem Auftritt in der Europa League, kommt Red Bull Salzburg nicht zur Ruhe. Weitere Rekorde sollen fallen.

Noch nie konnte eine Mannschaft die Bundesliga so früh für sich entscheiden, wie Red Bull Salzburg in dieser Saison. „Mein Papa hat drei Meisterschaften geholt mit Salzburg und ich hab jetzt meine Erste – und das schon im März. Ich mein, heute früh hat's geschneit. Das ist unglaublich", freute sich Lokalmatador Stefan Ilsanker, nach dem 5:0-Sieg über Wr. Neustadt. Nicht zu unrecht, denn diese Saison ist jetzt – acht Runden vor Saisonende – schon eine für die Ewigkeit. Es ist bereits der fünfte Titel der Red-Bull-Ära nach 2007, 2009, 2010 und 2012. „Der einzige Nachteil wenn man so früh Meister wird ist, dass es so kalt ist", scherzte der in Bier geduschte und fröstelnde Florian Klein im Kabinengang.

Red Bull Salzburg bricht alle Rekorde

  • Frühester Meister in der Drei-Punkte-Ära
  • Erster Start – Ziel-Sieg in der Drei-Punkte-Ära
  • 8 Siege zum Frühjahrsstart: Bundesliga-Rekord
  • 12 Siege in Folge: Bundesliga-Rekord
  • 31 Heimspiele ungeschlagen: Bundesliga-Rekord

„Es gibt noch 1.000 gute Gründe, auch in den restlichen Spielen alles zu geben. Jetzt haben wir die Motivation, noch weitere Rekorde zu brechen", erklärte Schmidt am Sonntagabend nach Bierdusche am Rasen und dem unfreiwilligen Bad im Whirlpool der Kabine.

So fehlen seinem Team nur noch drei Treffer zum Torrekord von Rapid aus der Saison 1985/86 (101), auch der Punkterekord der Austria aus der vergangenen Saison (82) ist bei aktuell 70 Punkten und noch acht ausstehenden Spielen durchaus in Reichweite. Mit eine Erfolg in Favoriten würde man am Mittwoch den 13. Sieg en suite feiern und damit die Bestmarke der Austria in einer Saison (1985/86) einstellen. Saisonübergreifend ist Rapid mit 14 (1986/87, 1987/88) die Nummer eins.

 

Ein Team mit Zukunft

„Ich hätte mir nie erwartet, als ich mit 15 nach Salzburg gekommen bin, dass es zweieinhalb Jahre später schon so weit ist", bilanzierte Valentino Lazaro. Der Youngster der mit dem Meistertitel auch in seinen 18. Geburtstag reinfeiern konnte, hatte am zweiten Titel deutlich mehr Anteil, was den Stellenwert hob. Lazaro ist Sinnbild, für diese junge und hungrige Mannschaft von Red Bull Salzburg. „Jetzt geht es darum, dass wir es im Sommer schaffen, uns erstmals für die Champions League zu qualifizieren", gab Sportdirektor Ralf Rangnick bereits das nächste Ziel an.

Am Mittwoch geht's aber vorerst zum frisch entthronten Meister Austria Wien.

Kader zusammenhalten

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz will die Mannschaft von Österreichs frisch gebackenem Fußball-Meister Salzburg über den Sommer so gut wie möglich zusammenhalten. Der Clubbesitzer verwies diesbezüglich gegenüber der APA - Austria Presse Agentur auf laufende Verträge mit den wichtigsten Leistungsträgern sowie Erfolgstrainer Roger Schmidt. Der Deutsche ist bis Sommer 2016 an den Verein gebunden.

"Sowohl mit Roger Schmidt als auch mit wichtigen Spielern haben wir schon entsprechende Verträge. Gerne bleibt man bei einem Club oder in einer Stadt, wenn man sich wohlfühlt oder sportliche Erfolge hat, auch international", meinte Mateschitz. Ziel der Bullen bleibt der erstmalige Einzug in die Champions League. Auch diesen traut Mateschitz der aktuellen Mannschaft laut eigenen Angaben zu.

"All das versuchen wir, und wenn einer der großen Clubs bei einem unserer Spieler anklopft, werden wir dafür Verständnis haben und versuchen, diesen bestmöglich zu ersetzen", sagte Mateschitz. Spielmacher Kevin Kampl, Stürmerstar Alan oder ÖFB-Teamverteidiger Martin Hinteregger sind vertraglich bis 2018 an Red Bull gebunden, Flügelspieler Sadio Mane und Kapitän Jonatan Soriano immer noch bis 2016 bzw. 2017.

(SALZBURG24/APA)

(Quelle: S24)

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