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Klare Niederlage

Salzburgs Lehrstunde gegen Ajax

Amsterdamer eine Nummer zu groß für Bullen

Gegen den 34-fachen niederländischen Meister Ajax Amsterdam hatte der FC Red Bull Salzburg zum Start in die Test-Festspiele das Nachsehen. In der Red-Bull-Arena verlieren die Mozartstädter am Samstag mit 1:4 und bekommen ein Lehrstunde.

Wals-Siezenheim

Vor 1.250 VIP-Fans verschlafen die Bullen gleich mal den Start.

Ajax startet furios

Ajax ist gleich von Beginn an auf der Höhe und schockt Salzburg ganz früh: Ryan Gravenberch (2.) bringt Amsterdam in Front. Generell wirkt Ajax etwas frischer und nimmt in der Anfangsphase gleich das Heft in die Hand. Bei den Salzburgern funktionierte im ersten Abschnitt zu selten das Offensivpressing. "Weil wir immer eine Schritt zu spät waren", sagte Abwehrmann Maximilian Wöber. Erst nach zehn Minuten zeigte der österreichische Serienmeister sein wahres Gesicht.

Red Bull Salzburg, Ajax Amsterdam GEPA/Red Bull
Salzburgs Sekou Koita trifft bei der 1:4-Niederlage gegen Ajax Amsterdam zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde Sekou Koita im Strafraum von Keeper Maarten Stekelenburg gefoult. Den fälligen Strafstoß verwertete der Stürmer selbst und verlädt den Keeper in die falsche Ecke – 1:1.

Salzburg gerät erneut in Rückstand

Die Salzburger lassen die Niederländer oft zu einfach gewähren und kassieren in der 16. Minute den zweiten Gegentreffer: Dusan Tadic kommt von der linken Seite ganz alleine zum Flanken und bedient Ajax-Neuzugang Antony Matheus dos Santos, der sich hinter Andreas Ulmer sogar den Ball in aller Ruhe annehmen und ins linke obere Eck schießen kann.

Ajax-Star erhöht Führung

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Salzburger offensiver, wirkten entschlossener und waren dem Ausgleich sehr nahe. Aber Okafor, Koita und Co. fanden zu selten die Lücke in der niederländischen Abwehr.
Ganz anders Ajax: Durch Joker und Starspieler Donny Van de Beek, der bei Barcelona hoch im Kurs steht, erhöht das Team von Erik Ten Haag auf 3:1.

Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte der eingewechselte Devyne Rensch. "Wir waren zu behäbig und zu weit weg von den Gegnern", sagte Salzburgs Zlatko Junuzovic nach dem Spiel.

"Ajax ist eine gute Mannschaft. Sie haben 80 Minuten das gemacht, was wir gegen sie machen wollten“, analysierte Salzburg-Trainer Jesse Marsch.

"Mit eigenen Waffen geschlagen"

Der niederländische Rekord-Champion war den Bullen mindestens einen Schritt voraus. Verteidiger Max Wöber glaubt, dass Ajax sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen hat. "Es zeigt, wo wir gerade in der Vorbereitung stehen und was wir verbessern müssen. Sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive haben wir Probleme gehabt", sagte Marsch.

Red Bull Salzburg - Ajax Amsterdam

Aufstellungen

Salzburg: Stankovic – Ulmer, Wöber, Ramalho, Kristensen – Okugawa, Junuzovic, Camara, Ashimeru – Okafor, Koita

Amsterdam: Stekelenburg – Schuurs, Blind, Tagliafico, Alvarez – Mazraoui, Dos Santos, Gravenberch – Labyad, Tadic

Tore: Koita (Elfm., 10.); Gravenberch (2.) dos Santos (16.), Van de Beek (67.), Rensch (82.)

(Quelle: SALZBURG24)

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