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Red Bull Salzburg verpasst Einzug Europa League: Stimmen zum Spiel

Den Elferkrimi haben die Salzburger klar verloren. AP
Den Elferkrimi haben die Salzburger klar verloren.

Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss die nächste bittere Enttäuschung verkraften. Die Salzburger verpassten zum zweiten Mal seit Einführung der Europa League im Jahr 2009 deren Gruppenphase. Hier die Meinungen zum Spiel.

Peter Zeidler (Salzburg-Trainer): "Wenn man das Spiel sieht und so eine Fehlentscheidung gefällt wird, dann kann man nicht von bitter reden, sondern da braucht man ein anderes Adjektiv. Wir hätten es heute verdient gehabt. Die Spieler sind über die Grenzen gegangen. Wir werden bei jeder Analyse dieses Spiels auf diese Szene (das fälschlicherweise wegen Abseits nicht gegebene Tor von Soriano zum 3:0, Anm.) zurückkommen. So eine klare Sache darf nicht passieren. Wir werden jetzt trotzdem unseren Weg konsequent weitergehen. Wir werden versuchen, in der österreichischen Liga schnell nach oben zu kommen, um bald wieder in Europa teilnehmen zu können."

Alexander Walke (Salzburg-Torhüter): "Das ist natürlich eine Sache, die wir vermeiden wollten, dass wir international ausscheiden. Damit müssen wir jetzt lernen umzugehen. Elfmeterschießen ist ja fast wie eine Lotterie. Es hat eigentlich gut für uns angefangenen mit dem verschossenen Elfmeter von ihnen, doch dann hält ihr Tormann drei - so ist Fußball. Jetzt gilt es sich auf den Cup und die Meisterschaft zu konzentrieren." Stefan Lainer (Salzburg-Außenverteidiger): "Das ist extrem bitter, wir sind sehr enttäuscht. Das ist sehr traurig für uns alle, eigentlich unvorstellbar, ich kann es noch gar nicht glauben. Elfmeterschießen ist ein bisschen eine Glückssache, aber es hätte nicht so weit kommen müssen, das ist ärgerlich. Wir hätten den Sack schon früher zumachen können. Das Ausscheiden ist für den ganzen Verein sehr ärgerlich." Vuk Rasovic (Minsk-Trainer): "Ich muss mich bei meiner Mannschaft bedanken, die bis zum Schluss hart gekämpft hat. Der psychologische Vorteil war nach dem schnellen Tor natürlich bei Salzburg. Sie haben sehr aggressiv und schnell nach vorne gespielt. Red Bull hat sich überragend gezeigt. Es hat ihnen nur sehr wenig gefehlt. Für uns war es kein einfacher Weg in die Gruppenphase. Ich freue mich aber für meine jungen Spieler, dass sie sich jetzt in Europa präsentieren können." Zu Torhüter Aleksandr Gutor: "Er hat sich extrem gut auf das Elfmeterschießen vorbereitet und hat jeden Salzburger Spieler analysiert."

(APA)

(Quelle: S24)

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