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Red Bull Salzburg wird auch künftig zu kämpfen haben

Das 6:3 zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien am Sonntag, war ein absoluter Fußball-Leckerbissen. Rapid hat damit eine Vorlage für andere Teams geliefert, wie man den Bullen Paroli bietet.

Red Bull Salzburg bot gegen Rapid Wien eine kämpferische Topleistung. „Das war heute mal eine Kampfleistung, aber das können wir auch", bestätigte Salzburgs Parade-Fighter Stefan Ilsanker. Den sonst spielerisch überragenden Bullen wurde von Rapid Wien alles abverlangt. Die Wiener störten das Salzburger Spiel sehr früh und gingen bedingungslos in die Zweikämpfe. Die Spieler von Red Bull Salzburg waren körperlich noch gezeichnet vom Europa League-Spiel gegen Ajax Amsterdam und wirkten teils noch ein wenig müde. Sie mussten sich erst an die robuste Spielweise von Rapid gewöhnen. „Der Trainer hat mir bei der Einwechslung mitgegeben, dass ich einfach nur Vollgas gebe, weil das Spiel schon sehr hart war", sagte Joker Valentino Lazaro, nach dem Spiel. Am Ende ging aber – aus Salzburger Sicht – alles gut. Der Truppe von Roger Schmidt könnten künftig ähnliche Kampfpartien bevorstehen.

Red Bull Salzburg ist gewarnt

Im Gegensatz zu Ajax Amsterdam, hat Rapid gezeigt wie man Red Bull Salzburg aus der spielerischen Ruhe bringen kann. Das haben nicht nur die Roten Bullen selbst, sondern sicherlich auch die anderen Bundesligisten bemerkt. Auch der FC Basel – Achtelfinalgegner in der Europa League – wird sich das Topspiel mehr als nur einmal anschauen.

Bundesliga wird attraktiver

Von dieser neugewonnenen Erkenntnis werden vor allem die österreichische Bundesliga und die Fans profitieren. „Es war Werbung für den österreichischen Fußball", musste sogar der unterlegene Rapid-Trainer Zoran Barisic zugeben. 17.600 Fans im Stadion machten am Sonntag das Spitzenspiel zu einem Highlight. So muss Fußball sein und so kann es gerne weitergehen.

Bullen im internationalen Einsatz

Damit den Spielern von Red Bull Salzburg bis zur nächsten Bundesliga-Runde (Sa. 8.3. 19:00, auswärts in Ried) nicht langweilig wird, stehen am Mittwoch internationale Freundschaftsspiele an. "Es ist keine richtige Trainingswoche, aber wir haben das auch im Herbst gut hinbekommen", erinnerte Salzburg-Trainer Roger Schmidt.

Martin Hinteregger, Florian Klein, Stefan Ilsanker (nachnominiert) und Christoph Leitgeb stehen im österreichischen Kader für das freundschaftliche Länderspiel gegen Uruguay (Klagenfurt). Auf Abruf: Robert Zulj, der zugleich auch für das U21-Team nominiert ist, dass in Graz auf Albanien treffen wird. Andi Ulmer musste verletzt absagen.

Valentino Lazaro ist mit der U18-Nationalmannschaft beim Testspiel gegen Slowien (Domzale).

Sadio Mané trifft mit Senegal in Paris auf Mali.

Kevin Kampl und das slowenische Team spielen gegen Algerien (Blida).

Valon Berisha steht im Kader des norwegischen U21-Teams für das Testspiel gegen Russland (Marbella).

Dusan Svento tritt mit der Slowakei gegen Israel (Netanya).

Peter Gulacsi hätte mit dem ungarischen A-Team gegen Finnland (Györ) gespielt, musste allerdings nach seinem Zusammenstoß am Sonntag absagen. Ihm wurden aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung einige Tage Trainingspause verordnet.

Insgesamt stellt Red Bull Salzburg zehn Spieler, für internationale Einsätze.

 

(Quelle: S24)

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