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Regionalliga: St. Johann kämpft sich nach oben

St. Johanns' Leonardo Barnjak soll der Knoten aufgehen. Krug
St. Johanns' Leonardo Barnjak soll der Knoten aufgehen.

Nach neun Runden lassen sich in der Regionalliga klare Tendenzen erkennen. Austria Salzburg und Liefering führen an, Pinzgau Saalfelden läuft hinten nach. Nur der TSV St. Johann will sich nicht einordnen lassen.

25 Punkte in neun Spielen sprechen eine klare Sprache. Austria Salzburg dominiert die Regionalliga weiterhin mit in einzigartiger Dominanz. Am Samstag schickten sie mal schnell den amtierenden Meister Wattens mit 0:3 nach Hause. S24-Spieler der Woche, Austria Keeper Ebner kassierte bisher nur einen einzigen Gegentreffer und holte gegen Wattens sogar einen „Elfer“ raus. Das Opfer der violetten Dominanz könnte am Samstag (15:30) Aufsteiger Andelsbuch sein. Immer noch drei Punkte hinter der Austria lauert der FC Liefering auf Platz zwei. Der SV Seekirchen war am Freitag nicht wirklich ein Prüfstein für die Truppe von Patrick de Wilde. Beim Kampf um die Spitze dürfte sich in Runde zehn wenig ändern, denn Liefering sollte gegen Nachzügler Hard keine Probleme haben.

Starkes Mittelfeld: Anif und Neumarkt

Zwar verschenkte TSV Neumarkt beim 1:1-Unentschieden gegen die Innsbruck Amateure eher zwei Punkte, traten allerdings sehr stark auf. Sollten sie die Form halten können und die Mannschaft wieder komplett sein, werden sie den derzeitigen siebten Platz mit Sicherheit verbessern können. Sehr stark präsentiert sich auch die junge Mannschaft des FC Anif. Beim Spiel gegen Aufsteiger Wals-Grünau tat sich die Bauer-Elf zwar ein wenig schwer das 1:0 über die Zeit zu bringen, aber im Endeffekt zählen nur die drei Punkte. „Unser Start war wirklich gut, die unangenehmen Gegner kommen allerdings noch“, so Anif-Trainer Michael Baur im Gespräch mit SALZBURG24. Trotzdem trauen wir den Flachgauern in der kommenden Runde einen Sieg in Dornbirn zu.

St. Johann auf Augenhöhe

Eine Mannschaft im Aufwind ist der TSV St. Johann. Momentan auf Platz zehn, hat die Truppe von Franz Aigner auf jeden Fall das Potential sich im guten Mittelfeld zu etablieren. „Wir hatten bis jetzt viele starke Mannschaften, mit denen wir oft auf Augenhöhe waren und dann einige Male Pech hatten. Ich bin aber mit dem Saisonstart zufrieden“, so Trainer Franz Aigner im Gespräch mit SALZBURG24. Das Rezept sei die guten Phasen zu verlängern und den Top-Stürmer der letzten Saison, Leonardo Barnjak wieder in Tor-Laune zu bringen. „Leonardo ist ein absoluter Top-Stürmer, dem einfach der Knoten aufgehen muss“, so Aigner weiter. Am besten soll der Knoten schon am Freitag gegen Wattens aufgehen. „Wir wollen zwar gewinnen, wären aber mit einem X zufrieden. Du kannst nicht zum Meister fahren und viel erwarten“, so Aigner realistisch. Wir werden den Weg der Pongauer auf jeden Fall weiter beobachten.

Pinzgau Saalfelden weiter glücklos

Bereits die neunte Niederlage in Folge und noch ein weiteres Auswärtsspiel zu absolvieren. Der FC Pinzgau Saalfelden hat im verflixten zweiten Jahr wirklich zu kämpfen. Trotz guter Teil-Leistungen konnten sie noch nie Punkte mitnehmen und das obwohl sie ihren Gegnern oft alles abverlangen. „Die Pinzgauer wurden oft unter Wert geschlagen. Gegen uns haben sie zum Beispiel eine sehr starke zweite Halbzeigt abgeliefert. Sie hatten halt oft Pech, aber ihre Zeit wird kommen“, meinte St. Johann Trainer Aigner. Am Samstag geht’s zum letzten von vier Auswärtsspielen in Folge zu den Altach Amateuren.

Regionalliga: Runde 9

FC Anif – SV Wals-Grünau   1:0
FC Liefering – SV Seekirchen   3:0
TSV St. Johann – FC Pinzgau Saalfelden   4:2
SV Austria Salzburg – Wattens   3:0
TSV Neumarkt – Innsbruck Amateure   2:2
Andelsbuch – Dornbirn   1:1
Bregenz SC – Hard   5:0
Kufstein – Altach Amateure   2:0

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 04.03.2021 um 09:00 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/regionalliga-st-johann-kaempft-sich-nach-oben-41820745

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