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Regionalliga: Zwei Salzburger Teams im Abstiegskampf

Während USK Anif jede Woche um den Anschluss an die Tabellenspitze der Regionalliga kämpft, stecken Seekirchen und Neumarkt mitten im Abstiegskampf.

Der TSV Neumarkt steht fünf Runden vor Saisonende mit 29 Punkten auf Platz 12 der Regionalliga West. Obwohl sie damit zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben, den derzeit der SV Seekirchen belegt, könnte es noch äußerst knapp werden. Denn auf die Flachgauer warten noch Kaliber wie Tabellenführer Wattens, die aufstrebende Austria Salzburg und Dornbirn auswärts. Zusätzlich lassen die letzten Ergebnisse nicht gerade einen Aufwärtstrend erkennen. Zuletzt setzte es am Sonntag eine 1:3-Heimpleite gegen USK Anif.  „Irgendwie ist momentan der Hund drinnen. Immer wenn es mal läuft, machen wir zu viele Eigenfehler und unser Selbstvertrauen ist wieder weg“, versuchte Neumarkt Mittelfeld-Motor Alexander Madlmayr  im Gespräch mit SALZBURG24 die Situation zu erklären. Trotzdem lassen er und seine Teamkollegen die Köpfe nicht hängen. „Es hat sich gezeigt, dass wir uns gegen die vermeintlich Großen immer leichter tun. Da sind sie unter Druck und wir können befreit aufspielen“, zeigte sich Madlmayr optimistisch. „Wenn wir noch drei, vier Punkte holen, sollte der Klassenerhalt gesichert sein“, meinte der Neumarkter abschließend.

Anif gehen die Runden aus

Trotz des 3:1-Sieges von Anif über Neumarkt, liegen sie immer noch vier Punkte hinter Leader Wattens. Der Gegner vom Sonntag, Neumarkter Alex Madlmayr traut seinen Salzburger Landsleuten aber noch zu, die Tiroler im Endspurt einzuholen. „Anif ist klar die bessere Mannschaft und hat spielerisch und individuell die besseren Spieler“, ist sich Madlmayr sicher. Nachdem das direkte Duell mit einem Unentschieden endete, hoffen die Anifer weiter auf einen Wattens-Umfaller. Das interessante daran, die anderen Salzburger Teams könnten den Anifern Schützenhilfe leisten. SALZBURG24 wird weiterhin über Geschehnisse an der Regionalliga-Spitze berichten.

Regionalliga nächstes Jahr ohne Seekirchen?

Der SV Seekirchen hält sich mittlerweile seit zehn Jahren in der Regionalliga, droht aber in dieser Saison in die Salzburger Liga abzusteigen. Auf den rettenden 13. Platz (Altach Amateure) fehlen fünf Runden vor Schluss acht Punkte. Die Situation momentan sehe „katastrophal“ aus, meinte Seekirchen Trainer Markus Scharrer im Gespräch mit SALZBURG24. Noch ohne Sieg in der Rückrunde hoffen die Seekirchner dennoch auf das Wunder Klassenerhalt. „Klar glauben wir noch daran, aber es bedarf einer enormen Energieleistung“, gibt sich Scharrer kämpferisch. Ihm ist sehr wohl bewusst, dass sein Verein mit Abstand das geringste Budget der Regionalliga aufweist. „Sogar einige Teams der Salzburger Liga, geben mehr aus als wir“, so der Ex-Bundesligaprofi. Dass es dann an der spielerischen Qualität für diese Liga mangelt, erklärt sich von selbst. Trotzdem lobt er das gute Umfeld des Vereins betont das  „Jammern und Sudern“ in dieser Situation nichts bringt. „Mit viel Leidenschaft und Kampf können wir es trotz allen Hürden noch schaffen“, gibt er sich entschlossen. Im besten Fall könnte es auch reichen, den jetzigen Platz zu halten, um nicht abzusteigen. Aber das entscheidet sich erst wenn alle Lizenzfragen geklärt sind.
(Quelle: S24)

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