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RLW: Grödig ist nicht zu stoppen - SAK und Eugendorf immer mehr in Bedrängnis

Der Erfolgslauf des Ex-Bundesligisten geht weiter. Grödig (Robert Strobl/re.) ist auch von Eugendorf (Simon Ernemann/li.) nicht zu stoppen gewesen. Krugfoto
Der Erfolgslauf des Ex-Bundesligisten geht weiter. Grödig (Robert Strobl/re.) ist auch von Eugendorf (Simon Ernemann/li.) nicht zu stoppen gewesen.

Während Grödig in der Regionalliga West ohne Punktverlust bleibt und von Anif verfolgt wird, kommen andere Salzburger Teams in der Westliga immer mehr in Bedrängnis. Einzig Seekirchen konnte neben dem Führungsduo einen vollen Erfolg feiern.

Andreas Fötschl ist mit seinen Grödigern in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Auch gegen seinen Ex-Klub USC Eugendorf hielt die stolze Serie an.

Grödig bleibt ohne Punkteverlust

Vor 700 angereiste Zusehern feierte die Fötschl-Elf im Salzburger-Derby gegen den USC Eugendorf den achten Sieg in Folge und bleibt mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Die üblichen Verdächtigen sicherten – wie schon in der Vorwoche aus zwei Standards – den Kickern vom Untersberg den 2:0-Sieg gegen die Eder-Boys. Nach einer Ecke von Elias Kircher staubte Markus Wallner aus elf Metern zum 1:0 ab. In der 46. Spielminute war wieder ein Kircher-Eckball Ausgangssituation: Mersudin Jukic beförderte das runde Leder per Brust über die Querlatte zum 2:0-Endstand. Einziger Wermutstropfen ist laut Fötschl der völlig überzogene Ausschluss von Umberto Gruber, der nach seiner Verletzung wieder auf dem Platz stand. "Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden. Es wird von Woche zu Woche immer schwerer. Alle Gegner sind topmotiviert, daher haben sich die Spieler jetzt ein freies Wochenende verdient", erklärte Fötschl.

Derby durch zwei Standards entschieden

Im zweiten Salzburger-Derby zwischen FC Pinzgau und USK Anif brauchte es zwei Standardsituation um Tore zu bestaunen. Pinzgau ließ im ersten Abschnitt nur eine Chance zu, verpasste es in der Offensive bei zwei Hochkarätern in Führung zu gehen. Anif machte es besser und ging durch Erdogans neuntem Saisontreffer (40.) in Führung. "Mit der Leistung meines Teams bin ich sehr zufrieden", erklärte Saalfelden-Coach Markus Fürstaller, dessen Team kurz nach dem Wiederanpfiff durch Sorda das 2:0 hinnehmen musste. "Für uns kein Beinbruch, da Anif aus dem Spiel keine Torchance herausgespielt hatte und mein Team eine tadellose Leistung bot", erläuterte Fürstaller weiter.

Öbster bleibt Austrias Lebensversicherung

Viel besser hätte der Saisonstart von Austria Salzburg nicht laufen können. Nach acht Runden heimsten die Violetten bereits elf Punkte ein. Gegen die Spitzenmannschaft aus Schwaz holte die Austria ein 1:1. Vater des Erfolgs war erneut Kapitän Ernst Öbster, der somit im vierten Spiel in Folge traf. Er brachte seine Farben in der 40. Minute nach einem Özturk-Assist per Traumtor in Führung. Zehn Minuten vor Schluss mussten die Städter durch Knoflach das 1:1 in Kauf nehmen.

SAK kommt in Bedrängnis

Nach einem Traumstart mit sieben Punkten aus drei Spielen ist Sand im SAK-Getriebe eingedrungen. Die Elf von Eidke Wintersteller verlor seitdem fünf Partien en suite. Auch gegen die Amateure aus Altach zogen die Nonntaler mit 3:1 den Kürzeren. Danijel Vucanovic (50.) gelang zwar der Ausgleich, doch nach einem Minutenschlaf (58., 59.) lagen die Blaugelben prompt mit 3:1 zurück. Somit wird die Luft im Tabellenkeller für die Wintersteller-Crew immer dünner. Auf Schlusslicht Eugendorf hat man nur mehr zwei Zähler Vorsprung.

Lottermoser: "Momentan läuft es einfach nicht"

Ausgerechnet Nachzügler Hard stürzte die Festung in St. Johann. Die Elf von Ernst Lottermoser agierten das ganze Spiel über unglücklich, ging durch den ersten Harder Torschuss in Rückstand und musste im siebten Heimspiel – saisonübergreifend – die erste Niederlage einstecken. Der eingewechselte Barnjak konnte zwar zum Pausenpfiff ausgleichen, doch danach machten sich die Pongauer das Leben selber schwer. Einen Ballverlust in der Spieleröffnung bestrafte Hard eiskalt zum 1:2. In der Folge machte St. Johann auf und fing sich aus einem Konter das 1:3 noch ein. "Momentan läuft es einfach nicht. Wir haben überhaupt kein Spielglück auf unserer Seite. Doch ich bin überzeugt, dass wir da wieder rauskommen", gab sich Lottermoser kämpferisch.

Frdrikas übt Druck auf Jukic aus

Die Verpflichtung von Lukas Frdrikas aus Anif machte sich für Seekirchen jetzt schon bezahlt. Der 18-jährige Angreifer erzielte vergangene Saison im Anif-Dress lediglich drei Tore. In Seekirchen stieg er prompt zum Torschützen vom Dienst empor, macht mit seinen neun Saisontreffern Grödigs Mersudin Jukic (elf Tore) Druck auf den Schussstiefel. Gegen Dornbirn avancierte der eiskalte Stürmer mit einem Doppelpack zum Matchwinner, traf somit – mit Ausnahme von einem Pflichtspiel – immer mindestens einmal für Seekirchen. Nach acht Runden und Platz acht in der Tabelle können die Wallerseer mit elf Punkten eine positive Bilanz über den Saisonstart hinweg ziehen.

Regionalliga West: 8. Runde

Wörgl : Hohenems 1:2 (1:2)
SV Grödig : USC Eugendorf 2:0 (1:0)
Kufstein : FC Wacker Innsbruck II 1:2 (0:2)
SV Austria Salzburg : Schwaz 1:1 (1:0)
SV Seekirchen : Dornbirn 2:0 (2:0)
Altach Amat. : SAK 1914 3:1 (1:0)
TSV St. Johann : Hard 1:3 (1:1)
FC Pinzgau Saalfelden : USK Anif 0:2 (0:1)

(SALZBURG24/Andonov)

(Quelle: S24)

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