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"Rundumschlag" zum SL-Frühlingserwachen: Teil I

Kuchl (weiß) ist im hinteren Tabelldrittel daheim. An dem soll sich im Frühjahr was ändern. Krug
Kuchl (weiß) ist im hinteren Tabelldrittel daheim. An dem soll sich im Frühjahr was ändern.

Die Salzburger Liga scharrt in den Startlöchern, am Samstag ist die lange Vorbereitungsphase endlich vorbei und die Teams dürfen ihr Können wieder am Platz beweisen. Wir werfen aus diesem Anlass einen Blick auf die SL-Teams.

Zum Auftakt der Salzburger Liga holte Salzburg24.at einen Lagebericht von den Vereinen ein. In Teil 1 werfen wir einen Blick auf die Plätze 16 bis neun. Der SL-Check zur ersten Tabellenhälfte, inklusive dem großen Favoriten Eugendorf, folgt am Freitag.

16. SC Leogang

Die Feuersinger-Elf hat sich nur wenig verändert. Den Abgängen von Müllauer, Wallner und dem Karriereende von Manfred Riedlsberger stehen zwei Zugänge aus anderen Pinzgauer Vereinen gegenüber. Trainer-Sprössling Moritz Feuersinger (von Mittersill) und Hannes Schwab (vom FC Zell am See) kamen dazu und haben laut Trainer Kurt Feuersinger auch Leben in die Truppe gebracht. Die Vorbereitungen sind am Anfang gut gelaufen, „aber es kommt halt immer was dazwischen“: Verletzungen (Herzog – Archillesehnenriss, Lozancic – Muskelzerrung), schlechte Platzbedingungen. Aufgeben sei aber kein Thema, so Feuersinger.

Eines ist klar: Für Leogang wird es eng, denn die sicheren Plätze liegen ein paar Punkte entfernt. Platz 14 ist fünf Punkte weg, Kuchl auf der 13 schon acht. Die prekäre Situation hat auch etwas Gutes: Die Feuersinger-Truppe hat im Frühjahr eigentlich nichts zu verlieren.

15. SV Schwarzach

Einen Neuzugang und einen Rückkehrer kann der SV Schwarzach verbuchen: Tom Lechner verstärkt das defensive Mittelfeld und Hannes Wagenbichler kehrt nach einer Kreuzband-OP als Kapitän und Abwehrchef zurück. Peter Arzböck verließ das Team Richtung FC Pinzgau Saalfelden.

„Wir freuen uns auf die große Herausforderung und nehmen den Kampf um den Ligaerhalt noch einmal auf“, so Trainer Wolfgang Schäffer.

14. SC Golling

In Golling orientiert man sich als Drittletzter der SL-Tabelle nach hinten. Die Vorbereitung kommentiert Golling-Coach Eidke Wintersteller so: „Wir hatten eine gute Vorbereitung – unser Kader ist mit 16 Feldspieler zwar etwas klein. Dafür trainieren seit Jänner sechs U18-Spieler mit, die unseren Kader vergrößern – mein persönliches Ziel ist nicht abzusteigen, bzw. so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.“

Zuwächse gab es in Golling keine, zwei Spieler verließen den Kader: Stephan Kobleder ging zu Union Hallein, Rados legt eine schöpferische Pause ein.

13. SV Kuchl

Fabio Schwaighofer (SG Anif) und Thomas Schnöll (ASK/PSV Salzburg) verstärken seit dem Winter den Kuchler Kader. Schnöll wird aufgrund einer Bänderverletzung aber gleich die gesamte Rückrunde ausfallen. Ein „schmerzhafter Verlust!!“, so Trainer Gerhard Struber.
Nach langer Verletzungspause kehrte Thomas Schmid zurück in die Kampfmannschaft. „Er sorgt durch seine Erfahrung und Spieldynamik für mehr Stabilität bzw. Durchschlagskraft“, so der Trainer.

„Grundsätzlich sind wir stabiler im Defensiv-Verhalten  und im Umschalten zwischen Defensive und Offensive effektiver als im Herbst“, erklärt Struber per E-Mail. Den Ausblick für die Rückrunde sieht er aufgrund der Entwicklung im Spielaufbau und Pressingverhalten vielversprechend.

12. Union Henndorf

Neben dem Abgang von Trainer Harald Pair und dem Nachrücken von Patrick Meier auf die Trainerbank, hat sich in Henndorf auf im Kader was bewegt, insgesamt sind die Abgänge mehr als die Neuzugänge.

Neu: Coach Patrick Meier (FC Anif), Pascal Fröschl (SV Bürmoos), Wolfgang Klaushofer (USC Faistenau), Daniel Miczi (ÖTSU Oberhofen). Das Team verlassen haben Endesgrabner, Fasthuber, Gfrerer, Rath, Wastl und Coach Pair.

11. SV Grödig 1b

Eigentlich hätte es in der 1b-Mannschaft in Grödig keine Veränderung geben sollen, „da wir an die Qualität der Spieler unseres Kaders glaubten“, so Coach Wolfgang Luisser. Abgänge zwangen die Flachgauer zum Handeln.

Neuzugänge des SV Grödig 1b im Winter: Florian Kohler (SV Straßwalchen, Tormann), Florian Krois (Abwehr), Douwe Tjerkstra (TSUBramberg, Abwehr), Lukas Polak (reaktiviert, Mittelfeld), Fabian Herzgsell (Austria Salzburg 1b, Mittelfeld), Burak Poyraz (Mittelfeld), Jan Henrik Thuis (SG Anif, Angriff). Csenki, Gökmen, Hütter, Maletic, Rekic, Schröder verließen das Team. Sebastian Rieser und Gregor Bös pausieren wegen des Präsenzdienstes.

„Ziel für die Frühjahrssaison ist es, dass wir uns fußballerisch weiterentwickeln, noch schnelleren und zügigeren Kombinationsfußball zeigen und dass wir einen Platz im vorderen Mittelfeld (4 - 8) belegen“, so Luisser.

10. TSU Bramberg

Einen Zu- und einen Abgang gab es bei den Pinzgauern. Thomas Straka ist wieder von Mittersill zurückgekehrt, Tjerkstra hat das Team Richtung Grödig 1b verlassen.

„Wir möchten uns in dieser Liga halten und uns in allen Belangen noch etwas verbessern. Wenn wir am Ende der Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben, haben wir unser Ziel erreicht“, erklärte Helmut Baic. 

9. USV 1960 Berndorf

Die größte Veränderung in Berndorf war der Abgang von Trainer Michael Kahlhammer (zu Wals-Grünau), „Ti“ Ngoc duc Hoang kam im Gegenzug von den Regionalligisten. „Für die Mannschaft war das sicher nicht einfach, einen hervorragenden Trainer wie Michi Kahlhammer zu verlieren und lange nicht zu wissen, wer es nun wird. Im Allgemeinen war die Vorbereitung durch viele Verletzte und Kranke sicher nicht einfach“, so Ti. Der Spielerkader blieb gleich.

Ziel für den Aufsteiger ist es, sich in der zweiten Saisonhälfte in der neuen Liga zu etablieren und auf einem einstelligen Tabellenplatz zu bleiben.

Aufgerufen am 19.04.2019 um 02:58 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/rundumschlag-zum-sl-fruehlingserwachen-teil-i-42720319

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