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Fünf Gründe für Salzburgs EL-Aufstieg gegen Brügge

Marco Rose, Trainer vom FC Red Bull Salzburg GEPA/Red Bull
Packt Salzburg den Aufstieg in der Europa League gegen Club Brügge? Wir leifern fünf Grunde für ein Bullen-Weiterkommen.

Denkbar knapp verlor Salzburg am Donnerstag das Hinspiel im Sechzehntelfinale in Brügge mit 2:1. Über weite Strecken zeigten die Bullen nicht ihr wahres Euro-League-Gesicht. In unserer SALZBURG24-Analyse liefern wir fünf Gründe, warum die Rose-Elf den Aufstieg dennoch packt.

Der fehlende Spielrhythmus war Wolf, Dabbur und Co. in Brügge anzumerken. Es war das erste Pflichtspiel des Jahres nach zwei Monaten Pause und auch die erste Pleite nach 31. Bewerbsspielen. Aus Salzburger Sicht dennoch kein Grund, Trübsal zu blasen. Wir wagen es zu behaupten, dass die Bullen das 2:1 noch drehen und für eine weitere Sternstunde sorgen werden. So wie die Salzburg-Fans es aus dem Vorjahr gewohnt sind.

1. Salzburgs uneinnehmbare Festung

Zu Hause ist die Rose-Crew 16 Europacupspiele unbesiegt, zwölf davon hat man gewonnen. Eine beeindruckende Bilanz, waren unter anderem Dortmund und Lazio Rom zu Gast in der Mozartstadt. "Das 2:1 ist jetzt kein Traumergebnis, aber ich glaube, dass wir sicherlich noch Chancen haben, uns das Weiterkommen zu erarbeiten", meinte Rose. Vor den heimischen Fans sind die Bullen nur schwer zu biegen und brennen sicherlich nach einer mäßigen Leistung auf Revanche. Rund 22.000 Tickets sind laut Geschäftsführer Stefan Reiter bereits verkauft, Standing Ovations und die Welle werden auch diesmal die "Euro-Fighter" nach vorne peitschen.

2. Bullen sind Mentalitätsmonster

Das Gefühl der Niederlage kennen Diadie Samassekou und Co. kaum noch. Im ersten Jahr unter der Leitung von Marco Rose hat Salzburg nur eines von 43 Pflichtspielen verloren. Rückstände wie gegen die Römer steckten sie beeindruckend weg. In 20 Minuten wurden die Italiener "zertrampelt". Zurückzuführen ist das auf die Mentalität der Energiebündel Schlager, Lainer und Konsorten.

3. "Sladdis" Auswärtstor

Das wichtige Auswärtstor könnte für die Mozartstädter noch Gold wert sein. Verantwortlich dafür zeichnete Zlatko "Sladdi" Junuzovic, der zuversichtlich bleibt: "Wir brauchen sicher nicht schwarzmalen, wir haben erst Halbzeit und noch alle Trümpfe in der Hand."

4. Lehren aus Brügge-Pleite

Der 15-fache belgische Meister erwies sich als erwartet unangenehmer Auftaktgegner. Jeder, der Rose und sein Trainerteam kennt, weiß, dass der "Bauchfleck" in Belgien durchaus Positives mit sich ziehen kann. Co-Trainer Rene Maric und das Analyse-Team werden die Fehler sauber aufarbeiten und der Mannschaft präsentieren. Danach sollte das Offensiv-Pressing auch wieder optimal funktionieren und der bullige Stürmer Wesley besser in den Griff bekommen zu sein.

5. "Golf-Raserl" in Wals-Siezenheim

Der Rasen in Brügge glich mehr einem Beachvolleyball-Platz als einem Fußballplatz. "Auf diesem Rasen geht es nur um kämpfen und laufen", sagte etwa Xaver Schlager. Beim Heimspiel in Wals-Siezenheim werden die Bullen von Chef-Platzwart Constantin Steinert und seinem Team wieder ein "Golf-Raserl" vorfinden. Einem gepflegten Fußballspiel sollte somit nichts mehr im Wege stehen.

 

Aufgerufen am 20.03.2019 um 06:01 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/salzburg-in-europa-league-fuenf-gruende-fuer-aufstieg-gegen-bruegge-65775697

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