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Salzburg wieder im Hoch: Nun wartet Angstgegner Mattersburg

Durch die Auftritte gegen Charkiw auf den Boden der internationalen Fußball-Realität geholt, liegt Salzburg in der heimischen Meisterschaft auf Kurs Richtung Titel. Mit dem 1:0-Auswärtserfolg in Ried hat man bei den Mozartstädtern die Gespenster des bitteren Europa-League-Ausscheidens vorerst vertrieben.

Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert mit Mattersburg nun ein Gegner in der Red Bull Arena, der mit zwei Erfolgen im Frühjahr aber aufzuzeigen vermochte. Vor der Begegnung herrscht bei den zu Hause in der Liga noch unbesiegten Salzburgern wieder eitel Wonne. Dusan Svento, der bei Trainer Ricardo Moniz auf mehreren Positionen - zuletzt im zentralen, defensiven Mittelfeld - gefragt ist, will sich an der im Innviertel gezeigten Leistung orientieren. "Da haben wir wie ein Team gespielt, das war wichtig", betonte der Slowake. "Mattersburg kommt mit einer guten Defensive. Wir werden kämpfen ohne Ende und wollen wenn möglich schon in der ersten Hälfte alles klar machen." Trainer Moniz verwies auf die solide Serie in der Liga, in der sein Team bei einem Spiel weniger nur einen Zähler hinter Rapid auf Platz zwei rangiert. "Wir sind seit sechs Spielen ungeschlagen, das müssen wir durchziehen. Vor allem die Null ist wichtig", meinte der Niederländer, der auch Gonzalo Zarate wieder in den Kader aufnahm. "Er hat einen großen Fehler gemacht, da bin ich allergisch", sagte Moniz, der den Argentinier aufgrund seiner schwachen Leistungen samt Uneinsichtigkeit Ende der Vorwoche zu den Amateuren verbannt hatte. "Er hat aber das Gespräch gesucht und sich entschuldigt. Und ich bin da, um die Spieler zu unterstützen." Mattersburg blieb in den jüngsten acht Spielen in Salzburg ohne Torerfolg. Obligatorisch warnte Moniz aber vor dem Gegner. "Mattersburg kommt ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Salzburg und dies völlig zurecht." Personell versprach der 47-Jährige Kontinuität: "Ich sehe keinen Anlass, sehr viele Änderungen in der Aufstellung vorzunehmen." Weiterhin verzichten muss der Coach auf Mittelfeldantreiber Christoph Leitgeb, der nach wie vor an einem Ödem im Knie laboriert. "Das darf nicht chronisch werden", warnte Moniz. Mattersburg reiste mit Selbstvertrauen, aber ohne die gesperrten Mannschaftsstützen Patrick Bürger und Nedeljko Malic gen Westen. Mit fünf Toren in drei Spielen sind die Burgenländer aktuell die Torfabrik der Liga. "Das ist derzeit zwar nicht schwierig, aber es spricht für uns, dass wir uns dort weiterentwickelt haben", meinte Trainer Franz Lederer, dessen Mannschaft sich sogar als Salzburger Angstgegner fühlen darf. Gegen den SVM hat der Vizemeister in dieser Saison noch nicht getroffen, nach einem 0:0 in Salzburg setzte es in Mattersburg eine 0:3-Pleite. Mit einem torlosen Remis würde sich der Tabellenvorletzte wohl auch am Samstag zufriedengeben. Zwei Siege in Serie - zuletzt gab es dies im November 2009 - haben aber auch bei Lederer Spuren hinterlassen. "Wir haben angebrachten Respekt, aber wissen, dass wir uns sehr wohl in guter Verfassung befinden und viel Ärger bereiten können", mutmaßte der dienstälteste Coach der Liga. Bei zehn Zählern Vorsprung auf Schlusslicht Kapfenberg träumt der SVM nämlich bereits von mehr: "Wir schauen in alle Richtungen, aber lieber nach vorne." (APA)
(Quelle: S24)

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