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Salzburger Liga: SAK muss „nur gewinnen“

Der SAK 1914 hat eine Runde vor Schluss die Spitze inne und im Finale dennoch ein schweres Los. „Wir brauchen nur zu gewinnen“, sieht es SAK-Coach Wintersteller gelassen. Am anderen Tabellenende gibt ASK / PSV Salzburg die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht auf.

Während im Rest Europas die EM-Spiele über den Bildschirm flimmern, haben wir in Österreich das Glück, nicht mit unserer Nationalmannschaft mitfiebern zu müssen und können uns ganz auf den heimischen Fußball konzentrieren. Und es zahlt sich aus. Ein offeneres Saisonfinale als derzeit in der Salzburger Liga gibt es selten.

Meisterschaftsfinale: SAK trifft auf starke Hallwanger

SAK 1914 legte am Mittwoch vor, gewann in Kuchl mit 3:0. Wals-Grünau, erster Konkurrent im Titelrennen in der Salzburger Liga, zog nach und gewann gegen Zell am See. Die Grünauer folgen den Nonntalern mit nur einem Punkt Abstand. Die Pessler-Elf hat aber in der Finalrunde das bessere Los. Sie bekommen es mit Anthering zu tun, die noch gegen einen möglichen Abstieg kämpfen. Diese Aufgabe ist leichter einzuschätzen als die des SAK. Die Salzburger spielen gegen Hallwang, die selbst noch eine kleine Titelchance haben und in den letzten beiden Runden den Ball zwölf (!) Mal in den Maschen baumeln ließen. Darüber hinaus würde Wals-Grünau – falls SAK verliert – ein Remis genügen, um bei Punktegleichheit wegen besseren Torverhältnisses Meister zu werden.

Wintersteller: „Brauchen nur zu gewinnen“

„Unsere Chancen sind sicher nicht schlechter als die von Wals-Grünau“, sieht SAK-Noch-Trainer Eidke Wintersteller der Hallwang-Herausforderung gelassen entgegen. Der Heimvorteil stärkt den Nonntalern den Rücken, 35 Punkte wurden im Heimstadion bisher gemacht. „Wir brauchen nur zu gewinnen“, so die simple Anforderung fürs Saisonfinale.

Geringe Chancen bei den Verfolgern

Auch Hallwang hat noch eine theoretische Titelchance. Die Flachgauer müssten gegen SAK allerdings sieben Tore schießen, um sie auf der Zielgeraden abzufangen. Die punktegleichen Eugendorfer sind im Torverhältnis noch um einen Treffer schlechter – Titelchancen sehr gering. Die größte Chance unter den Verfolgern hat sicherlich Grödig 1b, die allerdings nicht aufsteigen dürfen.

ASK / PSV kämpft um Klassenerhalt

Vor einigen Runden war der ASK / PSV in der Tabelle weit abgeschlagen. In den letzten drei Runden gaben die Salzburger aber wieder Lebenszeichen von sich. Erst brachten sie Mitfavorit Eugendorf ins Schwitzen, gaben das Spiel erst fünf Minuten vor Schluss aus der Hand. Dann folgte ein Sieg gegen Union Henndorf und jetzt ein 5:1 gegen Leogang. Es besteht eine theoretische Chance in der Salzburger Liga zu verbleiben – sie müssten im Kellerduell mit Golling mehr als sieben Tore schießen und Anthering müsste punktelos bleiben.

Salzburger Liga: Alle Ergebnisse der 29. Runde

UFC SV Hallwang – SC Golling   4:1 (0:1) SV Kuchl – SAK 1914   0:3 (0:2) SV Straßwalchen – UFC Altenmarkt   5:0 (2:0) USC Eugendorf – FC Puch   7:3 (5:1) ASK / PSV Salzburg – SC Leogang   5:1 (1:1) FC Hallein 04 – Union Henndorf   4:2 (1:0) SV Wals-Grünau – FC Zell am See   2:0 (1:0) SV Scholz Grödig 1b – SV Anthering   5:0 (2:0)

Salzburger Liga: Die Tabelle

1. SAK 1914 – 62 Punkte 2. SV Wals-Grünau – 61 Punkte 3. SV Scholz Grödig 1b – 59 Punkte 4. UFC SV Hallwang – 59 Punkte 5. USC Eugendorf – 59 Punkte 6. SV Kuchl – 41 Punkte 7. FC Hallein 04 – 39 Punkte 8. FC Puch – 36 Punkte 9. SV Straßwalchen – 35 Punkte 10. SC Leogang – 31 Punkte 11. UFC Altenmarkt – 31 Punkte 12. FC Zell am See – 31 Punkte 13. Union Henndorf – 30 Punkte 14. SV Anthering – 27 Punkte 15. SC Golling – 26 Punkte 16. ASK / PSV Salzburg – 24 Punkte
(Quelle: S24)

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