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Salzburger Liga: Tops und Flops der 30. Runde

Auch Maxi Ploner (li.) konnte den Abstieg von Hallwang nicht mehr verhindern. Krugfoto
Auch Maxi Ploner (li.) konnte den Abstieg von Hallwang nicht mehr verhindern.

Just zum Klub-Fünfziger verbucht Hallwang den ersten Abstieg aus der Salzburger Liga. Der Liga-Dino gewinnt zwar den Keller-Schlager gegen Union Hallein, zum Ligaverbleib fehlen jedoch drei Tore. Die Tops und Flops vom letzten Spieltag im Überblick.

Nach dem Aufstiegsjahr vor vier Jahren spielte Union Hallein drei Mal in Folge im Keller um den Klassenerhalt. Auch heuer schafften es die Salinenstädter die Klasse zu halten - auch, weil Hallwang zum Kehraus kein Sieg mit vier Toren Unterschied gelang.

Union Hallein feiert den Klassenerhalt. /Krugfoto Salzburg24
Union Hallein feiert den Klassenerhalt. /Krugfoto

TOPS: Union Hallein bleibt in der Salzburger Liga

Die Weichen zum Ligaerhalt stellte Hallein bereits in der ersten Hälfte. Patrick Sparber traf nach einem Einwurf und einer Brust-Vorlage durch Adrian Vurbic zur Führung. Dominik Pfeifenberger, der mindestens bis zum Winter verlängert hat, legte nach dem zweiten Vurbic-Assist das 2:0 nach. Hallwang war zwar spielbestimmend, verabsäumte jedoch als besseres Team Zählbares einzufahren. Ausgerechnet Winter-Neuzugang Nemanja Asanovic brachte mit dem Pausenpfiff durch seinen Premierentreffer den Liga-Dino (seit 1998 in der Liga) heran. Im zweiten Abschnitt glich Kapitän Benjamin Maier, der Trainer Aschauer erhalten bleibt, aus. Thomas Miller markierte mit seinem 13. Saisontreffer das Siegestor der Gäste. Drei weitere hätten den Klassenerhalt bedeutet.

"Sportlich ist es für uns eine Katastrophe, aber vielleicht tut uns der Abstieg gar nicht so schlecht", sagte Hallwangs Neo-Obmann Christian Schmidhuber, der neben Elvis Ozegovic (Wals-Grünau), Alexander Ausweger (Bergheim), Adil Alic auch Ex-Profi Miroslav Milosevic (Kapfenberg und Grödig) aus Bad Ischl verpflichten konnte.

Die Enttäuschung war nach dem feststehenden Abstieg von Hallwang groß./Krugfoto Salzburg24
Die Enttäuschung war nach dem feststehenden Abstieg von Hallwang groß./Krugfoto

Nika sichert sich Torjägerkrone im Nachsitzen

Im Fernduell mit Golling-Stürmer Mario Lürzer schnappte sich Straßwalchens Goalgetter Petrit Nika hauchdünn die Torjägerkrone. Der Angreifer, der in die Westliga nach Grödig wechselt, verabschiedete sich beim 0:3-Erfolg gegen Bramberg mit einem Dreierpack. Da er sein Torkonto mit der allerletzten Aktion und einem Elfmeter in der 92. Minute auf 30 Treffern hochschraubte, sicherte sich der Stürmer die alleinige Torjägerkanone.

"Besonders beeindruckend war, wie die Mannschaft ihn bei seinem Vorhaben unterstützt hat. Auch wenn sein Abgang feststeht, zeigt das den Zusammenhalt im Team", sagte Straßwalchen-Trainer Michael Kalhammer. Weil Gollings Lürzer bei der 5:2-Niederlage gegen Meister Bischofshofen ein Treffer verwehrt blieb, verlor er den sicher geglaubten "Titel" mit nur einem Zähler weniger. "Ich hätte auch Lürzer die 30-Tore-Marke vergönnt, denn er hat bei einem Abstiegskandidaten eine super Saison gespielt und war ihre Lebensversicherung", erklärte Kalhammer.

Petrit Nika ist mit 30 Toren der treffsicherste Stürmer in der Salzburger Liga./ Krugfoto Salzburg24
Petrit Nika ist mit 30 Toren der treffsicherste Stürmer in der Salzburger Liga./ Krugfoto

FLOPS: Altenmarkt zieht Kopf aus der Schlinge

Das Abschiedsgeschenk für den scheidenden Altenmarkt-Trainer Arsim Deliu gab es zum Kehraus gegen Schlusslicht Bergheim nicht. Nur aufgrund des um fünf Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber Hallwang dürfen die Pongauer nach der 0:2-Schlappe auch im kommenden Jahr in der Salzburger Liga spielen. Stefan Pernsteiner (15.) und Sebastian Ries (59.) sorgten mit ihren Treffern für einen versöhnlichen Abschluss des Absteigers. "Uns tut der positive Abschluss im Hinblick auf die kommende Saison gut", sagte Trainer Robert Gierzinger, der mit Daniel Buhacek (Straßwalchen) und Philip Mairinger (SAK) zwei Ex-Schützlinge als Neuzugänge präsentieren kann.

SAK verfehlt teaminternes Ziel

Der SAK 1914 wollte die Saison als bestes Rückrundenteam abschließen. Mit einer 4:5-Schlappe gegen Eugendorf gelang dieses Vorhaben nur ganz knapp nicht. Diesen Meilenstein kann Neumarkt auch nach der 2:4-Niederlage gegen Zell am See für sich verbuchen. Dafür verabschiedeten die Städter ihre "Vereinslegende" Walter Larionows würdig. Er selbst krönte sein Abschlussspiel als aktiver Spieler mit einem Blitztor nach nur 40 Sekunden. Einen Eckball versenkte er bei seiner Paradedisziplin mit dem Kopf zur Führung. Auch wenn das Spiel knapp verloren ging, feierte der 39-jährige Larionows mit seinem Klub und Freunden bis spät in die Nacht hinein.

Mit einem Geschenk verabschiedete der SAK-Vorstand Walter Larionows in die Fußball-Pension./ Krugfoto Salzburg24
Mit einem Geschenk verabschiedete der SAK-Vorstand Walter Larionows in die Fußball-Pension./ Krugfoto

Salzburger Liga: 30. Runde

  • TSU Bramberg : SV Straßwalchen 0:3 (0:0)
  • SAK 1914 : USC Eugendorf 4:5 (2:1)
  • SV Bürmoos : SV Austria Salzburg 3:2 (1:1)
  • ÖTSU Hallein : UFC SV Hallwang 2:3 (2:1)
  • SC Golling : Bischofshofen Sportklub 1933 2:5 (1:1)
  • UFC Altenmarkt : FC Bergheim 0:2 (0:1)
  • SK Strobl : SV Kuchl 3:2 (0:1)
  • FC Zell am See : TSV Neumarkt 4:2 (3:0)

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 07:29 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/salzburger-liga-tops-und-flops-der-30-runde-58445869

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