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Sieg im Prestigeduell

Salzburg fixiert Europa-League-Aufstieg

Ausverkaufte Red-Bull-Arena

Red Bull Salzburg hat am Donnerstagabend vorzeitig den Aufstieg und Sieg in der Gruppe B der Fußball-Europa-League geschafft. Das Team von Trainer Marco Rose feierte einen 1:0-Heimsieg über den Schwesterclub RB Leipzig und gewann damit auch sein fünftes Match in diesem Pool. Das entscheidende Tor schoss wie schon beim 3:2-Erfolg in Leipzig der Norweger Fredrik Gulbrandsen.

Salzburg, das damit nun schon seit über zwei Jahren in 53 Heimspielen en suite ungeschlagen ist, hält vor dem abschließenden Match am 13. Dezember bei Celtic Glasgow beim Maximum von 15 Punkten. Der schottische Meister ist nach einem 1:0-Sieg beim weiter punktlosen Schlusslicht Rosenborg Trondheim mit neun Zählern drei Punkte vor Leipzig Zweiter. Der deutsche Club, der zum Abschluss den norwegischen Champion empfängt, benötigt damit einen Auswärtserfolg der Salzburger, um mit einem Heimsieg noch als Zweiter den Aufstieg in die K.o.-Phase der letzten 32 zu schaffen.

Salzburg dominiert Duell gegen Leipzig

Die Gastgeber dominierten die extrem intensiv geführte Partie vor 29.520 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Wals-Siezenheim von Beginn weg. Da aber die Gäste aus Leipzig ihre Lehren aus der 2:3-Heimniederlage im Auftaktmatch gezogen hatten und das Zentrum dicht machten, kam Salzburg in der ersten Hälfte nur zu einer einzigen Topchance: Nach einem perfekten Lupfer von Munas Dabbur auf Gulbrandsen scheiterte der Norweger an Schlussmann Yvon Mvogo (20.).

Leipzig sorgte knapp vor der Pause erstmals für Gefahr, als der deutsche Teamstürmer Timo Werner nach einem schnellen Konter knapp an der Außenstange vorbeischoss (44.). Nach dem Wechsel diktierte zunächst weiter Salzburg die Partie und hatte durch Hannes Wolf, der aus spitzem Winkel Mvogo prüfte, eine weitere gute Möglichkeit (61.). Elf Minuten später verpasste Gulbrandsen nach einer tollen Aktion, die er per Ferse vollenden wollte, den Ball hauchdünn.

Gulbrandsen trifft zum 1:0

Doch wenig später holte der Stürmer das Verpasste nach: Nach Vorarbeit von Zlatko Junuzovic und Stanglpass von Andreas Ulmer in den Rückraum traf Gulbrandsen ins Eck zum umjubelten 1:0. Danach musste Leipzig reagieren, doch die beste Chance durch einen Weitschuss von Werner lenkte Tormann Alexander Walke mit einer Glanzparade in den Corner (77.).

Im Finish war Salzburg dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich. So ging ein Kopfball von "Joker" Takumi Minamino, der in der 76. Minute für Gulbrandsen kam, nach einem Konter von Wolf am Tor vorbei (81.). Und ein Treffer von Dabbur wurde zurecht wegen Abseits aberkannt (84.).

Leipzig-Coach Ralf Rangnick: Man hat uns in den ersten 20. Minuten angemerkt, dass wir zu viel wollten. Danach wurde es etwas besser. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel von beiden Seiten. Man hat gesehen, dass Salzburg in dieser Formation eingespielt ist. Das war bei uns heute nicht der Fall. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hätten aber ein sehr gutes machen müssen. Bei einigen wenigen Spielern hat der letzte Biss gefehlt.

Salzburg-Coach Marco Rose: Wir sind happy, ich bin happy. Mit dem Ergebnis, aber auch mit der Leistung der Mannschaft. Ich bin stolz, dass wir in Salzburg wieder so einen Abend erlebt haben. Es ist wichtig, dass wir den Moment genießen. Es waren top erste 25 Minuten, dann ist es etwas abgeflacht. In der zweiten Hälfte haben wir wieder etwas aufgedreht und dann auch den Treffer gemacht. Wenn wir so spielen, wie wir derzeit spielen, können wir viele Mannschaften in Europa schlagen. Ich denke, es ist sehr unangenehm gegen uns zu spielen. Wir setzen uns keine Grenzen.

Salzburg ist nun schon seit 16 Europacup-Heimspielen ohne Niederlage. Zuletzt verloren sie in Wals-Siezenheim am 20. Oktober 2016 mit 0:1 gegen OGC Nizza. Und die bisher überhaupt letzte Pflichtspielpleite zu Hause kassierten die "Bullen" am 27. November 2016 in der Bundesliga mit dem 0:1 gegen die Admira.

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Aufgerufen am 09.12.2018 um 10:49 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/sieg-im-prestigeduell-salzburg-fixiert-europa-league-aufstieg-61571539

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