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SV Grödig hat am liebsten starke Gegner

Nach knapp drei Wochen Training scheint sich Erstligist SV Grödig gefunden zu haben. Beim Fototermin am Freitag sprachen Trainer Adi Hütter und Stefan Lexa über Leitwölfe und Bullen.

„Nach zwei Wochen kann man natürlich nicht so viel sagen, aber die Mannschaft hat sich gefunden und setzt die Aufgaben gut um“, sagte Grödig Trainer Adi Hütter am Freitag beim offiziellen Fototermin in der Untersbergarena. Das bestätigten auch die Spieler im Gespräch mit SALZBURG24. Sie fühlen sich im neuformierten Team sehr wohl und wissen um ihre Stärke, zumindest auf dem Papier. Doch trotz aller Hartnäckigkeit unsererseits wollten die Spieler weder Prognosen, noch Ziele formulieren. „Ziele definieren wir intern, das ist unsere Sache“, sagte Neuzugang Stefan Lexa. Der Routinier kam im Sommer von Bundesligist SV Ried nach Grödig.

„Bin da wenn mich der Trainer braucht“

Lexa will der jungen Grödiger Mannschaft mit seiner Erfahrung weiterhelfen. „Ich fühle mich als normaler Teil der Mannschaft – vielleicht mit etwas mehr Routine. Aber wenn mich der Trainer als Bindeglied zwischen ihm und der Mannschaft braucht, bin ich da“, so Lexa der mittlerweile auch in Salzburg wohnt. Einen echten Stürmer der die Flanken des 35-Jährigen abnehmen soll suchen die Grödiger allerdings noch.

„Starke Gegner sind mir lieber“

Am Mittwoch testete die Hütter-Elf in Leogang gegen den Double-Gewinner Red Bull Salzburg. Hütter konnte fand trotz der 1:3-Niederlage einige positive Ansätze bei seiner Mannschaft. „Dafür dass wir bisher fast nur Ausdauer und Athletik trainiert haben, war das schon ganz gut. Immerhin haben wir gegen die beste Mannschaft Österreichs gespielt“, so Hütter. „Trotzdem dürfen uns solche Aussetzer und Unkonzentriertheiten nicht passieren“, schießt er nach und spielt damit auf die beiden schnellen Tore nach dem Seitenwechsel an. Klarerweise wird das Tempo in der Ersten Liga nicht ganz so schnell sein wie am Mittwoch, dennoch will Hütter seine Jungs daran gewöhnen. „Ich teste am liebsten gegen starke Gegner, weil du dich da beweisen musst. Auf Dauer profitieren wir davon mehr als ständig gegen unterklassige Mannschaften zu spielen“, sagt Hütter. Schon am Samstag trifft der SV Grödig um 14:30 Uhr in der Sportanlage Bischofshofen auf so einen harten Brocken. Zu Gast in Salzburg ist Dynamo Bukarest aus Rumänien.
(Quelle: S24)

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