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SV Seekirchen: 300 Spiele in der Regionalliga

Die Regionalliga-Veteranen vom SV Seekirchen haben trotz knappem Budget und den manchmal ausbleibenden sportlichen Erfolgen die einzigartige Bilanz von zehn Jahren und 300 Spielen in der Liga geschafft. SALZBURG24 bat zum Gespräch.

Eine einzigartige Serie von 299 Spielen in Serien in zehn Jahren Regionalliga hat der SV Seekirchen auf dem Konto, am Montag folgt gegen Bregenz SC das 300. Match. Nur der FC Hard kann in der Liga die gleiche Bilanz aufweisen.

Zehn Jahre, 300 Spiele und der Kampf gegend den Abstieg

In den zehn Jahren hat der Verein einiges erlebt. Mit einem Budget am unteren Ende der Regionalliga ging es immer wieder um den Abstieg. Endgültig begonnen hat die RLW-Odyssee, nachdem man in den Jahren davor schon zweimal für ein Jahr aufgestiegen war, nach der Saison 2001/2002. Es war eine schwierige Saison, nach einer 5:0 Niederlage gegen Kuchl verließ der damalige Trainer die Mannschaft. Trotzdem erkämpfte sich das Team das Entscheidungsspiel gegen den USK Anif. „Ich kann mich noch genau dran erinnern“, so Obmann Feldinger im Gespräch mit SALZBURG24. „Daheim ging es in der letzten Runde um den Meistertitel, wir brauchten einen Sieg. In der 84. Minute gab es dann das 1:0.“ Der Sieg damals war „total überraschend“, sagte Feldinger.

Die Seekirchen-Herausforderung: „Aus wenig viel machen“

Durch die begrenzten finanziellen Mittel, musste der SV Seekirchen andere Wege einschlagen. „Auch damals war schon klar, dass wir junge Spieler holen“, erinnert sich der Seekirchen-Obmann Feldinger. Auch Fußballer aus der Umgebung oder jene, die anderswo abgeschrieben wurden, holte der Verein. Immer wieder wurden Mitglieder der Seekirchen-Truppe für höhere Fußballaufgaben berufen, was die Aufbau-Linie des Vereins bestätigt. Stefan Rabl etwa spielt jetzt bei BW Linz in der erste Liga, Miro Milosevic ist bei Austria Salzburg in einem Umfeld mit höheren Ambitionen. „Aus wenig viel machen, ist auch eine Herausforderung“, gibt sich Feldinger kämpferisch.

„Lassen uns nicht aus der Bahn bringen“

Obwohl die Seekirchner gelegentlich aufzeigen, wie bei einem 1:1 gegen Regionalliga-Dominator Wattens, ist die Scharrer-Elf noch nicht aus dem Schneider, der Abstieg entscheidet sich wohl erst im letzten Spiel. „Wenn jeder sein Potential abruft und mit Selbstvertrauen ins Spiel gehen, dann passt’s“, sieht Anton Feldinger die starken Seiten seiner Mannschaft. „Der Kern der Mannschaft ist sportlich in Ordnung.“ Im Bezug auf den Abstiegskampf meinte auch Coach Scharrer: „Wir lassen uns nicht aus der Bahn bringen.“

Zukunft? Wieder 300 Spiele RLW

In Zukunft soll der eingeschlagene Weg weitergegangen werden. „Ich sehe uns auch in den nächsten 300 Spielen in der Regionalliga“, hat Seekirchen-Obmann Anton Feldinger ein klares Ziel vor Augen. (ok, fga / SALZBURG24)
(Quelle: S24)

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