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Tagebuch eines Aufsteigers: Badetag

Zu Beginn einer teilweise sehr erfolgreichen Woche schickte Rene Pessler, Tagebuch-Autor und Trainer vom SV Wals-Grünau seine Mannschaft baden. Im Gegensatz zum Landescup gingen sie dabei nicht unter.

Nach einer harten Trainingseinheit am Montag wurden die letzten zwei Spiele im Wasser verarbeitet. Da es bei uns in Wals-Grünau an nichts fehlt, gibt es natürlich auch einen kalten Baggersee zum Abkühlen. Und so schickte das Trainerteam die komplette Mannschaft nach dem Training zum Schwimmen. Bei einer Wassertemperatur von zirka 20° hatten nicht nur die kleineren Spieler so ihre liebe Not, an der Wasseroberfläche zu bleiben. Aber zum Glück ist Tobi Klein (alias der Lange) nicht nur sehr, sehr groß, sondern auch noch Rettungsschwimmer. Dank seiner Übersicht stand die gesamte Mannschaft am Dienstag wieder geschlossen auf dem Platz.

Nach der 1:3-Niederlage gegen Wattens stand für Rene erstmal psychologische Aufbau-Arbeit auf dem Programm.

Wir trainierten viermal sehr hart und konzentriert und führten viele Gespräche mit den Spielern. Die Stimmung war gut, aber man merkte die innerliche Anspannung der Spieler. Sie wollen nicht die Schießbude der Liga sein und allen beweisen, dass sie zu Recht in der RLW spielen.

Heimo Pfeifenberger zu Gast

Vor dem Heimspiel gegen Dornbirn bekamen die Spieler die Gelegenheit die Profis von Wiener Neustadt beim Training zu beobachten.

Das Team von Heimo Pfeifenberger trainiert immer wenn sie in der Nähe ein Spiel haben, auf unserer Anlage. Der Platz in Grünau ist dabei eine Art Glücksbringer für die Wiener. Nachdem sie bei uns waren, haben sie noch nie verloren. Außerdem  ist immer etwas Besonderes, wenn man Profis bei der Arbeit zusehen darf.

Am Samstag stand dann das erwartet schwere Spiel gegen Dornbirn an. Ein Match das den 300 Grünauer Fans so einiges bot.

Wir haben gegen die robusten und zweikampfstarken Vorarlberger mit einer unangenehmen Spielweise gekontert. Wir waren zwar an diesem Tag vielleicht nicht die bessere Mannschaft, aber haben trotzdem verdient gewonnen, weil wir an diesem Tag einfach mehr wollten. Das kurioseste an diesem Spiel war, dass sich Romschi Erlacher nach seinem Siegestor das Trikot vom Körper riss (damit jeder seine Bauchmuskeln sieht) und sich dafür die Gelb-Rote Karte abholte. Der Preis für diesen Ausschluss muss erst noch verhandelt werden, weil Romschi  auch der Kassier der Mannschaftskasse ist. Ob er sich bei dieser Aktion oder danach beim Feiern, den Ellbogen angebrochen hat, muss noch geklärt werden. Sicher ist nur, dass er jetzt für 4 Wochen einen Ganz-Arm-Gips tragen darf.

Erlacher Salzburg24
Erlacher

Der Ausfall von Erlacher schien sich schon im nächsten Pflichtspiel bemerkbar gemacht zu haben.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so mussten wir uns in dieser Woche wieder auf zwei Spiele konzentrieren. Zuerst ging‘s im Cup gegen Heimstarke Gollinger und danach zum Tabellenführer Austria Salzburg.

Im Landescup setzte es dann am Dienstag eine bittere Niederlage im Elfmeterschießen. Die Mannschaft von Rene Pessler ging durch zwei schnelle Tore (9. Und 24.) in Führung, verspielte diese aber wieder. So stand es nach 90 Minuten 2:2 und das Elfmeterschießen musste entscheiden. Dort hatten die Gollinger die besseren Nerven und siegten mit 7:5.

Der Tabellenführer wartet

Vor dem Spiel gegen Tabellenführer Austria Salzburg muss sich die Pessler-Truppe wieder finden, immerhin geht’s im Hexenkessel der MyPhone Arena immer heiß her.

Wir hoffen nur, dass es kein Geisterspiel wird, weil ja gerade die Austria-Fans das Salz in der Suppe sind und wir uns schon auf die gute Stimmung freuen.

Alle Gedanken rund um das Spiel gibt’s natürlich wieder am Mittwoch in der nächsten Ausgabe von „Tagebuch eines Aufsteigers“.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.09.2019 um 10:12 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/tagebuch-eines-aufsteigers-badetag-41695441

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