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Villarreals Trainer Emery warnt vor Bullen-Dynamik

Unai Emery sieht bei Salzburg" enormes Potential"

Unai_Emery, Villarreal APA/AFP/MIGUEL RIOPA
Villarreals Star-Trainer Unai Emery ist vor Salzburgs Offensivstärke gewarnt. (ARCHIVBILD)

Villarreals Trainer Unai Emery scheint die Stärken von Red Bull Salzburg durchschaut zu haben. Der Star-Coach warnt vor den Bullen.

Dreimal hat der 49-Jährige die Fußball-Europa-League mit dem FC Sevilla bereits gewonnen. Emery weiß, wovon er spricht. Trotz Problemen in der heimischen Liga misst der Ex-Coach von Paris Saint-Germain und Arsenal dem Bewerb eine große Bedeutung bei. Vor dem Sechzehntelfinal-Hinspiel am Donnerstag (S24-LIVETICKER ab 20.50 Uhr) bei Red Bull Salzburg weist er das Potential des österreichischen Serienmeisters hin.

Jesse_Marsch, FC_Red_Bull_Salzburg GEPA/Red Bull
Salzburg-Trainer Jesse Marsch auf der Suche nach der besten Startelf gegen Villarreal.

Kein Treuebekenntnis von Marsch zu Salzburg

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Emery: "Salzburg hat enormes Potential"

"Das ist eine Mannschaft auf hohem Niveau mit viel wichtiger Erfahrung in Europa", sagte Emery über die Salzburger. "Sie haben viele dynamische und schnelle Spieler." Mit Andre Ramalho und Maximilian Wöber fehlen Salzburg zwar zwei Stammkräfte in der Innenverteidigung. "Sie werden diese Ausfälle aber kompensieren können", meinte Emery. "Sie haben junge Spieler, die enormes Potenzial haben. Ihre Idee und ihr Stil werden sich nicht verändern."

Jesse_Marsch, FC_Red_Bull_Salzburg GEPA/Red Bull
Salzburg-Trainer Jesse Marsch auf der Suche nach der besten Startelf gegen Villarreal.

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Villarreal von Bullen-Konter imponiert

Besonders das Umschaltspiel der Bullen hat es Emery angetan. "Da müssen wir aufpassen." Der Baske dürfte in Salzburg seine bestmögliche Mannschaft aufs Feld schicken, auf Rotation verzichten. "Wir können nicht an irgendetwas anderes als die Europa League denken. Das ist ein sehr wichtiger Bewerb für den Verein", begründete Emery, der mit Sevilla 2014, 2015 und 2016 den Titel geholt hatte.

Die Qualitäten seiner aktuellen Mannschaft liegen zweifelsohne in der Offensive. Gerard Moreno hält bei 13 Ligatoren, Paco Alcacer bei vier Treffern in zwei EL-Auftritten. Wertvollster Spieler ist allerdings der auch im spanischen Nationalteam gesetzte Innenverteidiger Pau Torres, dessen Marktwert transfermarkt.at mit 50 Millionen Euro angibt. Am 24-Jährigen soll wie an ÖFB-Star David Alaba unter anderem Real Madrid Interesse zeigen.

Spanier in Ergebnis-Krise

"Wir kennen ihr Potenzial", sagte Torres über die Salzburger. "Sie sind stark in der Offensive, mit schnellen Leuten, stark im Umschaltspiel." Die Europa-League-Gruppenphase überstand sein Team ungeschlagen. In der Liga lief es für das "Gelbe U-Boot" mit zuletzt fünf sieglosen Partien allerdings nicht nach Wunsch. Torres: "Wir haben nicht die Form, die wir am Anfang der Saison hatten. Ich hoffe, dass dieses Spiel ein Wendepunkt für uns ist."

Die Spanier reisten mit einem 23-Mann-Kader an. Neben Kapitän Mario Gaspar fehlt mit Francis Coquelin auch ein wichtiger Akteur im zentralen Mittelfeld. "Wir sind in einem guten Zustand, um morgen ein gutes Spiel zu machen", versicherte Emery am Mittwoch. Villarreal ist in der Europa League gegen nicht-spanische Gegner 16 Partien unbesiegt. Auswärts kassierte der Halbfinalist von 2011 und 2016 in den vergangenen acht EL-Partien keine Niederlage.

(Quelle: APA)

Kein Treuebekenntnis von Marsch zu Salzburg

Jesse_Marsch, FC_Red_Bull_Salzburg GEPA/Red Bull
Salzburg-Trainer Jesse Marsch auf der Suche nach der besten Startelf gegen Villarreal.

Der Wechsel von Ex-Bulle Marco Rose von Gladbach zu Dortmund hat auch bei Red Bull Salzburg zu Trainer-Spekulationen geführt. Coach Jesse Marsch wird in der deutschen Bundesliga als Nachfolge-Kandidat gehandelt. Ein Treuebekenntnis gab es nicht.

In der Mozartstadt wurde der US-Amerikaner vor eineinhalb Jahren nicht gerade mit offenen Armen empfangen. "Nein zu Marsch" war auf einem Transparent in der Red-Bull-Arena zu sehen. Klar: Die Sache ist längst Schnee von gestern.

Marsch bei Salzburg-Fans beliebt

Salzburgs Trainer genießt bei den Bullen-Fans ein hohes Ansehen, fand mit dem Double-Gewinn und etlichen Siegesserien prompt den Weg in die Herzen der Anhänger. Mit Marsch zeigte Österreichs Serienmeister oft spektakuläre Spiele. Die aggressive und sehr offensive Spielweise sowie die positive Einstellung Marschs erweckte auch in der deutschen Bundesliga Interesse. Unvergesslich bleibt seine Kabinenansprache beim Spiel gegen Liverpool, wo Marsch internationale Berühmtheit erlangte.

Bullen-Coach bei Gladbach gehandelt

Spätestens nachdem Rose am Montag seinen Abschied von Borussia Mönchengladbach bekannt gab, gingen die Spekulationen um den US-Amerikaner als dessen Erbe so richtig los. Der 47-jährige gilt neben Werder Bremens Florian Kohfeldt, Frankturt-Coach Adi Hütter, Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) und Gerardo Seoane (Young Boys Bern) mittlerweile als Favorit auf den Posten.

 

Marsch schließt Salzburg-Abgang nicht aus

Als Marsch am Montag bei einem Pressetermin auf einen Verbleib in Salzburg über die Saison hinaus angesprochen wurde, äußerte er kein Treuebekenntnis: "Ich habe einen Vertrag bis Sommer 2022. Meine volle Konzentration ist derzeit hier mit unserem Verein und unserer Mannschaft. Ich habe eine Verantwortung gegenüber den Fans alles zu geben. Speziell in dieser Phase." Ausschließen wollte Marsch einen späteren Wechsel nach Deutschland nicht. So wie auch Rose vor zwei Jahren nicht.

"Ich finde die deutsche Bundesliga eine super Liga“, sagte Marsch am Montag gegenüber dem Sportbuzzer. "Ich mag das Niveau, die Stadien, die Fußball-Kultur. Mein Jahr als Co-Trainer in Leipzig war großartig.“

Deutsche Bundesliga-Trainer mit Salzburg-Vergangenheit

  • Marco Rose (Cheftrainer in Salzburg/jetzt Gladbach)
  • Bo Svensson (Cheftrainer Liefering/jetzt Mainz)
  • Oliver Glasner (Co-Trainer in Salzburg/jetzt Wolfsburg)
  • Adi Hütter (Cheftrainer in Salzburg/jetzt Frankfurt)
  • Hansi Flick (Co-Trainer RBS/jetzt Bayern München)

Salzburg gegen Villarreal im S24-LIVETICKER

Am Donnerstag (S24-LIVETICKER ab 20.50 Uhr) wartet mit Villarreal im Sechzehntelfinale der Europa League ein echter Prüfstein auf die Bullen. "Wir freuen uns auf diesen Wettbewerb. Villarreal ist eine super Mannschaft. Sie sind ein starkes Team, auch wenn die letzten Wochen nicht einfach für sie waren. Auch ihr Trainer ist hervorragend, daher erwarte ich ein tolles Spiel", sagte der 47-Jährige.

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