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Regionalliga West

Anifs "Flirt" mit zwei Meister-Kickern

Sebastian Wachter, Marco Hödl, Anif Krugfoto
Sebastian Wachter (li.) und Marco Hödl könnten im Sommer nach Anif zurück kehren.

Anif ist drauf und dran Kufstein den zweiten Platz in der Regionalliga West streitig zu machen. Dank eines 3:1-Derbysiegs gegen St. Johann fehlen dafür nur noch drei Punkte. Hinter den Kulissen bahnen sich Rückholaktionen der ehemaligen Meister-Kicker Sebastian Wachter und Marco Hödl an. Indes verlässt Matthias Felber die Flachgauer.

Marinko Sorda, der im Sommer zu Austria Salzburg wechselt, brachte Anif am Ostermontag gegen St. Johann mit seiner Führung auf die Siegesstraße. Auf den Ausgleich von Stefan Scherer fanden Kubilay Öztürk und Rene Zia zwanzig Minuten vor Schluss noch die passende Antwort – ein souveräner 3:1-Sieg stand am Ende zu Buche.

Anifer Total-Ausverkauf ist perfekt

Neben Marinko Sorda, Semir Gvozdjar (Bischofshofen), Simon Sommer, Marco Oberst, Thomas Gastager, Josef Weberbauer (alle SAK) kehrt nun mit Matthias Felber (Ostermiething/OÖ) der siebte Stammspieler Anif den Rücken. Um im Sommer mit Neo-Coach Raphael Ikache in der Eliteliga das oberes Play-off zu erreichen, werden einige Verstärkungen notwendig sein. Als heiße Transferaktien kursieren mit Sebastian Wachter und Marco Hödl zwei Ex-Anifer in der Gerüchteküche. "Wir werden wieder ein gutes Team haben", erklärt Ikache, für den beide Spieler interessant wären. "Ob das allerdings realisierbar ist, bleibt fraglich", kommentierte der 35-Jährige den "Flirt" mit den Meistermachern.

Raphael Ikache (re.) und Lukas Kuon Krugfoto
Raphael Ikache (re.) übernimmt gemeinsam mit Lukas Kuon das Trainer-Erbe von Thomas Hofer in Anif.

Wachter und Hödl in 2. Liga unzufrieden

Vom Abenteuer Profi-Fußball hätten sich Wachter (23 Jahre) und Hödl (22 Jahre) nach dem Wechsel von Anif zu Vorwärts Steyr sowie Austria Klagenfurt allerdings mehr erhofft. Wachter, dessen Leihe im Sommer endet, konnte bislang nur neun Einsätze verbuchen und findet sich mit den Oberösterreichern auf dem letzten Rang wieder. "Natürlich hätte ich es mir anders vorgestellt, aber wie meine Zukunft aussieht, kann ich noch nicht sagen. Zuerst rede ich mit Steyr und dann sehen wir weiter", sagte Wachter, bei dem die Zeichen trotz Kaufoption auf Abschied stehen.

Auch Hödl ist bei Austria Klagenfurt mit vier Stammelf-Einsätzen unzufrieden: "Ich hätte mir insgesamt mehr Spielzeit erwartet und bei meinen Kurzeinsätzen die Chancen nützen müssen. So ist es schwierig zu prognostizieren, wie es weiter gehen wird", erklärte Hödl, der noch einen Vertrag bis 2020 mit den Kärntnern hat und die Gespräche mit dem Zehnten der 2. Liga abwarten will.

(Quelle: SALZBURG24)

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