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Regionalliga Salzburg

SVAS-Trainer Schaider angezählt

Analyse soll Weichen für Zukunft stellen

Nur 18 Punkte aus 17 Spielen – die Ausbeute von Austria Salzburg liegt in der Regionalliga Salzburg deutlich unter den Erwartungen der Verantwortlichen. Trainer Christian Schaider ist daher erneut angezählt. "Es folgt eine Analyse", gibt Austria-Obmann Claus Salzmann auf SALZBURG24-Anfrage preis.

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Trotz zahlreichen Verstärkungen verlief die Herbstsaison bei den Violetten alles andere als nach Plan. "Wenn man sich ansieht, wie viele Punkte wir gemacht haben und wie wenig Tore geschossen worden sind, ist es kein Geheimnis, dass wir die Saison analysieren müssen", macht Salzmann keinen Hehl über den enttäuschenden achten (von zehn) Platz. Am Samstag wurde zudem das Stadtderby gegen den SAK 1914 mit 3:0 verloren.

Kein Treuebekenntnis für Christian Schaider

Vor knapp sechs Wochen stärkte Salzmann nach sechs Niederlagen in Folge Schaider noch den Rücken. Sieben Runden später sieht die Lage in punkto Treuebekenntnis etwas anders aus. "In meiner Analyse ist auch das Trainerteam inkludiert. Am Samstag nach dem letzten Spiel werde ich meine Entscheidung bekannt geben", sagte Salzmann, der sich allerdings nicht darauf festlegen wollte, dass Schaider den Violetten auch über den Winter hinaus erhalten bleiben wird. Im Gegenteil: Laut dem SVAS-Boss sollen sich schon einige bekannte und auch neue Trainer beim Stadtklub selbst in Spiel gebracht haben.

Austria Salzburg, SAK KRUGFOTO
Die Zukunft von Austria-Salzburg-Trainer Christian Schaider steht in den Sternen.

Trainer bieten sich bei Austria Salzburg an

"Der Posten als Coach eignet sich nicht für jeden. Aber es macht mich stolz, dass die Austria weiterhin eine gewisse Strahlkraft besitzt und sich Trainer selbst bei uns ins Spiel bringen", erklärte Salzmann, der Namen wie Ex-SAK-Betreuer Andreas Fötschl und Co. unkommentiert stehen ließ.

Teil der Analyse soll auch der Kader der Maxglaner sein. "Ich weiß, dass unsere Bilanz enttäuschend ist. Mit nur sieben Stürmertoren und der mageren Punkteausbeute kann keiner zufrieden sein", weiß auch Schaider, der selbst daran glaubt, die Violetten wieder in die Spur bringen zu können. Ob der 42-jährige Deutsche, der sich bei einer Tattoo-Aktion "SVAS" als Liebesbekenntnis stechen ließ, weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung erhält, wird spätestens am Samstag feststehen.

(Quelle: SALZBURG24)

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