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Auch Kuchl interessiert

FC Hallein angelt nach David König

Interner Hallein-Wechsel oder Liegestuhl?

Das wäre eine Riesen-Überraschung: David König steht beim Erzrivalen FC Hallein hoch im Kurs. Mit dem Sportchef der Union wurden bereits erste positive Gespräche geführt. Auch Kuchl bestätigt das Interesse am 32-Jährigen.

Von grün-weißen zu blau-roten Vereinsfarben? Für jene, die David König kennen, scheint diese Vorstellung nach acht Jahren Union Hallein eigentlich unvorstellbar. Aber der Wechsel zum Lokalrivalen könnte zeitnah durchaus Realität werden.

FC Hallein bestätigt Gespräche mit David König

"Ja es ist wahr, es wurden bereits einige Gespräche geführt. Uns würde es freuen, wenn David (König, Anm. d. Redaktion) zu uns kommen würde", bestätigt FC Hallein-Obmann Helmut Wasserbacher im Gespräch mit SALZBURG24. König selbst hält sich noch bedeckt: "Im Fußball ist alles möglich. Vielleicht gehe ich hin, aber es kann auch sein, dass ich im Sommer im Liegestuhl eine Auszeit nehmen werde." Für Wasserbacher wäre die Tatsache, dass er vom ewigen Erzrivalen kommen würde, kein Problem. "Wir als Verein haben da nichts dagegen", erklärt der FCH-Obmann, der sich eine Fusion mit der Union weiterhin vorstellen kann.

Nach dem Ausstieg eines Großsponsors häufte sich beim FC ein "niedriger fünfstelliger" Schuldenbetrag auf, den die Salinenstädter eigenen Angaben zufolge stetig abbauen. Auch sportlich muss sich der FC als Tabellenletzter in der 1. Landesliga weiter rehabilitieren.

David König bei Union Hallein Krugfoto

In den nächsten zwei Wochen erwartet Wasserbacher eine Entscheidung. "Wir brauchen Gewissheit, um den Kader planen zu können." Für den Vereinsvorstand fiel die Wahl auf König wegen dessen Netzwerks im Salzburger Fußball-Unterhaus. Auch einen neuen Trainer soll er im Falle einer Einigung parat haben. Genauso wie es möglich erscheint, dass ihm einige Spieler von der Union zum FC folgen. "Bis dahin ist es ein weiter Weg, aber mir wäre es lieber, wenn König bei uns bleibt, als dass er zum Erzrivalen wechselt", sagte Union-Macher Hannes Grandits auf S24-Anfrage, der den Kampf um den gebürtigen Halleiner noch nicht aufgegeben hat. Just am Montag wurde mit Wintersteller/Friedmann das neue Trainerduo ab Sommer vorgestellt.

Auch Kuchl an König interessiert

Als Mitbewerber um König gesellte sich am Freitag auch der Topklub in der Salzburger Liga, der SV Kuchl, hinzu. Der Verein bestätigte ein erstes Gespräch mit dem in Kuchl lebenden 32-Jährigen. Anders als in Hallein wäre er bei Kuchl für das Marketing sowie Sponsoring vorgesehen. An den Gerüchten, dass auch Golling die Fühler nach ihm ausstreckt, ist laut Sportchef Kaspar Brückler nichts dran.

(Quelle: SALZBURG24)

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