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ÖFB-Cup-Tickets

Protest von SAK und Pinzgau abgewiesen

Salzburger Fußballverband ändert Startplätze nicht

SAK, Pinzgau FMT-Pictures/TA
Der SAK (blau) und der FC Pinzgau gehen in punkto ÖFB-Cup-Tickets leer aus.

Der SAK 1914 und der FC Pinzgau haben Ende Mai beim Salzburger Fußballverband (SFV) gegen die Entscheidung über die Vergabe der Salzburger ÖFB-Cup-Plätze Protest eingelegt. Der Protestsenat hat diesen am Montag zurückgewiesen.

Da in der "Null-Saison" die Ergebnisse des Vorjahres für die ÖFB-Cup-Startplätze gewertet wurden, machten die beiden Unterhaus-Vereine gemeinsame Sache. Die besten Regionalligisten der annullierten Spielzeit waren der Ansicht, dass "der Vorstand des SFV in seinem Ermessen für die Vergabe der Cup-Plätze die abgeschlossene Herbstrunde berücksichtigen hätte müssen."

Keine ÖFB-Cup-Tickets für SAK 1914 und FC Pinzgau

Auf SALZBURG24-Nachfrage bei SFV-Geschäftsführer Peter Haas erläutert dieser die Gründe für die Zurückweisung: "Aus formalen und inhaltlichen Gründen wird das Anliegen vom Protestsenat unter dem Vorsitz von Michael Gruber abgewiesen." Der Einspruch hätte inhaltlich und formal keine Berechtigung. Haas weist zudem darauf hin, dass der SFV die drei ÖFB-Cup-Tickets für Salzburgs Amateurklubs nach "freiem Ermessen" vergeben kann. Zudem soll der Einspruch (18. Mai) zu spät erfolgt sein.

Somit bleibt der SFV beim bereits getätigten Beschluss und nominiert mit USK Anif, SV Seekirchen und TSV St. Johann die drei besten Vereine der Vorsaison für den ÖFB Cup 2020/21.

SAK-Obmann Josef Penco erklärt auf S24-Anfrage, dass sich beide Vereine derzeit absprechen, ob die Causa in einer nächsten Instanz angefochten wird. "Tirol und Vorarlberg haben auch die heurige Saison gewertet. Ich finde es komisch, dass es bei uns in Salzburg nicht so ist", sagte Penco.

(Quelle: SALZBURG24)

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