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Grödig und Grünau

Regionalliga-Duo legt Fehlstart hin

Nach drei Runden weiter punktelos

Nach drei Runden in der Regionalliga Salzburg ist der Fehlstart von Grödig und Wals-Grünau perfekt. Beide Teams halten bei null Punkten und kassierten die meisten Tore. Indes kann der SAK 1914 seinen Erfolgslauf fortsetzen. Für den FC Pinzgau fixiert ausgerechnet Lukas Schubert mit dem Treffer zum 2:0 in seiner alten Heimstätte den zweiten Auswärtssieg. St. Johann und blutjunge Anifer trennen sich torlos.

Auch im dritten Anlauf gab es für Grödig-Trainer Heimo Pfeifenberger nichts zu feiern. Bei seiner Rückkehr und der Heimpremiere am Fuße des Untersbergs setzte es gegen die stark aufspielenden Pinzgauer eine 0:2-Pleite.

Im alten Wohnzimmer fixiert Schubert den 2:0-Sieg

Bereits nach 23 Minuten stand das Ergebnis auf der Anzeigetafel fest: Zunächst zimmerte Tamas Tandari nach einer Standardsituation den Ball zur Führung ins lange Eck, ehe Ex-Grödig-Kapitän Lukas Schubert im alten Wohnzimmer — zehn Jahre spielte er für den Ex-Bundesligisten — per Elfmeter zum 2:0 jubelnd abdrehte. "Für mich war es wirklich ein besonderes Spiel. Normalerweise ist mein Job, Tore zu verhindern, daher ist der Treffer heute etwas Spezielles – ein tolles Gefühl", sagte Schubert.

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Grödigs Ex-Kapitän Lukas Schubert (Mitte) trifft in seiner alten Heimstätte per Elfmeter zum 2:0 für den FC Pinzgau.

Grödig setzt auf Faktor Zeit

Der zweite Auswärtssieg stimmte auch Pinzgau-Coach Christian Ziege positiv: "Wir wollten anders als gegen Austria Salzburg auftreten und sind mit dem Sieg sehr zufrieden." Die Saalfeldener haben nun sechs Punkte auf dem Konto. Grödig hingegen hängt mit null Zählern und einem Torverhältnis von 4:9 unten fest. "Das hat für mich überhaupt keine Aussagekraft. Wir haben gewusst, dass wir Zeit brauchen und sind uns heuer der Außenseiterrolle bewusst", erklärte Pfeifenberger im Gespräch mit SALZBURG24.

Überraschend: SAK feiert zweiten Saisonsieg

Auch Wals-Grünau kommt nicht so richtig in Fahrt, musste sich in der englischen Runde am Dienstag gegen den SAK 1914 mit 1:2 geschlagen geben. Die Walser gingen zwar nach einem schnellen Konter und Kombinationen über Thomas Pertl und Marcel Bernhofer durch Christian Schnöll (4.) früh in Führung, erhielten allerdings zum ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor der Pause den Ausgleich.

Sebastian Hölzl (44.) traf zum 1:1 für die Städter, die in der Folge gegen tief stehende Grünauer immer mehr das Heft in die Hand nahmen. Julian Feiser (77.) belohnte die neu formierten Nonntaler für den Aufwand und brachte per Strafstoß den zweiten Saisonsieg ins Trockene. "Es war nicht zu erwarten, dass es mit einem komplett neuen Team gleich von Beginn weg so gut klappt. Der Sieg war hochverdient", resümierte SAK-Trainer Roman Wallner auf S24-Anfrage.

Grünauer verlieren als Letzter nicht den Glauben

Sein Pendant Franz Aigner kann seinem Team "nichts vorwerfen", ärgerte sich aber über den Gegentreffer zum 1:2. "Das war kein Elfmeter. Es ist komplett bitter, wenn man so ein Spiel verliert", so Aigner weiter, dessen Team in der Schlussphase durch Joker Pichler, Scheibenhofer und Schindl noch Chancen zum Ausgleich vorgefunden hat. Mit der dritten Pleite in Serie ist Wals-Grünau Letzter. Aigner mache sich keine Sorgen, dass seine Crew wieder aus dem Keller klettern kann: "Wir haben die Klasse, auch wenn Spieler wie Moussa Dembele derzeit fehlen."

Blutjunge Anifer weiter ungeschlagen

Nach drei gespielten Runden ist Anif das einzig ungeschlagene Team der Liga. In St. Johann, das nach der 5:0-Klatsche gegen den SAK eine Leistungssteigerung zeigte, endete das Duell mit einem torlosen Remis. Mit einer blutjungen Startelf und einem Altersdurchschnitt von 18,9 Jahren bei den Feldspielern heimsten die Flachgauer nach regem Hin und Her das dritte Remis in Folge ein.

"Ich will den jungen Kickern die Chance geben auf diesem Niveau zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. Nur so können sie sich weiterentwickeln", erklärte der 36-jährige Anif-Coach Raphael Ikache, der bereits seit 18 Jahren im Trainergeschäft tätig ist und im September zu Red Bull Salzburg wechseln wird. Nachdem Simon Schilchegger (Ikache: "traue ihm und anderen Youngsters Sprung nach oben zu") in der ersten Hälfte eine Großchance ausließ und auch St. Johann seine Chancen nicht verwertete, blieb es beim 0.0.

Regionalliga Salzburg: 3. Runde

  • Grödig : Pinzgau Saalfelden 0:2 (0:2)
  • Wals-Grünau : SAK 1914 1:2 (1:1)
  • St. Johann :  Anif 0:0
  • Mi., 19 Uhr Austria Salzburg : Bischofshofen
  • Mi., 19 Uhr Kuchl : Seekirchen
(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 07.05.2021 um 07:31 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/regionalliga-duo-legt-fehlstart-hin-91691062

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