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Regionalliga Salzburg

Liga-Start und die Flucht vor der Favoritenrolle

SAK, Manuel Krainz Krugfoto
Manuel Krainz (re.) will mit SAK "jedes Spiel gewinnen".

Aufsteiger SAK und Anif eröffnen am Freitag die neue Regionalliga-Salzburg-Saison mit einem wahren Kracher. Was dabei im Vorfeld auffällt: Keiner, auch nicht Austria Salzburg, will sich mit der Favoritenrolle selbst den Druck auferlegen. Dennoch gibt es vier Verdächtige auf den Liga-Thron.

Wenn die mit einer Frischzellenkur aufpolierte Meister-Elf von Andreas Fötschl auf den viermaligen Salzburger Landesmeister Anif trifft, geht es in der neu gegründeten gleich ans Eingemachte.

SAK und Anif spielen "Zeit-Karte" aus

Auf Anfrage von SALZBURG24, welches Team am Ende der Saison von ganz oben lachen wird, wollen sich weder SAK-Boss Christian Schwaiger noch Anifs Neo-Coach Raphael Ikache ins Rampenlicht stellen. "Wir sehen uns nicht als Top-Favorit und wollen vonseiten der Vereinsführung dem Team und den Trainern keinen Druck machen. Erstmals schauen wir uns die neue Zehner-Liga an", erklärte Schwaiger, der Anif im vorderen Drittel erwartet.

Ikache bläst ins selbe Rohr und setzt auf den Faktor Zeit: "Wir sind gut drauf und eine coole Truppe. Es gilt aber abzuwarten, wie schnell wir konstante Leistungen bringen können. Das wird der Schlüssel zum Erfolg werden." Für den Anif-Coach ist der SAK der große Gejagte.

Raphael Ikache, Lukas Kuon, Anif Krugfoto
Anifs neues Trainer-Duo: Chef Raphael Ikache (li.) und "Co" Lukas Kuon.

Auch Austria Salzburg stapelt tief

Mit Grödig und Bischofshofen steigt das zweite Freitagsspiel am Fuße des Untersbergs. Während sich der Ex-Bundesligist laut Angaben der gegnerischen Trainern gut und gezielt verstärkt hat, wird Bischofshofen keine Top-Platzierung zugetraut. Austria Salzburg hingegen, das am Samstag auf eine eingespielte St. Johanner Truppe trifft, steht bei den Experten hoch im Kurs. Immer wieder fällt bei der Frage nach den Top-Team die Antwort auf die Violetten.

"Als Aufsteiger wäre es vermessen uns als Top-Favoriten zu bezeichnen. Wir sind sicherlich nicht die schlechteste Mannschaft und wollen neben einer Platzierung unter den besten Fünf guten Fußball zeigen", sagte Austria-Trainer Christian Schaider. Für den Betreuer der Maxglaner zählen neben dem SAK, FC Pinzgau, Anif auch Grödig und St. Johann zu den direkten Konkurrenten für die Frühjahrs-Meisterrunde. "Aber auch Wals-Grünau darf man nicht aus den Augen verlieren."

Marco Hödl, Austria Salzburg Krugfoto
Marco Hödls Vorbereitung bei Austria Salzburg konnte sich sehen lassen. Nun will er in der Regionalliga Salzburg für Furore sorgen.

FC Pinzgau als Wundertüte

Saalfelden dürfte die Wundertüte der Regionalliga Salzburg sein. Mit den US-Investoren krempelte der FC Pinzgau rund um Star-Trainer Christian Ziege den Kader gehörig um. Ein offizielles Saisonziel der Pinzgauer sucht man vergeblich, die Konkurrenz legt sich aber fest. "Mit den vielen Neuzugängen und der guten Vorbereitung muss man Pinzgau neben dem SAK als Top-Favorit sehen“, lautete der Tenor der Vereinsverantwortlichen. Mit Wals-Grünau wartet am Samstag gleich der erste Prüfstein für die Ziege-Elf.

Den Abschluss der ersten Runde macht Seekirchen gegen Aufsteiger Kuchl, das mit Abstand die jüngste Mannschaft der Liga stellt.

(Quelle: SALZBURG24)

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