Jetzt Live
Startseite Unterhaus
Lob von Pfeifenberger

"Seekirchen absoluter Titelkandidat"

Grödig verliert trotz starker Leistung

Grödig verlangte Seekirchen in der elften Regionalliga-Runde alles ab und verlor trotz starker Leistung am Donnerstag mit 4:2. Dafür gab es von Grödig-Trainer Heimo Pfeifenberger viel Lob: "Sie sind in dieser Verfassung absoluter Titelfavorit." Sein Pendant Alexander Schriebl tritt hingegen auf die Euphorie-Bremse.

Grödig, Seekirchen am Wallersee

Vor der Saison galt Seekirchen bei vielen Unterhaus-Experten als die große Unbekannte. Nach den Abgängen von Pöllhuber, Neuhofer und Rexhepi tappte selbst Schriebl im Dunkeln. "Vom Kader und den Namen her waren wir im Vergleich zu den anderen Teams ein Abstiegskandidat", erklärte der Ex-Profi im Gespräch mit SALZBURG24.

Seekirchen fügt Grödig "Schmerzen" zu

Dass es nun so richtig gut läuft macht Schriebl an der Einstellung und dem Charakter des Teams fest. "Wir müssen uns immer bewusst sein, dass wir nichts geschenkt bekommen und an der Basis arbeiten müssen", trat er auf die Euphorie-Bremse.

Sein Team drückte im Auswärtsspiel gegen Grödig wie so oft in der Saison aufs Gas. Nach einem Eckball netzte Felix Eliasch bereits in der ersten Minute zum 1:0 ein. Alexander Reiter (13.) nach einem Konter und Aaron Boold Volkert (44.) machten in Grödigs bester Phase das Pausen-3:0 klar. "Sie haben uns in den richtigen Momenten Schmerzen zugefügt, sind in so einer Verfassung absoluter Titelkandidat", streute Pfeifenberger dem Gegner Rosen.

Grödig, Seekirchen, Regionalliga FMT-Pictures/TA
Mit seinen zwei Treffern gegen Grödig schraubte Seekirchens Alexander Reiter sein Torkonto auf fünf Treffern hoch.

Standards sind Seekirchens Trumpf

Grödig fand gute Chancen durch Niklas Preslmayr, Petrit Nika und Co vor, doch Schlussmann Nico Tezzele war wie so oft in dieser Saison zur Stelle. Als Robert Völkl (54.) den Anschlusstreffer erzielte, keimte kurz Hoffnung auf. Doch auch darauf fand Seekirchen in Person von Reiter die passende Antwort. "Wir waren nicht besser, haben nur unsere Chancen genützt", erklärte Schriebl, dessen Team durch Felix Hebesberger (80.) den 4:2-Endstand nach einem Traumtreffer ins Kreuzeck hinnehmen musste.

Grödig hat gegen Seekichner "No-Names" das Nachsehen

Seekirchens Trumpf waren abermals die Standardsituationen. "Da sind wir brandgefährlich, weil wir viel Wert darauf legen und die Jungs sich immer wieder mit neuen Ideen einbringen", sagte der Trainer. Da fiel auch der Ausfall von Regisseur Fabian Neumayr nicht allzu sehr ins Gewicht.

"Sie sind brutal gefestigt und aggressiv in den Zweikämpfen. Mit ihren No-Names hatte sie eigentlich keiner so auf der Rechnung. Das imponiert mir sehr", legte Pfeifenberger nach. Mit dem vierten Sieg in Serie üben die Seekirchener nun als Zweiter Druck auf Leader Kuchl aus, der heute die Tabellenführung gegen formstarke Anifer verteidigen will.

Wals-Grünau hingegen hofft bei einer möglichen Rückkehr von Abwehrboss Thomas Pertl auf einen Heimsieg gegen Bischofshofen und das Verlassen des Tabellenkellers.

Regionalliga Salzburg: 11. Runde

  • Do., 19 Uhr Grödig : Seekirchen 2:4 (3:0)
  • Fr., 19 Uhr Wals-Grünau : Bischofshofen 0:1 (0:0)
  • Fr., 19.30 Uhr Kuchl : Anif abgesagt
  • Sa., 17 Uhr Austria Salzburg : Pinzgau -:- (-:-)
  • Di., 19 Uhr St. Johann : SAK 1914 -:- (-:-)
  •  
(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 08.02.2023 um 01:58 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/regionalliga-seekirchen-absoluter-titelkandidat-93310237

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel. Starte die Diskussion.

Kommentare anzeigen K Kommentare ausblenden Esc Teile uns deine Meinung mit.

Mehr zum Thema